Hannes Weyland Band: Fluchtwagen mit neuem Wert

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Die Hannes Weyland Band feiert heute den Release ihrer ersten EP „Fluchtwagen“ in der Pauluskirche (Foto: Hannes Weyland Band)

HipHop, Reggae, Folk, Bluegrass und allein als Singer-Songwriter mit seiner Gitarre – Hannes Weyland scheut den Stilwechsel nicht. Seit etwa einem Jahr besteht jetzt die Hannes Weyland Band, neben ihm, aus Calvin Lennig (Kontrabass), Nicolas Kozuschek (Tasten) und Malte Weber (Schlagzeug). Ihre erste EP „Fluchtwagen“, die heute auch veröffentlicht wird, stellen sie um 20 Uhr in der Pauluskirche vor.

Swing, dem man die Folk-Pop-Wurzeln dank der akustischen Rhythmusgitarre anhört, findet Weyland nicht ganz treffend. Folk-Pop leicht verjazzt, seien die sechs Stücke. In denen besingt er den alltäglichen Kampf mit dem inneren Schweinehund ebenso anschaulich, wie er von der Erweiterung seiner Band erzählt, die beim Release-Konzert von einem Streicher-Trio verstärkt wird (Jani Weichsel – Violine, Raimund Gitsels – Bratsche, Cornelius Thiem – Cello). Bis zur Probe letzten Montag hatte er die nämlich noch gar nicht gehört, nur in die Arrangements von Lennig und Kozuschek reingeschaut: „Das ist wie so ein Malen-nach-Zahlen-Bild anzugucken und sich vorzustellen, wie es ist, wenn wirklich die Farben drin sind. Die Probe war dann total fantastisch, das ist noch mal eine ganze Schippe oben drauf.“

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Pro NRW zerlegt sich weiter: Ober-Hooligan Roeseler fliegt raus

Roeseler bei Hogesa-Treffen in Köln 2014
Roeseler bei Hogesa-Treffen in Köln 2014

Die rechtsextreme Splitterpartei Pro NRW zerlegt sich weiter. Nun soll Partei-Vize Dominik Roeseler rausgeworfen werden. Nach der Abspaltung von Pro Köln und Pro Deutschland verliert die Truppe rund um Markus Beisicht  mit Dominik Roeseler ihr Gesicht: Roeseler war einer der Macher der Hogesa Nazi-Hool Treffen und sorgte zuletzt für Schlagzeilen, als  er die Tochter von Bläck Föss“-Mitglied Trovatello verhöhnte, nachdem sie zusammen geschlagen worden war. Was man nun mal so tut wenn man ein rechtsradikaler Hooligan ist. Beisicht ließ das Pro-NRW Ratsmitglied aus Mönchengladbach lange gewähren. Die Reihen bei Pro NRW sind längst so ausgedünnt, dass einer wie Roeseler, der es zumindest schafft, sich morgens beim Zähneputzen kein Auge auszustechen, zum stellvertretenden Parteivorsitzenden aufsteigen konnte. Doch Roeseler hatte sich nicht nur mit seinen Aussagen über die Tochter  von Bläck Föss“-Mitglied Trovatello ins Aus geschossen, sie sind der Grund für seinen Rauswurf, er war auch zu einer Gefahr für Beisicht geworden, der eifersüchtig bemüht ist seine Stellung als Führer der  Polit-Sekte zu verteidigen. Roeseler hat indes angekündigt, um seine Mitgliedschaft in der Partei zu kämpfen und wäscht etwas schmutzige Wäsche. Roeseler schreibt von „Sklavinnenverträgen“, die Mitglieder untereinander hatten und anderen unterhaltsamen Dingen. Alles nicht wirklich wichtig, aber unterhaltsam. Popcorn!

