Regisseur Aljoscha Pause zu ‚Fritz Litzmann, mein Vater und ich‘: „Etwas Besseres kann mir als Filmemacher eigentlich nicht passieren!“

Mit seinen dokumentarischen Arbeiten hat sich der Bonner Aljoscha Pause längst einen Namen gemacht – als ein Filmemacher, der tief eintaucht, genau hinschaut und dabei stets den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ob im Sport, in der Gesellschaft oder im Privaten: Seine Filme erzählen von inneren Kämpfen, äußeren Zwängen und der Suche nach Identität.

Nun kommt „Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ in die Kinos – ein sehr persönliches Werk, das sich mit einem bislang kaum beleuchteten Kapitel der eigenen Familiengeschichte beschäftigt. Im exklusiven Ruhrbarone-Interview spricht Aljoscha Pause über die Hintergründe, die Auswirkungen des Films auf das Verhältnis zu seinem Vater und berichtet von ersten Reaktionen des Publikums.

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Israels Kampf hilft Deutschland

Ein Soldat der Golani-Brigade im Oktober 2023 vor dem Einsatz in Gaza Foto: IDF Spokesperson’s Unit Lizenz: CC BY-SA 3.0


Selten war Kritik an Israel so en vogue wie heute. Doch die Feinde Israels sind auch die Feinde der Bundesrepublik. Unterstützung und Dankbarkeit statt Geschichtsabwicklung wären angebracht.

Nachdem die Hamas und ihre Verbündeten, oft mit Unterstützung von Zivilisten aus Gaza, Israel am 7. Oktober 2023 fast 1.200 Menschen ermordet und 250, darunter zwölf Deutsche, als Geiseln verschleppt hatten, schlug die israelische Armee zurück. Der Gaza-Krieg hält nunmehr 600 Tage an, und Israel hat auf keiner Ebene gewonnen: Medial hatte das Land den Krieg bereits verloren, noch während die Killerkommandos auf seinem Territorium aktiv

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Mission Wiederaufstieg auf Schalke mit Mister Unbekannt

Fußball mit Leidenschaft in Gelsenkirchen. Archiv-Foto: Michael Kamps

Das kommt überraschend: Miron Muslic soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge neuer Trainer des FC Schalke 04 werden. Zuletzt war in Gelsenkirchen über deutlich bekanntere Namen spekuliert worden – der Coach des englischen Zweitligisten Plymouth Argyle war dabei nicht im Gespräch.

Und auch wenn der Bekanntheitsgrad eines Trainers natürlich nichts über seine Erfolgsaussichten aussagt, zeigt diese Entwicklung eines doch ganz deutlich: Der deutsche Vizemeister von 2018 hat erheblich an Strahlkraft verloren und scheint sich inzwischen mit seiner Rolle weit entfernt von den Spitzenpositionen im deutschen Fußball abgefunden zu haben.

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Der Ruhrpilot

Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj Foto: President Of Ukraine from Україна Lizenz: CC0

NRW: Selenskyj sagt Karlspreis-Teilnahme wegen drohender russischer Großoffensive ab(€)…Spiegel
NRW:
Ursula von der Leyen hat den Karlspreis nicht verdient(€)…NZZ
NRW: Von Corona zu Cannabis(€)…FAZ

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Mehr Wumms für den FCA: Sandro Wagner ist da!

Sandro Wagner. Quelle: Wikipedia, Foto: Rufus46, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Verpflichtung von Sandro Wagner als neuen Cheftrainer des FC Augsburg ist aus mehreren Gründen eine kluge und zukunftsweisende Entscheidung. Der 36-Jährige steht für einen modernen, ambitionierten Fußballansatz, klare Kommunikation und eine Persönlichkeit, die sowohl Spieler als auch Umfeld zu begeistern vermag. Für einen Klub wie den FCA, der sich seit Jahren in der Bundesliga behauptet, aber zuletzt sportlich doch eher stagnierte und noch immer über ein Image als ‚Graue Maus‘ verfügt, bietet Wagner viel frischen Wind und eine neue Perspektive.

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RIAS-Bericht 2024: Antisemitische Vorfälle in NRW auf Rekordniveau

Pro-Hamas-Demonstranten im Umfeld der SPD-Abschlusskundgebung zur Europawahl in Duisburg (Foto: Roland W. Waniek)


Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Nordrhein-Westfalen ist 2024 dramatisch gestiegen. Laut dem aktuellen Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS NRW) wurden 940 Fälle dokumentiert – ein Anstieg von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das entspricht im Schnitt 18 Vorfällen pro Woche. 2023 waren es noch 13.

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Der Stopp des Familiennachzugs trifft auch Falsche…

großer Jubel: syrische Flüchtlingsfamilie nach dem Sturz des Assad-Regimes. Foto: Ludwig Greven

… ist aber trozdem richtig, um die irreguläre Einwanderung einzudämmen und die Gesellschaft und die Kommunen vor Überlastung zu schützen. Dafür sind allerdings noch viele weitere Schritte notwendig. Persönliche Erfahrungen

Die neue Bundesregierung macht Ernst. Nach den verschärften Kontrollen an den Grenzen bringt das schwarz-rote Kabinett in Rekordzeit erste gesetzliche Maßnahmen gegen die ungesteuerte Einwanderung auf den Weg, für die Merz verteufelt wurde, als er sie vor der Wahl im Bundestag zur Abstimmung stellte. Nicht nur, weil er und die Union dafür die Zustimmung der AfD in Kauf nahmen, sondern weil der SPD  wie den Grünen und anderen die ganze Richtung nicht passte. Jetzt macht sie mit. Und das ist gut so.

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