Cigarettes After Sex, Montag, 6. November, 20.00 Uhr, Kulturkirche, Köln
Der Ruhrpilot

NRW: Warum das Klimatreffen der Superlative ohne große Ergebnisse bleiben wird…FAZ
NRW: Zusammenstöße bei Kurden-Demonstration…FAZ
NRW: Jeder zweite Hausarzt hat keinen Nachfolger…RP Online
Debatte: Migration hat Deutschland weltoffener und moderner gemacht…Welt
Debatte: Angst um die schmutzigen Geschäfte…Jungle World
Debatte: Das neue Amerika…NZZ
Debatte: Die Denunziationsmaschine…Welt
Debatte: Seehofers Erben…Post von Horn
Bochum: Interview mit Simon Gronowski…Bo Alternativ
Dortmund: „Das Klima kommt den Nazis zugute“…WAZ
Dortmund: „Syrien – Ein Land ohne Krieg“…Nordstadtblogger
Duisburg: Loveparade-Opfer erhebt Vorwürfe gegen Anwältin…RP Online
Essen: Stadt hofft auf Fördergeld für A40-Deckel…WAZ
Wir und Heute – Das neue Normal
Warum bekommt Armin Laschet eigentlich ein Gehalt als Ministerpräsident von NRW, wenn er die ganze Zeit in Jamaika herumhängt? Fragt sich Martin Kaysh. FDP-Boss Christian Lindner hat für den Berliner Job wenigstens seine Arbeit in NRW gekündigt. Ansonsten freuen wir uns über fallende Arbeitslosenquoten. Und wachsende Einwohnerzahlen. Die Folge: Arbeitnehmer können endlich aus der Position der Stärke ihre Löhne verhandeln. Das neue Normal ist ganz schön gut. Hört jetzt das Jammern auf?
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Julian Philipp David präsentiert „Déjà Vu“ in der Rotunde Bochum

Christoph Köstlin / Vertigo Berlin / Quelle Universal Music
Gitarren zwischen der Melancholie der Hamburger Schule und luftigleichtem Indie-Flair. Erfrischend unaufgeregte Melodien, staubtrockene Drumloops, gekonnte Samplespielereien und der erzählerische Flow des HipHop – Julian Philipp David fügt der deutschen Pop-Musik quasi »en passant« eine neue Facette hinzu.
Dem 25-Jährigen Mannheimer ist auf die Frage, wie er selbst seine Musik beschreiben würde, mal der Begriff »Songwriter-Rap« rausgerutscht. Mehr versehentlich zwar, doch auch wenn ihm diese etwas sperrige Wortschöpfung hinterher fast ein bisschen peinlich war, so trifft sie ziemlich genau das, worum es bei Julian Philipp David geht: Bei aller Eingängigkeit atmen und leben die Songs durch Julians lyrische Detailverliebtheit, seine hohe Affinität zum geschriebenen Wort und ein feines Gespür für jene Augenblicke und Gefühle, die sich nur zwischen den Zeilen wiedergeben lassen. Sie erzählen von Beziehungen und Freundschaften, von Sehnsucht und Träumen. Immer ehrlich und autobiographisch, aber nie tagebuchpoetisch zeichnet Julian Philipp David eine Welt von Abbruch, Aufbruch und Neuanfang.
Ende 2016 veröffentlichte er seine Debütsingle “Herbst”, sowie die gleichnamige Debüt EP über Vertigo / Universal. Die im Februar diesen Jahres erschienene Single “Traurige Kids” war der erste Vorbote zum Debütalbum „Déjà Vu“, welches am 06.10.2017 veröffentlicht wurde.
Am 13.11.2017 präsentiert Julian Philipp David seine neuen Songs in der ROTUNDE – Alter Katholikentagsbahnhof in Bochum
(ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG WURDE VON DER ZECHE IN DIE ROTUNDE VERLEGT!)
Cro Mags
Cro Mags, Sonntag, 5. November, 20.00 Uhr, Sputnikhalle, Münster
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Was vom Bergbau bleibt…SZ
Debatte: Merkels bester Trick – so tun, als ob es sie nicht gibt…Welt
Debatte: Grund zum Pessimismus…FAZ
Debatte: Die Theologisierung der Universität…Novo
Debatte: Rechte reden lassen…Zeit
Debatte: Was ist das Erbe der Aufklärung?…NZZ
Ruhrgebiet: VRR will mit nextTicket kilometergenau abrechnen…RP Online
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Duisburg: Poller-Einbau gegen Lkw-Attacken verzögert sich…WAZ
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Essen: Terrorsperren für Weihnachtsmarkt günstiger als geplant…WAZ
Herten: Die Entmündigung…SZ
Die kulturelle Wende

