Schöne Nachricht am späten Abend für die Anhänger des MSV Duisburg: Der FC Bayern München will dem finanziell angeschlagenen Drittligisten mit einem Benefizspiel helfen.
Dies gab der MSV soeben bekannt. Der Hit mit den Bayern steigt am Montag, 21. Juli 2014, in der Schauinsland-Reisen-Arena (Anstoß 19:15 Uhr), unmittelbar vor dem Auftaktwochenende in Liga 3.
Der Bundesliga-Rekordmeister half auf diese Art und Weise in der Vergangenheit bereits anderen Vereinen wie dem FC St. Pauli oder auch Alemannia Aachen.
Thomas Müller hat große Ziele. Quelle: Wikipedia, Foto: Michael Kranewitter, Lizenz: CC-by-sa 3.0/at
Besonders bemerkenswert am vergangenen Bundesligawochenende war, zumindest aus meiner Sicht, eine vermeintliche Randbemerkung von Nationalspieler Thomas Müller, welche er nach dem 5:2 ’seiner‘ Bayern gegen den SV Werder Bremen, etwas patzig in die Mikrofone sprach.
Müller forderte nämlich, angesichts von beginnender Medienschelte nach ungewohnt schwachen Leistungen des FC Bayern München zuletzt, und nach Pfiffen der eigenen Fans zur Halbzeitpause beim Spiel gegen die Norddeutschen am Samstag, dass man mit harscher Kritik an seinem Team doch bitte zumindest noch bis nach dem wichtigen, um nicht zu sagen entscheidenden, Rückspiel seiner Bayern in der Champions League gegen Real Madrid am Dienstag warten möge. Der Nationalkicker forderte in diesem Zusammenhang dann sogar die Unterstützung ‚aller‘ für den frischgebackenen Deutschen Fußballmeister ein. Und zwar aller Medien, aller Fußballfans im Lande.
Und zwar mit der doch recht simplen Begründung, und jetzt wird es aus meiner Sicht besonders spannend, weil ‚wir ja schließlich alle Deutsche‘ seien. Da musste ich dann ja schon etwas schlucken, denn dieser Automatismus liegt mir nun wahrlich nicht im Blut! Und das auch völlig unabhängig von diesem konkreten Fall!
Am 17. Mai 2014 wird es in Berlin bekanntlich zum Pokalfinale BVB gegen den FC Bayern München kommen. Klar, dass wieder zehntausende Anhänger der Schwarzgelben vor Ort mit dabei sein möchten. Das Kartenkontingent wird wieder jedoch wieder sehr begrenzt sein. Entsprechend versuchen nun offenbar auch wieder etliche unseriöse Geschäftemacher sich auf Kosten der Anhängerschaft zu bereichern.
Die BVB-Fanbetreuer haben nun, aus aktuellem Anlass, eine klare Warnung vor solch unseriösen Angeboten ausgesprochen und rufen die Anhängerschaft zu verstärkter Wachsamkeit auf!
„Liebe Pokalfinalisten, wir möchten an dieser Stelle vor dubiosen Angeboten angeblicher BVB-Fanclubs warnen, die teilweise bereits seit März Fahrten zum Finale nach Berlin anbieten. Bitte prüft die Angebote kritisch und bemüht im Zweifel die Internetsuche, um diese Angebote zu prüfen. In der Vergangenheit sind leider schon unrühmliche Fahrtangebote geplatzt und manch Fan musste zuhause bleiben.“
Franz Beckenbauer und Jürgen Klopp. Foto: Sky/Carsten Fork
Wenn heute Abend der BVB beim FC Bayern München antritt, dann hat das Spiel die wohl geringste sportliche Wertigkeit seit Jahren. Bayern hat sich bereits die Meisterschaft vorzeitig gesichert, der BVB braucht zwar noch ein paar Punkte, ist aber auch auf einem guten Weg in Richtung erneuter Champions League-Qualifikation.
So kommt es dann, dass die größten Aufreger der vergangenen Tage abseits des Fußballplatzes stattfanden. Es rauschte mal wieder kräftig im Blätterwald, als sich die Führungsriegen beider Clubs in Sachen eines alten Darlehens aus dem Jahre 2004 in die Haare gerieten. Unnötige ‚Nebenkriegsschauplätze‘!
Auch wenn das Fußballwochenende in der Bundesliga erneut einen breiten Strauß von interessanten Fußballthemen angeboten hat, möchte ich den Blick an diesem Sonntag doch wieder einmal weg vom aktuellen Geschehen auf den Plätzen der Republik richten. Denn am morgigen Montag dürfte es im Umfeld der Bundesliga wohl wieder besonders emotional zugehen. Und zwar vor Gericht, wenn sich der amtierende Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, wegen Steuerhinterziehung verantworten muss.
Und wohl nur selten wurde ein solcher Fall von solch ausufernden Emotionen begleitet. Während ein Teil der Öffentlichkeit das Aushängeschild des Fußballrekordmeisters wohl am liebsten für längere Zeit hinter Gittern verschwinden sehen würde, ist er für andere noch immer ein schier unantastbarer Held. All dies sollte vor Gericht natürlich theoretisch völlig unbeachtet bleiben. Ob das gelingen kann/wird?
