HoGeSa – Gewaltaufrufe gegen Salafisten

HoGeSa bedroht Sven LauDas Netzwerk HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten) hat sich mittlerweile eine Alternative zur Organisierung über Facebook geschaffen. In einem eigenen sozialen Netzwerk planen die Hooligans ihre Aktionen. Das Netzwerk, das vom Erscheinungsbild und den Funktionen eng an Facebook angelehnt ist, umfasst, obwohl es erst zu Wochenbeginn online ging, mehrere hundert Mitglieder. Und was dort gepostet wird hat es in sich.

Schon bevor die Demonstration in Hannover erlaubt wurde, planten dort Hooligans ihre Anreise in die niedersächsiche Landeshauptstadt. Auch unter die Gegendemonstranten wollen sich einige der rechten Hooligans mischen. Allgemein hat sich im HoGeSa-Netzwerk eine Mischung aus rechtem Stammtisch und organisiertem Neonazismus versammelt. Leise Kritik an Ausländerfeindlichkeit wird nicht geduldet, stattdessen haben die Scharfmacher das Wort.

So wundert es nicht, dass die Hooligans Aktionen gegen Koranverteilungen planen und auch mit Gewalttaten liebäugeln. Zu einem am Wochende geplanten Seminar der Salafisten um Pierre Vogel und Sven Lau in Wuppertal schreibt ein User: „… vielleicht habe ich ja Glück und der Vogel läuft mir vor die Flinte…“. Auch Sven Lau ist Ziel von Anfeindungen, über Besuche mit „20 Mann“ bei Lau zuhause wird offen spekuliert.

Am Samstag werden sich in Hannover also zum zweiten Mal tausende Hooligans und Neonazis treffen, die Gewalt lieben. Für die Polizei eine unangenehme Aufgabe. Noch viel unangenehmer wird es aber, wenn die Hooligans anfangen, sich in klandestinen Zellen zu organisieren und im ganzen Land Muslime und die, die sie dafür halten, zu terrorisieren.

 

 

 

Heute: Kämpfen für #brettbabsi!

Erleben wir beim Rudelgucken ein Herbstmärchen? (Foto: rhein-ruhr-skeptiker)
Erleben wir beim Rudelgucken ein Herbstmärchen? (Foto: rhein-ruhr-skeptiker)

Es wird spannend. Nur noch 12 Stunden dauert die Nominierungsphase fürs Goldene Brett – dem Preis für besondere Errungenschaft auf dem Gebiet der Esoterik, Pseudomedizin und feinstofflicher Beutelschneiderei der Gesellschaft für kritisches Denken.

Wir Ruhrbarone hatten ja bereits ausgeführt, dass zu hoffen steht, dass die bereits im Vorjahr nominierte NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens dieses Jahr das Brett bekommen will.

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Wichtig is auf’m Platz – Konkrete Projekte statt Marshallplan für das Ruhrgebiet

Oliver Wittke
Oliver Wittke

Zwei Bemerkungen vorweg: Ja, es ist wahr, dass  die Anstrengungen, das Ruhrgebiet voranzubringen, verstärkt werden müssen. Und Oberbürgermeister Baranowski hat Recht, wenn er sagt, dass unsere Region in Berlin und Düsseldorf keine Lobby habe. Deshalb muss ein neuer Anlauf zwischen Lippe und Ruhr etwas zu bewegen, aus der Region kommen. Unser Gastautor Oliver Wittke ist Vorsitzender der CDU Ruhr und Mitglied des Bundestages.

Wer darauf wartet, dass uns Bund oder Land mit einem Marshallplan oder Ruhrpakt der Substanz hat, beglücken werden, wird lange warten.

Was die Region jetzt braucht ist das penible Abarbeiten von Themenfeldern, die uns besonders

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Frühstück für Bochum

Garrelt Duin Foto: SPD Niedersachsen Lizenz: CC
Garrelt Duin Foto: SPD Niedersachsen Lizenz: CC

Gründergipfel: Land will hohes Gründungspotenzial fördern…WDR
Prozess: Zwei Bochumer wegen Terror-Plänen zu Haftstrafen verurteilt…Der Westen
Einkaufen: Rat beschließt neun verkaufsoffene Sonntage…Der Westen
Wirtschaft: Knappschaft investiert 15 Millionen Euro…Der Westen
Spenden: Integrationsprojekt von DJK Teutonia Ehrenfeld aber weiter möglich…Pottblog
Show: Urbanatix geht mit „Outside the Box“ neue Wege…Ruhr Nachrichten

