Die Fans in Gelsenkirchen. Archiv-Foto: Michael Kamps
Hier bekommt die Homo- und Queerfeindlichkeit im Fußball die Rote Karte gezeigt: Die Förderung der Rechte queerer Menschen im Fußball ist Thema einer großen Tagung, die das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und dem FC Schalke 04 veranstaltet.
Hildmann während einer Protestveranstaltung vor seinem Berliner Imbiss im August 2020 Foto (Ausschnitt): Leonhard Lenz Lizenz: CC0 1.0
Der antisemitische, rechtsextremen Hetzer Attila Hildmann erhielt auf seinen Spendenkonten Überweisungen im Wert von mehr als 180.000 Euro. Das ergaben Recherchen des Magazins stern.
Seit Herbst 2021 wirbt Hildmann auf dem Messengerdienst Telegram fast täglich um Spenden in Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Das Besondere an diesen Überweisungen ist, dass sie von jedem Internetnutzer auf der Welt mit einem sogenannten Blockchain-Explorer verfolgt werden können. So lässt sich nachvollziehen, dass Hildmann von September 2021 bis Oktober 2022 auf diversen Spendenkonten Überweisungen im Wert von mehr als 180 000 Euro bekommen hat.
Skyline in Essen Foto: Denis Barthel Lizenz: CC BY-SA 3.0
Hohe Energiepreise und Inflation belasten die Wirtschaft im Ruhrgebiet massiv. So pessimistisch wie derzeit waren die Unternehmen der Region zuletzt als Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise Anfang 2009. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Ruhr-Industrie- und Handelskammern. Stark eingebrochen sind vor allem die Erwartungen. Die zukünftige Geschäftslage sieht mehr als jeder zweite Betrieb (52 Prozent) pessimistisch. Vor einem halben Jahr erwartete nur jedes sechste und vor einem Jahr jedes siebte Unternehmen eine negative weitere Entwicklung.
Duisburger Hafen Foto (Ausschnitt): Piedone Lizenz: CC BY-SA 2.5
Duisburg: Chinesen nicht mehr an Hafen-Terminal beteiligt…WAZ
NRW: Optendrenk stellt Haushaltsentwurf für 2023 vor…Stern
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Ukraine: Kadyrow fordert Auslöschung ukrainischer Städte…FAZ
Ukraine: „Das ist erst das Ende vom Anfang“…NTV
Ukraine: Angeblich Dutzende Kaydrow-Kämpfer getötet…Spiegel Ukraine: Sicherheitskonferenz-Chef wirbt für Nato-Perspektive…Zeit
Ukraine: Solidarität und jede Menge Fragen…taz Ukraine: Duett nach Dissonanzen…FAZ
Ukraine: Iranische Billig-Drohne „Kalaschnikow der Lüfte“?(€)…NZZ Ukraine: US-Abgeordnete ziehen Aufruf zu Verhandlungen mit Russland zurück…Spiegel Ukraine: Kiew erwartet „schwerste Gefechte“ in Cherson…FAZ
Ukraine: Die „schmutzige Bombe“ des Kremls…taz Ukraine: Wie Russlands Soldaten sich für den Winter eingraben(€)…Spiegel Ukraine: Rechercheteam enttarnt Moskaus „Fernbedienungsmörder“…NTV
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Debatte: Der Cosco-Deal beschädigt die Glaubwürdigkeit der deutschen Politik…Zeit
Debatte: Adidas trennt sich zu spät von Kanye West…Welt Debatte: Knast statt Kalifat…Jungle World Debatte: Willkommen in der neuen Ständegesellschaft(€)…Cicero Debatte: Der grenzenlose Geltungsdrang übersättigter Bürgerkinderexistenzen(€)…Welt Debatte: Inszenierte Einigkeit von rechts…Zeit
Debatte: Willkommen in der Seifenoper!(€)…Cicero
Corona: COVID-19-Dashboard…RKI
Corona: Coronavirus-Outbreak…Worldometer Corona: BA.4/5-adaptierte Impfstoffe zeigen nur mäßige Boostereffekte…PZ Corona: Verstärkter Abwärtstrend…Welt Bochum: Friseure unter Druck(€)…WAZ Bochum: Ausstellung Fußball & Faschismus in Bochum…Bo Alternativ Dortmund:„Die Aussichten sind so schlecht wie seit 50 Jahren nicht mehr“(€)…RN Dortmund: Unbekannte zerstören Kunst gegen Ukraine-Krieg…Bild Dortmund:Gewalttaten in der Nordstadt häufen sich(€)…Ruhr Nachrichten Duisburg: Der lautlose Rückzug der Chinesen(€)…FAZ Duisburg: Preise in Restaurants steigen massiv(€)…WAZ Essen: Image der Innenstadt steht mehr Gastronomie im Weg…WAZ Essen: Was die Welt vom Ruhrgebiet lernen kann(€)…WAZ Gelsenkirchen: Frostiger Herbst für Gelsenkirchens Wirtschaft(€)…WAZ
Martin Volpers ist als Fanclubvertreter der eingetragenen VfL-Fanclubs bestätigt worden. Dies hat die Wahl auf der Fanclubvertreterversammlung am Montag, 24. Oktober 2022, mit großer Mehrheit ergeben.
