Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland Pfalz (RLS) hat sich als Mitveranstalterin des Linken Liedersommers auf Burg Waldeck zurückgezogen. Hintergrund waren Uneingkeiten über den Umgang mit der Verschwörungsband Die Bandbreite. Diese hatte trotz ausdrücklicher Ausladung durch die RLS angekündigt, dort auftreten zu wollen. RLS-Leiter Salvador Oberhaus hat dazu eine Erklärung veröffentlicht:
Die umstrittene Band DIE BANDBREITE hatte sich offensichtlich selbst eingeladen, um einen kurzen Beitrag zum Kulturprogramm zu liefern. Es war nicht das erste Mal, dass die Band am Linken Liedersommer teilnehmen wollte und sollte. Die Rosa Luxemburg Stiftung hatte daher bereits in der ersten Planungsphase des Liedersommers 2013 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ihr DIE BANDBREITE als Beiträger auf dem Liedersommer nicht willkommen ist.
Da entgegen unserer Erwartung mit den Kooperationspartner*innen kein gemeinsamer
NRW hinkt anderen, erfolgreicheren Bundesländern wirtschaftlich hinterher meldet die Rheinische Post und zitiert eine McKinsey-Studie. Die Berater schlagen auch gleich Lösungen vor. Dafür werden sie bezahlt, das wird erwartet, ist aber müßig.
Der Rheinischen Post liegt eine Studie der Beratungsgesellschaft McKinsey vor. In ihr wird der Wirtschaftspolitik des Landes eine schlechte Note ausgestellt und das seit Jahrzehnten. Das ist keine Überraschung, aber immer mal wieder gut, sich in Erinnerung zu rufen: Spätestens seit der Ära Johannes Rau hinkt NRW der wirtschaftlichen Entwicklung hinterher und die Folgen sind in weiten Teilen des Landes, vor allem aber im Ruhrgebiet, sichtbar: Im schlimmste Fall Verfall, ansonsten Stagnation. Nur an wenigen Orten bekommt man ein Gefühl von Aufbruch. Und wieder ist die Situation im Ruhrgebiet, wo immerhin fast jeder Dritte Bürger Nordrhein-Westfalens lebt, am fatalsten: „Aufbruch“ scheint hier noch nicht einmal Teil des aktiven Wortschatzes zu sein.
Die Experten zeichnen dort ein trübes Bild von Nordrhein-Westfalen: „Die Wirtschaft in NRW fällt seit 1980 gegenüber anderen Bundesländern zurück.“ Seit der deutschen Einigung liegt das Inlandsprodukt pro
Manchmal ärgern mich nicht nur Phrasendrescher, sondern ich zürne auch der Sprachspreu, die sie ausscheiden. Deshalb würde ich heute nur zu gern einmal dem Wort „bildungsfern“ ordentlich die Silben polieren, diesem aufgeblasenen Adjektiv, das es zu Unrecht längst in den Duden geschafft hat. Kein Wunder: Adjektiv, das kann man aus dem Lateinischen auch mit „das Drangeworfene“ übersetzen und so ein promiskes Adjektiv schmeißt sich wirklich an jeden ran. Die, die es mit ihm öffentlich treiben, können dieses Strichwort für den traurigen Abstieg des gezielt verdooften Menschen in die vollkommene Dummheit sogar noch steigern: bildungsferner, am bildungsfernsten.
Ein Wort, das erst im Duden steht, gewinnt sogleich Realität.
Politiker, die sich gern volksnah, ja am volxnächsten geben, sprechen heute also nicht mehr gern über „Bildungsbenachteiligung“ und deren Ursachen, sondern lieber über „Bildungsferne“ – das hört sich doch gleich ganz weit weg und ganz anders an.
Ich war gestern Abend für euch in der Pauluskirche in Dortmund und habe wunderschöne Bilder mitgebracht.
Auf der Bühne standen Tony Liotta, Steff Rittau, Robert Kaber und drei weitere großartige Musiker und begeisterten mit Songs und Sounds der „lebenden Legende“ Joe Cocker das Publikum.
Die nächsten Veranstaltungen in der Pauluskirche findet ihr hier!