Der Ruhrpilot

rwe_hochRuhrgebiet: Nach Gewinneinbruch wackelt bei RWE die Dividende…RP Online
NRW: „Mit dem Schlachten der Hunde anfangen“…Welt
NRW: Land will hohes Gründungspotenzial fördern…WDR
NRW: „Akt der Arroganz“…FR Online
NRW: Die guten Menschen aus dem Rheinland…Jüdische Allgemeine
NRW: Jede dritte IT-Firma mit Landeschefin Kraft unzufrieden…RP Online
Debatte: Irrweg Preiskontrolle…FAZ
Debatte: Die Mär von den explodierenden Mieten…Welt
Dortmund: Nazis auf Judenjagd…Ruhrbarone
Duisburg: Bürger in Neumühl bilden Sonntag Menschenkette zum Asyl…Der Westen
Duisburg: Taxifahrer in der Falle…RP Online
Essen: Ehemaligem Arcandor-Chef droht lange Haftstrafe…Zeit
Essen: ARD-Journalisten von Monitor verfolgen Essens OB Reinhard Paß…Der Westen
Essen: Partei-Piraten wollen Jujol ausschließen…Der Westen

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Frühstück für Dortmund

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Hauptbahnhof:
 Drehkreuz für Hooligans und Neonazis…Der Westen
Geld: Die vier wichtigsten Fakten zu Dortmunds Haushalt…Der Westen
Verkehr: German politicians want to make traffic lights look more like women…Washington Post
Verkehr: Politiker fordern Frauenquote für Fußgängerampeln…Spiegel
Ausstellung: Ein Platz für Tiere im Kunstmuseum…Revierpassagen
BVB: Africa-Cup ohne Aubameyang...Radio91.2

Dortmund: Nazis auf Judenjagd

nazi-anfrage
Die Nazi-Partei Die Rechte will wissen wie viele und wo Juden in Dortmund wohnen. Eine entsprechende Anfrage stelle heute Rechten-Ratsmitglied Dennis Giemsch, von Beruf Informatikstudent an der TU-Dortmund, im Rat der Stadt.

Das NRW-Innenministerium wird die Anfrage sicher mit Interesse lesen, sucht es doch nach Gründen Die Rechte zu verbieten. Trotz ein wenig Heuchelei am Ende des Antrags dürfte ein weiterer Baustein für ein Verbotsverfahren nun geliefert worden sein.

 

 

„Hogesa“-Kundgebung in Hannover – In direkter Nähe zu Flüchtlings-Protestcamp

IMG_0568Nach den schweren Krawallen in Köln wurden gleich mehrere “Hogesa”-Demonstrationen als Nachfolge-Events am 15. November angemeldet. In Berlin stellte sich die Anmeldung als Fälschung heraus, in Hamburg zog der Veranstalter die Anmeldung zurück, nachdem Hamburger Hooligans erklärt hatten, sie würden nicht an einer Demonstration durchs Schanzenviertel teilnehmen wollen. Eine weitere Demo-Anmeldung aus dem “Hogesa”-Spektrum am vergangenen Wochenende wurde ebenfalls kurzfristig zurückgezogen – und für die gut 30 Hooligans und Neonazis, die trotzdem kamen zu einer peinlichen Lachnummer.

Trotz des Versuchs der Hannoveraner Polizei, die dort angemeldete Demonstration zu verbieten, werden am kommenden Samstag bis zu 5000 Teilnehmer der “Hogesa”-Demo erwartet. Das Verwaltungsgericht Hannover hat dem Eilantrag des Versammlungsleiters heute morgen teilweise stattgegeben – die Hooligans dürfen unter strengen Auflagen eine stationäre Kundgebung hinterm Hannoveraner Hauptbahnhof abhalten.

Für Kritik sorgt die Nähe des Versammlungsortes zu einem seit Mai bestehenden Protestcamp von Flüchtlingen am Weißekreuplatz. „Der Ort der rassistischen Kundgebung liegt fast in Sichtweite des
Refugeecamps. Für die Bewohner_innen des Camps besteht an diesem Tag höchste Gefahr. Die Hooligans werden sich nicht dafür interessieren, dass es sich um Menschen handelt, die vor dem fundamentalistischen islamischen Regime im Sudan geflohen sind“ erklärt Ingo Mertens vom Hannoveraner Bündnis gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus.

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