80.000 gegen die Mullahs Foto: Thomas von der Osten-Sacken
Am Ende waren es laut Angaben der Polizei 80.000, die sich im Tiergarten in Berlin versammelten, um gegen das Regime in Teheran zu demonstrieren. Mit so vielen hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.
Es ist mir in den letzten Dekaden eigentlich nie passiert, dass Demonstrationen mit über 1000 Menschen mir besonders sympathisch waren. Die, deren Anliegen ich voll teilte waren meist wesentlich kleiner: Man stand etwa mit ein paar Dutzend Syrern oder Iranern, bestenfalls Hunderten vor der russischen oder iranischen Botschaft herum und niemand nahm groß Notiz.
Borussia Dortmund setzte sich am Samstag im Westfalenstadion mit 5:0 (3:0) gegen den VfB Stuttgart durch. Es war der erste wirklich überzeugende Auftritt des BVB seit Wochen, wenn nicht sogar in der gesamten Saison 2022/23.
Dementsprechend groß waren die Freude und die Erleichterung in Dortmund. Doch im Lager der Schwarzgelben sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass die Mannschaft jetzt (endlich) und dauerhaft verstanden hätte und auf dem richtigen Weg wäre. Zu häufig sendete der Kader in den vergangenen Monaten bzw. Jahren schon ähnliche Signale, nur um die eigene Anhängermannschaft kurz darauf wieder mächtig zu enttäuschen.
VRR – Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (Foto: Roland W. Waniek)
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Theo Waigel hier während eines CSU-Parteitags in München | Bild: Michael Lucan / wikipedia / CC BY-SA 3.0
War früher alles besser? Mitnichten! Das ist die Kernthese die Theo Waigel als alleiniger Talkgast vorgestern im 75-minütigen Interview bei Markus Lanz mit vielen Argumenten untermauert: „Damals hätten die Russen mit einem Knopfdruck Deutschland und Europa zerstören können.“ Bevor Gorbatschow die Tür zur Welt geöffnet hat, sei die Situation viel schwieriger gewesen, berichtet Waigel.
Zum Erfinder von Perestroika und Glasnost hegte der ehemalige Finanzminister ein inniges Verhältnis und zeigte einen privaten Brief in die Kamera – oder erzählte von stenografierten Protokollen, auf die Gorbatschow freundschaftlich sagte: „Deine Ausführungen sind immer präziser als die vom russischen Geheimdienst KGB.“ Waigel warnte vor Putin und sagte, dass er schon immer die Welt getäuscht habe: „Wer als gewissenloser Despot mit einer Kernwaffe droht – das sei eine völlig neue Dimension und diese Situation dürfe man nicht bagatellisieren“, fügt der CSU-Politiker weiter hinzu.
WG-Zimmer-Angebote und -Gesuche Foto: Jaro.p Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Es ist ein Jammer. Gerade hat man sich aus Versehen in die Abhängigkeit eines lupenreinen Demokraten begeben, schon beginnt dieser mit einem nicht abzusehenden Angriffskrieg und Völkermord gegen seinen Nachbarn und droht der Welt mit nuklearer Vernichtung. Verständlich, dass sich Deutschland daher zukünftig unabhängig von autoritären Regimen und Völkerrechtsverbrechern machen will, insbesondere solchen, die konstant mit Militärschlägen gegen Nachbarn drohen. Der für seine stete Verteidigung der Demokratie bekannte Vorzeigemenschenrechtler und Friedensaktivist Xi Jinping kommt dem deutschen Bundeskanzler als neuer Kumpel da gerade recht. Umso mehr, da dieser Bereitschaft signalisiert, die marode kritische Infrastruktur der Bundesrepublik zu fördern und so maroden Baustellen wie dem Hamburger Hafen zu neuem Glanz zu verhelfen.
Sticker auf einem Stromkasten in Duisburg-Duissern; Foto: Peter Ansmann
Zu behaupten, dass Arye Sharuz Shalicar in seinem Leben einige Wendungen erfahren hätte, wäre wohl eine ziemliche Untertreibung: Mit jüdisch-persischen Familienhintergrund schlug er sich in den 90er Jahren auf den Straßen von Berlin durch. In einem Umfeld, das nicht unbedingt für seine Sympathien für das Judentum und den Staat Israel bekannt ist. Seinen damaligen Weg, der Arye Sharuz Shalicar von den Straßen Berlins irgendwann nach Israel führte, hat er in der verfilmten Autobiografie „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“ beschrieben.
„Schalom Habibi“ heißt das Buch, in dem Arye Sharuz Shalicar über die – aktuelle – Zeitenwende für jüdisch-muslimische Freundschaft und Frieden schreibt.
Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal an seinem Schreibtisch (Foto: Michael Westerhoff)
Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal spricht sich für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken aus. Und widerspricht damit dem Ampel-Kompromiss, im April 2023 aus der Kernkraft auszusteigen.
Das Machtwort seines Parteifreundes Olaf Scholz hat beim Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal keine nachhaltige Wirkung hinterlassen. Nur zwei Tage danach eröffnete er den 1. Dortmunder Energiegipfel mit den Worten: „Die Laufzeit der Atomkraftwerke muss verlängert werden.“ Nach dem Gipfel treffe ich den OB zum Interview. Und da teilt der SPD-Politikert kräftig gegen die Energiepolitik der Ampel aus.
„Wir brauchen die Atomkraft als Brückentechnologie. Es macht keinen Sinn, ein Ausstiegsdatum zu definieren“, sagt Westphal mir nach der Konferenz. „Solange der Wasserstoff nicht funktioniert, brauchen wir die Atomkraft. Sobald der Wasserstoff als tragende Energietechnologie funktioniert, brauchen wir keine Atomkraft mehr.“ Allerdings macht sich Westphal wenig Hoffnung, dass das Datum eines Ausstiegs schnell kommt: „Ich hätte gern ein Einstiegszenario in den Wasserstoff der Bundesregierung. Das sind bisher nur Luftblasen“, kritisiert er die Ampel sehr deutlich.