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Julia Seeliger – Grundsatzrede zum Trollfeminismus

Netzfeministinnen mögen keine Trolle. Die Journalistin Julia Seeliger dreht den Vorwurf mangelnder Sensibilität um: der Trollfeminismus ist ihr Konzept, um Grundannahmen wie der einer Rape Culture, der Kritik zu unterziehen. Der Vortrag war Teil des Fachtages Prüde Aussichten. Moral, Sexualität und Gesundheit, den die AIDS-Hilfe Frankfurt aus Anlass ihres dreißigjährigen Bestehens am 25.11.2015 im Mainhaus

Der Ruhrpilot

Kluge Menschen: Albert und Elsa Einstein
Kluge Menschen: Albert und Elsa Einstein Lizenz: Public Domain


Universum: 
Endlich – Gravitationswellen nach 100 Jahren gemessen…Spektrum
Universum:  Was Gravitationswellen sind und warum sie euch interessieren sollten…Wired
Universum: „Geburt eines völlig neuen Bereichs in der Astrophysik“…Welt
Universum: Was nie ein Mensch zuvor gemessen hat…Spiegel
Universum: Wenn Raum und Zeit erzittern…FAZ
NRW: „Wir bekämpfen die Kriminalität nicht mehr, wir verwalten sie nur noch“…KStA
NRW: WestLB – Wolfgang Schäuble wird als Zeuge Aussagen…RP Online
NRW: Fremdwort Vielfalt…taz
Debatte: Jetzt muss die Sicherheit des Westens neu erfunden werden…Welt
Debatte: An der Realität vorbei…Jungle World
Debatte: National löst man die Probleme nicht…Cicero
Debatte: Bio in grünem Kreuzfeuer…FAZ
Ruhrgebiet: Auguste muss sterben…Zeit
Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet ist großartig, aber München noch mehr…tz
Bochum: GM-Chefin verteidigt Opel-Werksschließung …Der Westen
Dortmund: Razzia gegen Rechtsextreme…Bild
Dortmund: Staatsschutz ermittelt bei „Raum der Stille“…Welt
Duisburg: Widerstand gegen Job-Abbau beim Sana-Klinikum…Der Westen
Essen: Klagen über Repressalien – Uni schließt Gebetsraum…Der Westen

Moskitos Essen: „Play-offs wären geil…

Die Moskitos beim Abschlusstraining vor dem Revierderby in Herne. (Foto: Zucky)
Die Moskitos beim Abschlusstraining vor dem Revierderby in Herne. (Foto: Zucky)

…Derbysieg is’ geiler!!“ Dies war das Motto von drei Dutzend Moskitos-Fans, welche – in bester Schalkemanier – ihr Team beim heutigen Abschlusstraining vor dem Revierderby gegen den Herner EV am morgigen Freitagabend besuchten. Während sich in Essen also während des Trainings auf und neben dem Eis in Derbystimmung gebracht wurde müssen die Herner nicht viel dafür tun. Am vergangen Sonntag waren bereits die Füchse aus Duisburg zum Revierderby in der heimischen Gysenberghalle und am kommenden Sonntag kreuzt man erneut die Schläger mit dem EVD, dann in der Scania-Arena in Duisburg-Wedau. Dazwischen gastiert eben der ESC in Herne. Auch wenn die Spiele gegen Duisburg immer einen großen Reiz haben, die innigere Rivalität herrscht zwischen den Moskitos und dem HEV. Vor allem auch, da es für beide Teams noch um was geht, obgleich der Abstand in der Tabelle beachtlich ist.

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Dortmund: Das nächste Hammer-Wochenende wartet auf die Eisadler

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

 

Auf die Dortmunder Eisadler warten an diesem Wochenende zwei Mammut-Aufgaben. Am Freitag um 20:00 Uhr findet das Lokalderby gegen die Hammer Eisbären im Stadion an der Strobelallee statt. Am Sonntag geht es dann nach Ratingen, wo beim Tabellenführer das Spiel um 18:00 Uhr beginnt.

