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16 Kommentare

  1. #1 | Jens Kobler sagt am 22. Mai 2009 um 11:16 Uhr

    Danke für den Artikel zu Benno O. – den Hinweis hatte ich erhofft. Denn das wird spannende Diskussionen in den linken Blättern geben (hoffentich). Den Link allerdings unter „Linkspartei“ zu packen,… Stefan, ich muss lächeln.

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 22. Mai 2009 um 13:24 Uhr

    @Jens: Die Linkspartei ist nun einmal win SED Nachfolger und stent in dieser Tradition. und auch wenn sie heute den Studentenverband nach den SDS benannt haben – Sie sind die Stasi, Vopo und Kurraspartei und nichts anderes. Der Rest ist Marketing.

  3. #3 | Barbara Underberg sagt am 22. Mai 2009 um 14:31 Uhr

    @Stefan: autsch, normalerweise argumentierst Du doch auch etwas differenzierter 🙂 Über die Phase, SED/ Stasi und Linkspartei in einen Topf zu werfen, sollten wir langsam mal hinaus sein. Bisschen was ist ja passiert in den letzten zwanzig Jahren.

  4. #4 | Jens Kobler sagt am 22. Mai 2009 um 14:43 Uhr

    @ Barbara: So wenig oder so viel wie von ’45 bis ’68?

  5. #5 | Stefan Laurin sagt am 22. Mai 2009 um 15:53 Uhr

    @Barbara: Natürlich ist was passiert: Sie haben jetzt richtiges Geld und können vernünftige Werbeagenturen bezahlen. 🙂

  6. #6 | Dirk E. Haas sagt am 22. Mai 2009 um 17:44 Uhr

    @ Barbara (wegen ?autsch, normalerweise argumentierst Du doch auch etwas differenzierter?): Nicht zu allen Themen sollte man hier Substanzielles erwarten. Wer den Unterschied zwischen Karl-Heinz Kurras und ? sagen wir mal, der Alliteration wegen ? Katja Knipping nur als ?Marketing? wahrzunehmen in der Lage ist, hat seine Stärken zweifellos auf anderen Feldern. (-:

  7. #7 | Stefan Laurin sagt am 22. Mai 2009 um 18:04 Uhr

    @Dirk: Gerade die Kipping-Garde ist is nun das beste Beispiel für Marketing.

  8. #8 | Dirk E. Haas sagt am 22. Mai 2009 um 20:11 Uhr

    @ Stefan: Ja, ich weiß, wer sich ?die Kurras-Partei? einzig und allein als dröge (wahlweise: sektiererische, schießwütige) Rentnerpartei mit reichlich Leichen im Keller vorstellen kann, dem muss die Generation von Katja Kipping und deren Diskurs über Radikaldemokratie letztlich wie ein besonders perfides Täuschungsmanöver vorkommen. ? Ich fürchte, Sie müssen damit leben, dass es nicht ganz so einfach ist.

  9. #9 | Stefan Laurin sagt am 23. Mai 2009 um 01:59 Uhr

    @Dirk E Haas: „Katja Kipping und deren Diskurs über Radikaldemokratie“ Herr Haas, Jetzt enttäuschen Sie mich.

  10. #10 | Dirk E. Haas sagt am 23. Mai 2009 um 09:33 Uhr

    @ Stefan: Nicht enttäuscht sein, einfach nur zur Kenntnis nehmen, dass auch in Gruppen, denen Sie das nicht zutrauen, über radikaldemokratische Konzepte diskutiert wird:
    https://www.rosalux.de/cms/index.php?id=18850

    ? andererseits: Ent-Täuschung ist ja auch nur ein anderes Wort für Aufklärung (-:

  11. #11 | Stefan Laurin sagt am 23. Mai 2009 um 09:49 Uhr

    @Dirk E Haas: Und diese Diskussionen prägen natürlich entscheidend die Partei… Solche Spielwiesen ohne realpolitische Bedeutung gibt es in jeder Partei. Mit dem Alltag in dieser staatsfixierten Altherrenpartei haben sie nicht viel zu tun. Für das Image einer Partei sind sie jedoch wichtig – und bei Ihnen scheint das ja zu wirken. Gute, sehr gutes Marketing. Viel mehr aber nicht… 🙂

