Friedrich Merz (Archiv) Foto: European People’s Party Lizenz: CC BY 2.0
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Berliner Spitzengrüne Bettina Jarasch und Werner Graf Foto: (Ausschnitt): Leonhard Lenz Lizenz: CC0
Die Berliner Linke will mit SPD und Grünen eine Regierung auf den Weg bringen. Ihre Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität veröffentlicht derweil einen Beitrag, der den Grünen die Eignung als Verbündete abspricht und ihnen Verantwortung für Krieg und Genozid zuschreibt. Wer mit solchen Partnern regieren soll, braucht offenbar ein dickes Fell. Und ein erstaunlich dehnbares Gedächtnis.
Der neue Beitrag vom 30. September 2026 verschärft einen Konflikt, der längst über schlechte Umgangsformen hinausgeht. Es geht darum, ob die Parteispitze für Zusagen einstehen kann, die ein organisierter Teil der eigenen Partei schon im Ansatz bekämpft. Eine Analyse.
Eine globale Pop-Karriere, ein Szene-Legendenstatus, ein Aushängeschild urbaner Landwirtschaft, ein kriminologischer Zwischenruf, ein Tag auf der Straße, ein digitaler Kontrollverlust, ein Workshop-Tag mit Wohnungslosen – das Straßenmagazin im Oktober.
Auf dem Titel: Vom Proberaum in Hamm zu über 4 Milliarden Streams: Die Indie-Pop-Band Giant Rooks ist weltweit erfolgreich. Bereits ihr Debütalbum „Rookery“ stieg 2020 direkt auf Platz 1 der deutschen Charts ein. Ein Gespräch über Ruhrgebietsmentalität, bandinterne Diskussionen und das neue Album.
Nicht sein erstes Rodeo: Alex Schwers ist Schlagzeuger. Er hat Jazz und sogar Schlager gespielt, vor allem prägt er aber mit seiner Band Slime und einer Vielzahl von Bands und Projekten seit Jahrzehnten den deutschen Punk.
Der Duisburger Bundestagsabgeordnete Mirze Edis (Die Linke) steht an der Seite der IG Metall. Sagt Mirze Edis. In Osnabrück hatte der Linken-Abgeordnete allerdings die diskutierte Rafael-Kooperation abgelehnt, auf die sich inzwischen die Hoffnung vieler Beschäftigter richtet.
Seine Solidarität verdient einen Blick ins Kleingedruckte.
Collien Fernandes Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0
NRW: Collien Fernandes redet im NRW-Landtag über digitale Gewalt…Welt NRW:Hört auf, die AfD zu unterschätzen!(€)…Spiegel NRW: Erdogans nützlicher Statist(€)…Welt
Elif Eralp vor dem Roten Rathaus Berlin | Foto: wikipedia / Roy Zuo / CC BY-SA 4.0
Elif Eralp war bis 2025 Mitglied der Roten Hilfe. Die Berliner Linke bestätigt das und betont, sie sei über Jahre hinweg nur passives Mitglied gewesen. Wegen teilweise abweichender politischer Ansichten sei sie noch vor ihrer Spitzenkandidatur ausgetreten. Das soll beruhigen. Es beantwortet aber nicht die entscheidende Frage: Wie radikal denkt die Frau, die Berlin regieren will?
Ich gebe zu: Ich bin bei dieser Entwicklung ziemlich hin- und hergerissen. Einerseits bin ich selbst Teil dieser digitalen Welt und habe in den vergangenen Jahren durchaus entdeckt, wie viel Spaß Podcasts, Videos und persönliche Meinungen auf den unterschiedlichsten Plattformen machen können. Und nein: Dafür muss man nicht einmal bezahlt werden. Manchmal reicht es schon, wenn man einfach Lust darauf hat, seine Gedanken mit anderen zu teilen.
Andererseits verändert sich dadurch etwas Grundsätzliches. Meinung und Journalismus verschwimmen zunehmend. Jeder kann heute senden. Und wer es schafft, genügend Menschen zu erreichen, wird plötzlich selbst zum Medium. Das kann spannend sein. Es kann aber auch ziemlich anstrengend werden.
Die Berliner Linke will mit SPD und Grünen über eine Regierung sprechen. Ihre Palästinasolidarität-LAG verbreitet gleichzeitig einen Beitrag, der die möglichen Partner mit „Genozid und Kriegstreiberei“ verbindet – und vor Zugeständnissen für die Regierungsfähigkeit warnt.
Zu den Gesprächen lädt der Landesparteitag ein. Die Begrüßung übernimmt die Arbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität.
Eingangsportal der ehemailigen Hoesch Hauptverwaltung Foto: Tbachner Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Stadt Dortmund und Thyssenkrupp Steel wollen ihre Vereinbarungen für die Zukunft der Westfalenhütte gemeinsam weiterentwickeln. Auf dem mit 355 Hektar größten zusammenhängenden Industrieareal Dortmunds sollen einzelne betriebliche Nutzungen räumlich neu geordnet werden. Damit würden 18 Hektar Fläche für ein neues Technologie- und Gewerbequartier nördlich des Borsigplatzes frei werden.