Die Politisierung von Lebensstilen vergiftet das öffentliche Leben. Von unserem Gastautor Tim Black
„Die Metapher der ‚Kulturkriege‘ hat sich überlebt.“ Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Historiker Andrew Hartman in seiner Studie „A War for the Soul of America: A History of the Culture Wars“ („Kampf um die Seele Amerikas: Eine Geschichte der Kulturkriege“). 1 Als die Studie im Frühjahr 2015 erschien, war sein Standpunkt nicht ungewöhnlich. Viele behaupteten damals das Ende des Konfliktes zwischen Sozialkonservativen und Progressiven; zwischen denen, die ihre traditionellen Familienbilder, christlichen Werte und Moralvorstellungen bedroht sahen, und denjenigen, die Abtreibung, sexuelle Freizügigkeit und immer neue sogenannte progressive Ziele befürworten.
Es hieß, der Streit habe an Schärfe verloren, die Konfliktparteien seien müde geworden, die Themen wären kaum mehr relevant. Abgesehen von ein paar besonders verrückten Auswüchsen des evangelikalen Christentums und einigen waffenvernarrten Hinterwäldlern herrschte Konsens – das zumindest dachten die selbsternannten Sieger. Als der oberste Gerichtshof im Jahr 2015 entschied, die gleichgeschlechtliche Ehe in den USA zu legalisieren, war dies nur der lang erwartete Schlussakt der Kulturkriege, der Beweis, dass die Progressiven ihre erschöpften Gegner endgültig besiegt hatten.
„Die Kulturkriege sind nicht vorbei. Sie verstärken, verbreiten und vertiefen sich sogar.“
Heute erscheint dieser Siegestaumel reichlich voreilig. Schließlich verdankt Präsident Trump seinen Wahlerfolg hauptsächlich der weißen amerikanischen Arbeiterklasse, die eine konservative Opposition zu vermeintlich progressiven Werten bildet. Die alten „Kulturkriege“ sind in der ganzen Welt an neuen Fronten wieder ausgebrochen: Von der Brexit-Revolte der britischen Arbeiterklasse mit ihrem tiefen kulturellen Antagonismus bis zur brodelnden Anti-Establishment-Stimmung, die inzwischen große Teile Europas erfasst hat.
„Le Syndrome Ian“ von Christian Rizzo im Tanzhaus NRW

Der „Ian“ im Titel des Stückes ist Ian Curtis, New-Wave-Ikone und Sänger von Joy Division. Ihm widmet Christian Rizzo den dritten Teil seiner Trilogie über popkulturelle Tänze und Rituale, der am 2. und 3.11. im Tanzhaus NRW in Düsseldorf zu sehen ist. Ein Tanzstück ausgerechnet über Ian Curtis, der bekannt dafür war, dass er nicht tanzen konnte und daraus einen eigenen Bewegungs-Stil in seiner Liveperformance entwickelte? In „Le Syndrome Ian“ geht es jedoch nur mittelbar um Curtis, der sich mit 24 Jahren das Leben nahm. Keine getanzte Biographie, kein Joy-Division-Reenacment, nicht ein Ton der Band erklingt an diesem Abend.
Stattdessen entwirft der bildende Künstler und Choreograph Christian Rizzo mit neun Tänzerinnen und Tänzern ein Sittengemälde der Klubkultur.
Low Roar
Der Ruhrpilot

Debatte: ‚Wolfenstein II‘ ist genau das Spiel über Nazis, das wir jetzt brauchen…Vice
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