Erdmöbel, Montag, 18. Dezember, 20.00 Uhr, Kulturkirche, Köln
Der Ruhrpilot

NRW: Laschet will baldige Abschaltung von Tihange…RP Online
NRW: „In der Rolle des Juniorpartners enden wir als Wackeldackel“…Welt
NRW: Polizei soll Silvester hart durchgreifen…Kölnische Rundschau
NRW: Kunstmuseen schließen sich zusammen…DLF
Debatte: Den Sieg der Angst hat Anis Amri nicht bekommen…Welt
Debatte: De Maizière will Beauftragten gegen Antisemitismus…FAZ
Debatte: Unsere Werte, unsere Pipelines, unser Europa…Jungle World
Dortmund: Hannibal – Hunderte Mieter leben Weihnachten in Notwohnungen…WAZ
Duisburg: Wintermarkt will eine Advent-Alternative sein…WAZ
Essen: Stadtspitze darf sich nicht mit Mittelmaß zufriedengeben…WAZ
Israelfeindliche Kundgebung in Hagen

Am Mittag des 16.12.2017 fand am Hagener Hauptbahnhof eine israelfeindliche Demonstration statt. Dem Motto der Kundgebung „Jerusalem den Palästinensern“ waren mehrere hundert Teilnehmer vorwiegend türkischer und arabischer Herkunft gefolgt. Anlass der Veranstaltung war die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, die amerikanische Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.
Wie bei ähnlichen Veranstaltungen der letzten Wochen präsentierten die Teilnehmer der israelfeindlichen Versammlung überwiegend türkische und palästinensische Flaggen und riefen „Allahu Akhbar“, „Kindermörder Israel“, „Terrorist Israel“ und „Freiheit für Palästina“. Vereinzelt führten Demonstranten Bilder des Felsendoms und des türkischen Präsidenten Erdogan mit sich. Mehrere Teilnehmer trugen einen Fez als Kopfbedeckung. Einige Demonstranten in Kufiya marschierten mit erhobenem Zeigefinger. Diese Geste wird von Anhängern des politischen Islams und insbesondere in der Propaganda des Islamischen Staates verwendet. Mindestens ein Teilnehmer führte zudem eine Flagge der libanesischen Hisbollah mit sich.
Ziegen, Bücher, Rechte: In Ausnahmezuständen

Der Umgang mit den neuen Rechten ist schwer. Auf der einen Seite sind sie betont bürgerlich und dialogbereit, auf der anderen immer so schrecklich nervös. Werfen wir einen Blick auf ein Leben in Ausnahmezuständen.
Das Leben ist für die meisten Menschen zum Glück die meiste Zeit eine relativ langweilige Angelegenheit. Man freut sich, wenn der immer unwirsch schauende Kollege wegen eines Schnupfens ein paar Tage lang nicht im Büro ist, greift beherzt beim Jagdwurst-Sonderangebot im Supermarkt zu und hat seinen Spaß daran, wenn Mitglieder von Öko-Organisationen mit Wasserwerfern bei Frost von den Baumkronen gespritzt werden. Doch ja, wir leben ein
BVB-Sportdirektor Michael Zorc steht am Sonntag Rede und Antwort

An diesem Wochenende gehen eine aufregende Hinrunde und das Fußball-Bundesliga-Jahr 2017 in Gänze zu Ende. Eine der meistdiskutierten Mannschaften der letzten Monate und des gesamten Jahres war zweifelsohne Borussia Dortmund. Nicht nur hier bei uns im Blog.
Vom Bombenanschlag auf den BVB-Mannschaftsbus im April, dem DFB-Pokalsieg im Mai in Berlin, über die Trennung von Trainer Thomas Tuchel, bis hin zur kurzfristigen Installation von Peter Stöger als Nachfolger des gescheiterten Peter Bosz. Viele Themen sorgten für intensive Diskussionen.
Von Sportdirektor Michael Zorc war in all den Monaten vergleichsweise wenig zu hören. Dabei hätten viele Beobachter auch und gerade von ihm eine stärkere Führungsrolle in diesen schweren Tagen in Dortmund erwartet.
Doch Zorcs Art ist bekanntlich eine andere. Auch in den Jahren des Erfolges waren öffentliche Statements des Sportdirektors eher die Ausnahme. Kein Vergleich zu anderen Clubs, wo seine Kollegen vielfach deutlich offensiver in der Öffentlichkeit auftreten.
Kulturlos, würdelos, aber bis an die Zähne bewaffnet – eine Anekdote

