Man kann es sich zwar im Moment noch nicht vorstellen, aber irgendwann ist Sommer. Und wenn der fast zu Ende ist, am 1. September, kommt Deichkind zum Zeltfestival Ruhr.
Schön.
Man kann es sich zwar im Moment noch nicht vorstellen, aber irgendwann ist Sommer. Und wenn der fast zu Ende ist, am 1. September, kommt Deichkind zum Zeltfestival Ruhr.
Schön.

Gaby Kolle von den Ruhr Nachrichten hat gestern mal nachgefragt: Labkultur, das Medium des fabulösen European Center for Creative Economy (ECCE) wird weiter vom Land gefördert.
Die guten Zeiten, als Labkultur für seine chronische Erfolglosigkeit noch um eine Million Euro im Jahr zur Verfügung standen, sind vorbei. Aber obwohl das Land sparen muss, für das Medium von Genosse Dieter Gorny ist immer noch Geld da: 300.000 Euro hat Labkultur in diesem Jahr zur Verfügung, 150.000 werden es im kommenden Jahr sein. Das geht aus einem Artikel von Gaby Kolle in den Ruhr Nachrichten hervor.
150.000 Euro – für ein Medium, das europaweit wahrgenommen werden will, ist das ein überschaubarer Betrag. Für ein Medium, für dass sich niemand interessiert, ist das eine Menge Geld. Aber man könnte auch damit noch eine ganze Menge machen – aber die Unfähigkeit der Lab-Macher wird schon dafür sorgen, dass auch dieses Geld ohne grössere Wirkung einfach verpufft.
Auch bei den anderen Projekte von ECCE läuft es gewohnt schlecht…Hier der Artikel auf den Ruhr Nachrichten
Triggerfinger, Sonntag, 24. Februar, 20.00 Uhr, FZW
Adrian Crowley, Sonntag, 24. Februar, 16.00 Uhr, Fachwerk Gievenbeck, Münster
BVB: Leitner denkt über Zukunft bei Meister Dortmund nach…Stern
Schnorrer: „European Centre of Creative Economy“ – Kreativ-Projekte werden trotz fehlender Nachfrage gefördert…Ruhr Nachrichten
Musik: Danja Atari – Zauberhaftes Elektrogewitter…Coolibri
Klinikviertel: Szenelokal „Fizzgeraldo“ schließt am Sonntagabend…Ruhr Nachrichten
Ausstellung: Die Comics und Trickfilme des Winsor McCay in Dortmunnd…Revierpassagen
Kinder: Mangel an Kita-Plätzen in Brechten…Ruhr Nachrichten
Stuntmen: Polizei jagt Räuber, die auf fahrende Lkw springen…Welt
NRW: Streit um Nachtflugverbot…RP Online
NRW II: Wer hat das Sagen: Duin oder Remmel?…Der Westen
Ruhrgebiet: „European Centre of Creative Economy“ – Kreativ-Projekte werden trotz fehlender Nachfrage gefördert…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet II: Stahl-Boss Gerhard Cromme wird 70…Bild
Bochum: Landgericht Bochum entscheidet gegen Facebook-Massenabmahner…Internetworld
Bochum II: Gegen Schrotthäuser ist Stadt machtlos…Der Westen
Duisburg: Rockerkrieg – Minister Ralf Jäger verspricht harte Hart…Der Westen
Duisburg II: Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“…Der Westen
Essen: Grüne Hauptstadt Europas…Der Westen
Umland: Morddrohungen gegen Staatsanwalt im Fall Arzu Ö…Welt
Wie die SG Wattenscheid 09 heute Abend vermeldet hat, verstarb am vergangenen Dienstag Hubert Schieth im Alter von 86 Jahren.
Der 1927 geborene, ursprünglich aus dem Westerwald stammende, ehemalige Spieler und spätere erfolgreiche Fußballfunktionär und Trainer war im Laufe seiner Karriere bis 1961 für diverse Vereine aktiv, darunter u.a. auch die traditionsreichen ‚Revierclubs‘ ETB SW Essen, der VfL Bochum und die SG Wattenscheid 09.
Höhepunkt seiner aktiven Zeit war der Gewinn des DFB-Pokals mit SW Essen 1959.
Nach der aktiven Spielerkarriere als ‚Vertragsfußballer‘ war er dann noch über Jahre erfolgreich

