Ein Jahr ist es her, dass die Ruhrbarone über das Modellprojekt der Stadt Köln zum muslimischen Gebetsruf berichteten. Gestern um Punkt 13:25 Uhr wurde auf dem Vorplatz der Kölner Zentralmoschee zum Gebet gerufen. Zur Premiere erschienen viele Gläubige, der Vorstand der DITIB und der türkische Generalkonsul sowie viel Presse. Bereits vor einem Jahr wurde heftig über das Kölner Modell gestritten.
Zwar präsentierten sich die Gelsenkirchener am 10. Spieltag deutlich einsatzfreudiger und engagierter als noch zuletzt, doch konnte der Trainer auch in dieser Woche keine wirkliche Trendwende bewirken. Nach knapp einem Drittel der Saison stehen für die Knappen ganze sechs Punkte zu Buche. Zu wenig, in den Augen der meisten Fans und Beobachter der Szene.
Aktivisten vor dem beschmierten Gemälde (Quelle: Just Stop Oil [@JustStop_Oil]. (2022, 14.10). Twitter: https://twitter.com/JustStop_Oil/status/1580869474064175105/photo/1)
In den letzten Monaten hat sich unter Klimaaktivisten ein neuer Trend entwickelt: Man spaziert in Museen und klebt sich dort an möglichst bekannte Kunstwerke. Und weil man sich im Kampf um Aufmerksamkeit immer selbst überbieten muss, nimmt man nun das Risiko in Kauf, unschätzbare Kunstwerke potenziell irreversibel zu beschädigen.
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
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Vergangenen Dienstag tat sich der BVB in der Champions League sehr schwer gegen den FC Sevilla | Foto: Peter Hesse
Unsere Autoren Tommy Junga und Peter Hesse schauen vor dem 10. Spieltag nach Bayern, Berlin, Dortmund, Leverkusen und in Liga Zwei zu Hannover 96. Denn eins ist ja sonnenklar im Spiel um Tore, Punkte, Meisterschaft:Hast du den Ball, brauchst du Struktur. Und da gibt es derzeit doch den einen oder anderen Verein, wo Anspruch und Wirklichkeit deutlich auseinanderklaffen.
Peter Hesse: Hi Tommy! Borussia Dortmund befindet sich mal wieder im Krebsgang. Nach einem sehr guten Spiel mit stabiler Abwehrleistung und stabilem Aufbäumen in der zweiten Halbzeit, haben sich die Schwarzgelben wirklich gut gegen den FC Bayern am vergangenen Samstag geschlagen. In der Champions League gegen Sevilla kamen wieder zu viele Ungenauigkeiten ins Spiel, jetzt muss der BVB zum Tabellenführer Union Berlin. Werden Sie da unter die Räder kommen?
Das Kitten – oder Kätzchen? – jedenfalls ungetreten. Foto: Sebastian Bartoschek
Das Insekt hat Glück. In der Luft schlägt es einen Haken, seine Flügel blitzen kurz im Sonnenlicht auf, und weg ist es. Die Katze schaut konsterniert um sich, und hat sichtlich keine Ahnung, wohin das andere Tier entflattert ist – sofern die Katze in solchen Kategorien denkt.
Spezieskonform setzt das Kätzchen sich kurz hin, und putzt sich hingebungsvoll die Flanke. Ganz in Ruhe, in der Sonne, während Erwachsene, Kinder und Hotelangestellte um es herumwuseln. Ein etwas anderer Reisebericht.
Für den kommenden Samstag, 15. Oktober haben die Kollektive Womxnlifefreedomvoice aus NRW und das Kreischfestival aus Essen aufgerufen, um 16 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof internationale Solidarität für die iranische Bevölkerung zu zeigen. Von unserer Gastautorin Meike Vitzthum
Frauen, Leben, Freiheit! Der kurdische Ausruf schallt durch das ganze Land und über seine Grenzen hinaus. Die Menschen im Iran, angeführt von mutigen Frauen, fordern den Umsturz der islamischen Republik. Sie kämpfen für Freiheit und sie sterben für diese. Die iranische islamische Diktatur tut momentan alles, um den Mut der Menschen, die für ihre Freiheit kämpfen, zu zerschlagen. In ihrem Kampf ist die iranische Bevölkerung auf die internationale Aufmerksamkeit angewiesen.
Vor zwölf Jahren übernahmen Stadtwerke aus dem Ruhrgebiet das Energieunternehmen Steag. Nun wollen die Kommunen das Unternehmen verkaufen. Vielleicht aber auch nicht.
2010 erwarben die Stadtwerke der notorisch klammen Ruhrgebietsstädte Dortmund, Duisburg, Bochum, Essen, Oberhausen und Dinslaken von Evonik 51 Prozent der Steag, 2014 dann die restlichen 49 Prozent. Aus fünfgrößtem Energieversorger Deutschlands war ein kommunales Unternehmen geworden. Gut 1,2 Milliarden Euro hatte die Steag damals die Kommunen gekostet. Finanziert werden sollten die Kredite, die den Kauf erst ermöglichten, durch die Gewinne des Unternehmens. Risiken sah man nicht. Die Zinsen waren günstig und ein Stadtwerkechef sagte damals der Welt am Sonntag, man würde die Entwicklung der Energiemärkte in den kommenden 20 Jahre gut überschauen.