Nach den zwei knappen Niederlagen in der vergangenen Woche gegen Dinslaken und Lauterbach, würde man sich eigentlich eher einen leichten Gegner wünschen. Aber den gibt es bei den Top 6 in der 1. Liga West nicht mehr.
Und so müssen die Eisadler versuchen, gegen die beiden Top-Teams der Liga wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden.

Los geht es am Freitag gegen die Hammer Eisbären, die eigentlich schon am Mittwoch die Tabellenführung feiern wollten, dann aber überraschend gegen den Neusser EV verloren haben. Umso motivierter werden die Spieler um Ex-Dortmunder Kevin Thau in Dortmund auf das Eis kommen. Die Fans dürfen sich also auf ein packendes Derby freuen, denn auch die Dortmunder haben sich einiges vorgenommen.

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Dortmund: Nazis drohen der Polizei mit Krieg

Nazis setzen sich in Marsch
Nazis setzen sich in Marsch

Bei den Hausdurchsuchungen gegen Neonazis in Dortmund und Niedersachsen heute Morgen meinte es die Polizei offenbar ernst. Die Beamten setzten bei den Hausdurchsuchungen Schusswaffen und Blendgranaten ein. Die Nazi-Szene Dortmund gilt als extrem gewalttätig und gefährlich. Bei dem Einsatz wurden offenbar ein Kopfkissen beschädigt und ein Kampfhund getötet.  Überrascht von dem Vorgehen der Beamten schwören die Dortmunder Nazis im Internet nun Rache:

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Während die Nazis sich in Rachephantasien üben, hat die Polizei eine erste Bilanz des Einsatzes veröffentlicht:

Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten konnten in den Wohnungen in Dortmund und Niedersachsen (Seggebruch und Rinteln) diverse Handys, Smartphones, Laptops, Tablets sowie eine Videokamera auffinden und beschlagnahmen. Sie werden nun zur Auswertung an Experten des Landeskriminalamtes NRW weitergegeben. Diese Auswertung wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

In einer der Dortmunder Wohnungen stießen die Einsatzkräfte zusätzlich auf eine PTB-Schusswaffe. Diese wurde sichergestellt und wird nun waffentechnisch untersucht.

 

 

Bochum: Harte Kritik der VfL-Anhängerschaft an Arjen Robben ist völlig unverhältnismäßig

Gestern in Bochum. Foto: Stefan Laurin
Gestern in Bochum. Foto: Stefan Laurin

So verständlich der Ärger vieler Bochum-Fans über den Ausgang des gestrigen Pokal-Viertelfinales gegen den favorisierten FC Bayern München ja auch sein mag, so übertrieben sind viele Reaktionen, welche man aktuell im Netz finden kann.

Auch wenn man feststellen muss, dass solche Unmutsbekundungen indirekt ja auch von den Aussagen von Trainer Gertjan Verbeek und Torhüter Manuel Riemann in Interviews nach dem Spiel mit befeuert wurden.

Natürlich war der Platzverweis in der 43. Spielminute gegen den erst frisch eingewechselten Simunek am Ende eine spielentscheidende Szene. Und auch wenn der in dieser Szene verursachte Elfmeter von Thomas Müller bekanntlich vergeben (bzw. gut gehalten) wurde, kennt die Aufregung über Bayern-Kicker Arjen Robben heute bei vielen Bochumern keine Grenzen, da dieser am Abend nicht nur dazu verantwortlich war, dass Timo Perthel mit einer Augenverletzung früh ausgewechselt werden musste, sondern auch indirekt dafür, dass der für ihn eingewechselte Simunek dann nach nur wenigen Minuten schon wieder mit Rot ‚vom Platz flog‘.
Doch dieses Einschießen auf den Niederländer ist so, wenn man mal aus neutraler Sicht auf die Vorgänge des Abends schaut,  völliger Quatsch!

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