EM 2024: Deutschland tut sich gegen die Schweiz schwer – Warnschuss oder bitteres Erwachen in der Realität?

Freude nach dem Spiel. Foto: Robin Patzwaldt

War das jetzt der sprichwörtliche Warnschuss zur rechten Zeit oder vielleicht doch schon das bittere Erwachen in der traurigen, neuen Realität des deutschen Fußballs?  Noch weiß man es nicht. Die DFB-Auswahl tat sich im dritten Gruppenspiel am Sonntag gegen die Schweiz in Frankfurt am Main jedenfalls lange Zeit erschreckend schwer, kam erst in der Nachspielzeit durch den eingewechselten BVB-Stürmer Niclas Füllkrug zum glücklichen, aber am Ende aufgrund der gezeigten guten kämpferischen Leistung nicht unverdienten Treffer zum 1:1.

Der dadurch gewonnene Punkt reichte Deutschland auf den letzten Drücker dann doch noch zum angestrebten Gruppensieg nach der Vorrunde bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 im eigenen Lande. So gesehen ist alles gut. Sieben von neun möglichen Zählern geholt, locker in die K.o.-Runde eingezogen, das klingt gut. Doch die Darbietung vom Sonntag, gegen einen gut organisierten aber international kaum als hochklassig zu bezeichnenden Gegner, stellt Bundestrainer Julian Nagelsmann sechs Tage vor dem anstehenden Achtelfinale am kommenden Samstag, gegen einen erst am Dienstag feststehenden Gegner, vor zahlreiche Denkaufgaben und weckte unschöne Erinnerungen an die zuletzt schon so häufig schwankenden Leistungen der DFB-Elf.

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Der Ruhrpilot

Polizei schützt SPD-Abschlusskundgebung zur Europawahl in Duisburg (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Polizeigewerkschaft kritisiert Innenminister(€)…WAZ
NRW: Land rechnet mit mehr Einbürgerungen durch neues Gesetz…SZ
NRW: Sommerwetter in der neuen Woche…FAZ

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45 Jahre nach dem Tod von Ludwig Erhard erscheinen am Mittwoch seine Erinnerungen

Ludwig Erhard Foto: Pelz Lizenz: CC BY-SA 3.0

Mit einem Aufsatz von ihrer Wirtschaftschefin Lisa Nienhaus hat die „Süddeutsche Zeitung“ am Wochenende die in den nächsten Wochen und Monaten anstehenden Analysen zu Ludwig Erhard eröffnet. Denn an diesem Mittwoch erscheint die Autobiografie des Bundeskanzlers – über 45 Jahre nach seinem Tod.

„Erfahrungen für die Zukunft – Meine Kanzlerzeit“ hat Ulrich Schlie, seit April 2020 Inhaber der Henry-Kissinger-Professur für Sicherheits- und Strategieforschung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, das Buch betitelt. Prof. Schlie ist gemeinsam mit der Ludwig-Erhard-Stiftung Herausgeber des Buchs, das im Econ Buchverlag erscheint.

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Antiisraelisches Camp in Köln gibt auf

Hamas-Sympathisant mit rotem Dreieck, im Hintergrund die Fotografen; Foto: Moritz Pieczewski-Freimuth

Die Organisatoren des seit Anfang Mai bestehenden antiisraelischen Camps an der Uni Köln geben auf. Heute und morgen soll das Camp abgebaut werden. Immer wieder hatte es in den vergangenen Woche in dem Camp

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Der Ruhrpilot

Foto: Chmee2, Creative Commons Lizenz CC BY 3.0


NRW:
In NRW könnte es 3000 Cannabis-Clubs geben…RP
NRW: Stellenabbau bei Bayer, Ford & Co.(€)…RP
NRW: Polizei darf keine Wimpel und Fähnchen für Deutschland schwenken…Welt

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PEN Deutschland beschließt Resolution gegen Antisemitismus und bekennt sich zum Existenzrecht Israels

Israelische Flaggen auf der HaYarkon, Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)
Israelische Flaggen auf der HaYarkon, Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)

Auf der Mitgliederversammlung des PEN-Zentrums Deutschland am 21.6. in der Patriotischen Gesellschaft Hamburg haben die Mitglieder der Schriftstellervereinigung eine Resolution verabschiedet, in der sich die Autorinnen und Autoren beruhend auf der Charta des PEN International klar gegen jede Form des Antisemitismus aussprechen und zum Existenzrecht Israels bekennen.

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Ist die Fußball-EM 2024 in Gelsenkirchen wirklich so furchtbar? – Ein Erfahrungsbericht

Spanien gegen Italien am 20.6.24 in Gelsenkirchen. Foto(s): Robin Patzwaldt

Ich hatte das Glück in der ersten Verlosungsphase der UEFA im Herbst Tickets für zwei Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland zu ‚gewinnen‘. Eines der beiden Spiele war in Gelsenkirchen, eines in Dortmund. Sehr passend und ausgewogen für jemanden, der im Ruhrgebiet aufgewachsen ist und hier bis heute lebt.

Logisch, dass ich, obwohl man damals noch gar nicht wusste, welche Spiele man da eigentlich erwischt hatte, mit dem Ergebnis der Auslosung glücklich war, denn etlicher meiner Freunde und Bekannten gingen völlig leer aus. Am Ende hatte ich noch einmal Glück, stellte sich nach der Gruppenauslosung und dem Ende der Playoffs doch heraus, dass es die Spiele Spanien gegen Italien in Gelsenkirchen und Polen gegen Frankreich in Dortmund waren. Gleich drei der Mitfavoriten erwischt zu haben und mit den Polen in Dortmund eine weitere interessante Mannschaft mit dabei zu haben, die ebenfalls einiges an Attraktivität verspricht, damit war ich total zufrieden.

Am vergangenen Donnerstag stand für uns nun das erste Match, das in Gelsenkirchen, an. Nach der harschen Kritik, die u.a. an der Stadt Gelsenkirchen und der Organisation des Drumherums, in der Vorwoche aufbrandete, war ich dann noch gespannter auf den Fußball-Abend in der Gelsenkirchener Arena, von dem ich heute hier kurz berichten möchte.

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