
In Köln organisiert sich der Protest gegen den Bau des Jüdischen Museums. Mit dabei einer der Macher des Anti-Nazi Festivals „Arsch huh, Zäng ussenander“.
Ein Zusammenschluss von verschiedenen Kölner Initiativen will bis Ende März drei Monate 50.000 Unterschriften gegen den Bau des Jüdischen Museums und den Ausbau der Archäologischen Zone sammeln.
Gut 50 Millionen wird das Projekt die Stadt kosten, den Betrieb wird später der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanzieren. 7000 Quadtratmeter Ausstellungsfläche sollen vor dem Rathaus entstehen. In das Museum werden zu den Resten eines römischen Stadthalterpalastes auch die Ausgrabungen der ältesten jüdischen Siedlung nördlich der Alpen integriert. Seit dem Jahr 321 ist jüdisches Leben in Köln nachgewiesen.