Sportler mit eigenen wohltätigen Stiftungen gibt es zum Glück bereits einige. Nun ist es einer mehr. BVB-Verteidiger Neven Subotic, der auch bisher schon sehr sozial engagiert war, möchte seine Popularität zukünftig noch stärker ‚für gute Zwecke‘ nutzen und hat daher jüngst eine nach ihm benannte Stiftung gegründet, mit der er Kindern in Not durch verschiedene ganz konkrete Projekte helfen will. Das wollen wir hier bei den Ruhrbaronen natürlich nicht unerwähnt lassen.
Der 24-jährige Serbe, der als Kind mit seiner Familie selber schlimme Erfahrungen im Bürgerkrieg seines Heimatlandes machen musste, bevor seine Familie über Deutschland in die USA auswanderte, weiß also wovon er spricht.
Subotic plant die konkreten Projekte seiner Stiftung

Theaterkritiker haben es heutzutage schwer: Statt sich klassisch mit Bühnenbild, Schauspielern und Regie auseinanderzusetzen, müssen sie sich mit Videobildern, Computerprogrammierung und Sounddesign beschäftigen. Und im Fall der Uraufführung von „Der Live Code – Krieg und Frieden im globalen Dorf“ im Studio des Theater Dortmund am 20.2. auch noch an der Spiel-Konsole bewähren. Honke Rambow versucht es trotzdem.
Im Foyer des Schauspiels kracht es, dann ein Schrei – schon wieder endete der Gang durch das virtuelle Theater tödlich. An der Spielkonsole ist das Leben als Theaterzuschauer ziemlich gefährlich. Bleibt nur zu hoffen, dass es oben im realen Studio gleich etwas friedlicher zugeht.
Zunächst deutet nichts darauf hin: Düster dräuen die Sounds aus den Lautsprechern. Ein veritabler Horrorfilm-Soundtrack empfängt die Besucher. Auf den semitransparenten Leinwänden im Raum ist immer wieder „(_clear)“ zu lesen. Sitzplätze gibt es nicht, die Zuschauer sollen sich zwischen den Projektionen bewegen, wer aber nicht stehen will oder kann, bekommt dann doch einen Stuhl. Leicht aus dem Zentrum des Raumes gerückt stehen Daniel Hengst, Rolf Meinecke und Martin Juhls in Kapuzenoveralls mit digitalen Camouflage-Prints an einer Batterie leuchtender Computerbildschirme. Kampfbereit für die letzte digitale Schlacht.

Niemand bleibt mehr sitzen, denn das ist ja demotivierend. Alle lernen jetzt von selbst, die Kinder vom Gymnasium mit aller Unterstützung der Welt und die Kinder aus den Hauptschulzweigen der integrierten Gesamtschule einfach so aus dem Nichts. Ist das nicht schön im rot-grünen Modellprojekt-Paradies? Und wer profitiert denn da eigentlich? Klar, die Gymnasiasten! Von unserer Gastautorin Anne Winterhager
Und für die Nicht-Gymnasiasten? An integrieren Gesamtschulen gibt es ja in vielen Bundesländern schon lange eine Einschränkung des Sitzenbleibens. Dieser Zustand wird als beispielhaft beschrieben, da es dort nicht mehr so viele Schulabbrecher gibt. Ein etwas dünnes Argument, da keinerlei Infos über die Notendurchschnitte der Nicht-Abbrecher, besonders nach dem Hauptschulabschluss daraus hervorgehen. Jeder weiß, dass Menschen aus niedrigeren Bildungsschichten die einmal mit einem unterdurchschnittlichen Hauptschulabschluss entlassen wurden, erstens anschließend kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und zweitens das verpasste Wissen nicht so einfach nachholen können, da ihnen leider keine Ressourcen im Garten wachsen.
Und was nützt da die eventuelle Chance einen Realschulabschluss nachzuholen, wenn sie den Stoff dafür nicht beherrschen?
Ein einmal gemachter Abschluss, so schlecht er auch ist, lässt sich in Deutschland nicht mehr widerholen. Da fragt man sich ernsthaft, ob es nicht besser ist