Engine Hedda, die humanoide Mitabeiterin im einst entstandenen AutorenVerlag, schnappte vor kurzem Diskussionen im sprachanalytischen Forum auf, dem Gesprächskreis der Autorinnen und Autoren, und nutzte sie für ein Video, das im von ihr betreuten Youtube-Channel erschien. Sie charakterisierte uns mit den Worten: „Kulturlos, würdelos, aber bis an die Zähne bewaffnet“.
In anderen Verlagen würde eine solche Einschätzung vermutlich als Beleidigung aufgefasst und zu heftigen Protesten führen. Uns erklang die Formulierung wie eine prosaische Entblößung der gesamten Menschheit.
Wir und Heute – „Oh du gräßliche….“
Weihnachten steht vor der Tür: Grund genug, dem Grauen noch mal ins Gesicht zu blicken. Martin Kaysh berichtet von schwierigen 2,5 Prozenten. Die Lokalpolitik den Wahnsinnigen! David Schraven denkt zurück an eine wilde Zeit…..
Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.
Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.
The Good, the Bad and the Ugly: Solidarität mit Israel in Hagen

Entgegen vieler anderen Städten werden am morgigen Samstag die Feinde Israels A.K.A. „the Bad and the Ugly“ nicht ungestört gegen Israel hetzen. Der von einer rechtsradikalen türkischen Gruppe mit dem Namen „Erdoğans Fakten“ angemeldete antisemitischen Demo stellen sich Freunde Israels mit dem Versprechen „Solidarität mit Israel – Gegen jeden Antisemitismus“ entgegen. Sie treffen sich um 12.30 Uhr Mittelstraße/Marienstraße in Hagen.
Sex mit „Geistern“? Die „magischen“ Effekte der menschlichen Vorstellungskraft
In ihrem geht Gastbeitrag Psychologin Lydia Benecke einem Artikel nach, über eine Dame namens Amethyst Realm (siehe auch Video oben), die behauptet den Sex mit Geistern dem Sex mit Männern vorzuziehen – und trotzdem nicht in Enthaltsamkeit zu leben.
Was ist die Wirklichkeit? Wie definiert man das – Realität? Wenn du darunter verstehst, was du fühlst, was du riechen, schmecken oder sehen kannst, ist die Wirklichkeit nichts weiter als: elektrische Signale, interpretiert von deinem Verstand.
(Mein Lieblingszitat aus „Matrix“.)
- Wir können nicht wissen, ob die Dame einfach ein großartiges Entertainmenttalent nutzt oder ihre Aussagen wirklich subjektiv ernst meint.
Da ich Zahlen liebe, fällt mir auf:
Sie ist heute 27 Jahre alt und sagt, sie habe vor 12 Jahren ihre „Geisteraffären“ begonnen, als ihr „Verlobter“ viel arbeitete und sie häufig für ein bis zwei Wochen alleine Zuhause ließ. Demzufolge müsste sie mit 15 schon verlobt gewesen sein und mit ihrem Partner zusammengewohnt haben. Vielleicht etwas früh, aber ok. Sei es drum…Außerdem frage ich mich, ob der Name „Amethyst Realm“ zufällig etwas mit dieser Seite hier zu tun hat: http://sufanon.wikia.com/wiki/Amethyst-Realm… ? - Falls sie das wirklich subjektiv so erlebt, dann wird es für sie real sein und das hängt mit Prinzipien zusammen, die auch beispielsweise im Rahmen von Psychotherapien verwendet werden (wenn auch mit deutlich anderem Inhalt und Kontext):
Eine Mischung aus Entspannungsverfahren & Fantasiereisen, die man prinzipiell erlernen kann, was manchen Menschen leichter als anderen fällt.
Was die Dame beschreibt, klingt für mich nach einer sehr effektiven Form von Autosuggestion. Es gibt prinzipiell keinen Grund, sich darüber lustig zu machen, denn sie ist dann keineswegs „verrückt“. (Wäre sie von einer psychischen Erkrankung betroffen, so wäre dies natürlich ebenso kein Grund, sich darüber lustig zu machen.)
Das Gehirn kann ziemlich coole Effekte erzeugen und diese Effekte sind dann subjektiv real. Dies ist vielfältig einsetzbar: Ob bei religiösen Zeremonien, wo sich jemand z.B. nach einer Segnung besser fühlt oder bei scheinbar „magischen“ Ritualen oder bei der Einnahme von Globuli oder beim Entspannungstraining für gestresste Manager… Sind im Kern immer dieselben Grundprinzipien.
Wie sag ich immer: Das eigene Gehirn grundlegend zu verstehen und gezielt zu nutzen, macht vielfältige Anwendungen möglich. Es ist wie das Herunterladen immer neuer Programme.
Also dann, leben und leben lassen, Hirn nutzen und Hirn nutzen lassen…
Fritz Kalkbrenner
Fritz Kalkbrenner, Freitag, 15. Dezember, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund