RWE tritt bei CCS-Kohlekraftwerk in Hürth auf die Bremse

Der Bau der ersten großtechnischen Anlage zur Abscheidung von Kohlendioxid in einem deutschen Kohlekraftwerk wird sich erheblich verzögern. Das gab heute RWE bekannt.

Wie der Finanzchef des Konzerns, Rolf Pohlig sagte, würde sein Haus beim Bau des ersten deutschen Kohlekraftwerks mit Kohlendioxid-Abspaltung in Köln-Hürth auf die Bremse treten. Das Planungstempo müsse "gedrosselt" werden, da es bis heute keinen ausreichenden Rechtsrahmen für die Speicherung des Klimagases gebe. Zudem reiche die Akzeptanz für das Projekt in Politik und Bevölkerung nicht ausreiche, um Kohlendioxid-Speicher in Norddeutschland und eine entsprechende Pipeline durch halb Deutschland zu bauen. Weiter seien auch nicht die in Brüssel beantragte Fördergelder für das Zwei-Milliarden-Euro teure Pilotvorhaben bewilligt worden. Auch wenn das Projekt nicht „auf Eis“ liege, sei es offen, wann es realisiert werde. „Das ist ein politisch motivierter Investitionsstau", sagte Pohlig. RWE hatte rund eine Mrd. Euro Staatshilfen für den Bau von Bund und EU gefordert.

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3 Kommentare

  1. #1 | Thomas sagt am 12. November 2009 um 15:45 Uhr

    Das ist doch mal eine positive Entwicklung, diese unnütze und teure Technik wird hoffentlich bald komplett aufgegeben.

  2. #2 | Claus Fasbender sagt am 12. November 2009 um 22:19 Uhr

    Ihr sollt nicht CO2 verbuddeln, sondern verhindern!
    KLIMAVERBRECHER wollen uns aber mit allen Mitteln KLIMAKILLER aufzwingen,
    damit die Milliarden-Euro-Gewinne
    für die nächsten 40 – 60 Jahre nicht ins Stocken kommen!
    Kriegsverbrecher müssen sich vor internationalen Gerichten verantworten.
    Es wird hoffentlich keine weitere Generation mehr dauern, bis sich auch
    Klimaverbrecher vor einem internationalen Tribunal verantworten müssen.

  3. #3 | Stefan Laurin sagt am 12. November 2009 um 22:40 Uhr

    @Claus Fasbender: An Leuten wie Ihnen schätze ich den Humor und die hintergründige Zurückhaltung, mit Sie das Zeitgeschehen kommentieren.

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