Brot und Spiele im Windschatten vom VfL Bochum | Foto: Peter Hesse
Die Wolfsburger Spieler fahren ohne Covid-Maske mit der deutschen Bahn zum Auswärtsspiel, beim FC Schalke 04 herrscht weiter Land unter und der VfL Bochum sendet neue Lebenszeichen von der Castroper Straße. Unsere Autoren Tommy Junga und Peter Hesse haben kürzlich den neuen Bayer Leverkusen Xabi Alsonso zu hoch gelobt, in dieser Woche geben sie sich daher gemäßigter. Nur die Auftritte von Jerome Boateng vor dem Landgericht München finden beide unerträglich.
Im Norden von Oberhausen an der Grenze zu Bottrop liegt die Halde Haniel. Mit 185 Meter über Normalnull eine der höchsten Halden im Ruhrgebiet. Wohlbemerkt: Sie liegt auf Bottroper Stadtgebiet, aber ich als Oberhausener spreche, glaube ich für viele, wenn ich sage, irgendwie gehört sie auch zu uns. Von unserem Gastautor Jens Herre.
Die Halde begleitet mich schon mein ganzes Leben. So manches Silvester habe ich dort oben verbracht. So manchen Sturz mit dem Mountainbike habe ich überlebt und mit so manchem Mädel im Arm habe ich Nachthimmel und den Blick über mein Revier bestaunt. Immer wenn ich Abstand vom Alltag brauche, gehe ich auf diese Halde. Auch beruflich kreuzten sich meine Wege. Als Technischer Leiter der Kulturhauptstadt RUHR.2010 hatte ich dort so einige Events. Kurzgesagt: Es ist «meine» Halde.
Künstlerin Susanne Scheidle ist regelmäßigen Ruhrbarone-Lesern seit Jahren ein Begriff. Nicht nur, dass wir mit ihr ein sehr offenes Interview über die Lage in der Kunst-Szene während der Pandemie geführt haben, sie ist auch regelmäßig unter den Meinungsfreudigen zu finden, die unsere Artikel kommentieren.
Am kommenden Wochenende kann man Susanne als Künstlerin in Essen sehen. Im Rahmen der Contemporary Art Ruhr auf Zeche Zollverein stellt sie gemeinsam mit vielen Künstler-Kollegen ihre Arbeiten aus. Am Freitagabend ist die Vernissage und am Samstag und Sonntag dann die eigentliche Kunstmesse.
Sechs Jahre hat die Journalistin Stephanie Hajdamowicz an Marxlohland, einer Dokumentation über den wohl bekanntesten Duisburger Stadtteil gearbeitet. „Ich zeige“, Hajdamowicz, „die unterschiedlichsten Bewohner. Eine Rentnerin, die früher einen eigenen Laden hatte und der die libanesischen Jugendlichen beim Einkauf helfen, eine Roma-Familie, die trotz großer Mühen bei der Integration scheiterte, einen erfolgreichen türkischstämmigen Geschäftsmann und eine Schauspielerin, die durch den Lärm auf der Straße krank wird.“