
Am Samstagabend wird der Rechtsanwalt und Menschenrechtler Mehmet Gürcan Daimagüler mit dem Integra-Award in Gelsenkirchen ausgezeichnet. Mit dem Preis wird sein „das Engagement zur Förderung des gesellschaftlichen Dialogs“ ausgezeichnet.
Preisträger Daimagüler, geboren 1968 in Eiserfeld-Niederschelden (heute Siegen), wurde bekannt vor allem durch seine Arbeit als Vertreter der Nebenklage im NSU-Prozess. Mit seinem 2011 erschienenen Buch „Kein schönes Land in dieser Zeit“ leistete er einen prominenten und konstruktiven Beitrag zur deutschen Integrationsdebatte. „Der Rechtsanwalt und Harvard-Absolvent ist ein starker Kämpfer für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. So macht er sich in seinem neuen Amt als erster „Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland“ in besonderem Maße gegen Diskriminierung und Rassismus stark. Sein Plädoyer im Verfahren gegen