  12. #12 | Dirk E. Haas sagt am 23. Mai 2009 um 11:18 Uhr

    Stefan, ich weiß nicht, wobei es Ihnen hilft, politische Diskurse als Spielwiesen abzutun, aber wer diesen Teil der Wirklichkeit, egal wie marginal er sein mag, nicht für Realpolitik hält, kann halt immer nur ?Marketing! Marketing!? rufen ? mal abgesehen davon, dass ?gutes, sehr gutes Marketing? ja auch nur dann funktioniert, wenn es sich glaubhaft mit dem Produkt verbinden lässt.

    Anders als Sie glaube ich nämlich nicht, dass das, was sich da ?Emanzipatorische Linke? nennt, sehr gutes Marketing ist, weil die Mehrzahl der Wähler sich gegenwärtig für Fragen der politischen Emanzipation bestenfalls am Rande interessieren dürfte: Sie wollen einfach auch nur besser regiert werden.

  13. #13 | Stefan Laurin sagt am 23. Mai 2009 um 11:33 Uhr

    @Haas: Wer sich für Emanzipation interessiert ist bei den Linke eh an der falschen Adresse. Mir geht es bei der Beurteilung der Linken nicht um marginale Diskurse in kleinen Nischen sondern um das, wofür diese Partei steht und wer sie prägt – und das sind nicht die Kippings dieser Welt sondern Leute wie Lafonatine, Dierkes und Dehm mit ihren autoritären Weltbildern, dem Glauben an den starken Staat und eine gehörigen Portion Zynismus. Im Westen dominieren die Spinner und Karrieristen, im Osten zum Teil immer noch die alten Kader. Das bedeutet nicht, dass es nicht auch ein paar vernünftige Leute in dem Laden gibt spannende Diskussionen führen, aber viel zu melden haben sie nicht und die scheinen ja eher weniger zu werden. Ich finde diese Entwicklung übrigens nicht bedauerlich. Die Linkspartei ist kein Projekt das ich schätze – aber das ist ja kein Geheimnis. Der emanzipatorische Teil der Linken hat seinen Platz, so er sich denn parteilich positionieren muss, bei den Grünen. Bei der Linkspartei sind sie nicht mehr als schmückendes Beiwerk.

  14. #14 | Dirk E. Haas sagt am 23. Mai 2009 um 12:02 Uhr

    ?Der emanzipatorische Teil der Linken hat seinen Platz, so er sich denn parteilich positionieren muss, bei den Grünen?.

    Ein grüner Dieter Dehm hätte es nicht besser formulieren können.

  15. #15 | Stefan Laurin sagt am 23. Mai 2009 um 12:10 Uhr

    Bin weder Dieter noch dehmlich. 🙂

  16. #16 | Arnold Voß sagt am 23. Mai 2009 um 21:04 Uhr

    Ob die Emanzipation überhaupt einen Platz in einer Organisation haben kann,die einer Partei ähnlich sieht, wage ich zu bezweifeln. Parteien sind letztlich Apparate zur Ergreifung staatlicher Macht und damit Kompromissbildungsmaschinen.Und das ist in einer Parteiendemokratie auch gut so.

    Die Partei „die Linke“, ja die deutsche Linke als Ganzes ohne die deutsche Teilungsgeschichte und die (Teilungs)Geschichte der SPD betrachten zu wollen bringt auch nicht viel weiter. Die Partei „die Linke“ ist gesellschaftlicher Ausdruck dieser Geschichte und wird – ob du das willst oder nicht, Stefan – eine entsprechende Rolle in der deutschen Politik der nächsten Jahrzehnte spielen. Und in dieser Zeit wird es unausweichlich noch erhebliche Veränderungsprozesse in dieser Organisation geben, die selbst dich in Erstaunen versetzen werden.

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