Betrachtet man die bislang beschriebene Entwicklung aus einer räumlichen Warte, so wurde der ökonomische Grundstein des späteren Bermudadreiecks außerhalb des Engelbertviertels gelegt. Das Gebiet wurde räumlich gesehen quasi erst umzingelt und dann von außen Stück für Stück erobert. Das durch die Bahnhofsverlegung entstandene städtebauliche Vakuum um den Bahnhofsvorplatz entlang der oberen Kortumstraße und die damit verbundene wirtschaftliche Schwächung dieses Quartiers musste sich erst so weit steigern, dass sinkende Mieten, begründet durch Unternutzungen und Leerstände, eine Vereinnahmung durch neue Nutzer mit geringen finanziellen Mitteln möglich machten.
Die Promotoren dieser Entwicklung kamen, von ihrer Profession her gesehen, ebenso von Außen. Sie waren weder speziell für die Gastronomie ausgebildet, noch von ihrer Herkunft dafür prädestiniert. Es waren vielmehr im wahrsten Sinne Pioniere ihrer Zeit, die nichts anderes hatten als Ideen und den unbändigen Willen, diese umzusetzen. Vor allem aber wussten sie um die Potentiale des Engelbertviertels und nutzten seine ökonomische Schwäche bzw. seine gerade im Verhältnis zu ihrer Innenstadtlage niedrigen Mieten, zu ihrem Vorteil.
Leo Bauer und alle späteren Mitstreiter und Mitbewerber waren zugleich personifizierter Ausdruck einer Aufbruchsstimmung, die nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Generation und damit viele andere Menschen in Bochum – und nicht nur dort – prägte. Personen, mit denen die herkömmlichen Gastronomen und Brauereien und die städtische Bürokratie erst einmal gar nicht umzugehen wussten. Sie irritierten mit ihrem Lebensstil und ihrem Auftreten ihre