Und eines steht bereits jetzt schon fest: Egal wie das Urteil ausfallen wird, es wird für heftige Diskussionen sorgen. Überall im Lande…
Dass die Partien dieser Woche, gegen Real Madrid und Bayern München, zu den sportlich schwierigsten gehören würden was einem die Fußballwelt aktuell als Bundesligist zu bieten hat, das war dem FC Schalke 04 und seinen Anhängern ja wohl bereits in Vorfeld klar. Auch zwei Niederlagen musste der geneigte Schalke-Fan da wohl mit einkalkulieren.
Doch das auf die demütigende 1:6-Heimpleite gegen Real in der Champions League direkt ein 1:5 in München folgen würde, welches vom Spielverlauf her noch deutlich höher hätte ausfallen können, das hatten dann doch wohl auch die ärgsten Pessimisten so nicht erwartet. Am Ende dieser Woche ist die Fußballwelt des FC Schalke 04 ernsthaft erschüttert.
Julian Draxler. Foto: Michael Kranewitter Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Auch wenn man natürlich als Außenseiter in den Vergleich mit dem spanischen Rekordmeister gegangen war, mit einer historischen 1:6 (0:2)-Pleite hatten in Gelsenkirchen sicherlich nur die allergrößten Pessimisten gerechnet. Und eigentlich galt es für den FC Schalke 04 ja auch nur sich zumindest eine realistische Chance auf ein Weiterkommen im Rückspiel in Spanien zu bewahren. Doch das ist gründlich danebengegangen, am Abend, vor ca. 55.000 irritierten Zuschauern in der eigenen Arena.
Lediglich in den Anfangsminuten präsentierte sich der Ruhrgebietsclub gestern als gleichwertiger Gegner für Real, hatte durch Benedikt Höwedes, direkt nach wenigen Sekunden, sogar die erste Torchance des Spiels.
Auch nach dem 0:1 durch Benzema gab es noch einmal die Ausgleichschance durch Julian Draxler. Doch spätestens nach dem frühen 0:2 durch Bale in der 20. Spielminute nahmen die Dinge in Gelsenkirchen gestern ihren unschönen Verlauf für die Heimfans im weiten Rund.
Ich muss zugeben, ich war doch etwas verwundert, als ich am gestrigen Donnerstag einen umfangreichen Artikel über einen angeblichen ‚Ausraster‘ von Norbert Dickel vom BVB-Netradio bei den Kollegen der ‚WAZ‘ gelesen habe.
Einige Aussagen von Netradio-Kommentator (und BVB-Stadionsprecher) Norbert Dickel über den FC Bayern München sorgten dort für Schlagzeilen, da dieser in Richtung des sportlich und wirtschaftlich zuletzt fast schon erdrückend wirkenden Tabellenführers der Bundesliga, während des Pokalspiels des BVB in Frankfurt u.a. gesagt haben soll „Kauft euch 400 Spieler und gründet eure eigene Liga.“`.
Darauf haben BVB-Fans schon lange gewartet: Im DFB-Pokal-Halbfinale hat der BVB endlich mal wieder ein Heimspiel! Wie die Auslosung am späten Mittwochabend ergab, treffen die Dortmunder, am 15. oder 16. April 2014, daheim auf den VfL Wolfsburg!
Das zweite Halbfinale bestreiten der FC Bayern München und der Zweitligist 1. FC Kaiserslautern, welcher sich am Mittwoch überraschend beim aktuellen Bundesligazweiten Bayer 04 Leverkusen nach Verlängerung durchsetzen konnte.
Somit ist, zumindest auf dem Papier, der Weg zum Traumfinale des BVB gegen die Bayern in Berlin geebnet. Schaut man aktuell durch die Fanforen des BVB, dann gewinnt man jedoch schon fast den Eindruck, die Schwarzgelben wären bereits im Finale.
Doch Vorsicht! Das Heimspiel gegen die Niedersachsen ist für die Dortmunder beileibe kein Selbstgänger! Die mit den Millionen des VW-Konzerns ‚aufgerüsteten‘ Autostädter sollten keinesfalls unterschätzt werden.
Bayern-Coach Pep Guardiola. Quelle: Wikipedia, Foto: Якушкин Иван, Lizenz: CC
Gelobt werden sie seit Monaten immer und zuletzt auch nahezu pausenlos: Der FC Bayern München stellt in der Liga einen Rekord nach dem Anderen auf. Das Lob dafür erfolgt natürlich auch völlig zurecht, nicht das wir uns da falsch verstehen.
Aber macht die Bundesliga mit einer soweit enteilten Mannschaft wirklich noch Spaß? Sicherlich zumindest nicht auf Dauer!
Am gestrigen Sonntag wurde Eintracht Frankfurt von den Bayern mühelos mit 5:0 besiegt. Dabei hätte der Ergebnis leicht noch deutlich höher ausfallen können, so klar war die Überlegenheit des Rekordmeisters, der zusätzlich auch noch dreimal Pfoste oder Latte traf. Mittelfeldspieler Thiago Alcántara stellte mit seinen insgesamt 185 Ballkontakten in einem Spiel, eher beiläufig, einen neuen Bundesligarekord auf, so extrem war das Ballgeschiebe des Tabellenführers.
Die Kehrseite: Die Überlegenheit der Bayern kann eigentlich nicht einmal den Bayern-Fans mehr Spaß machen, wie auch die teilweise unglaubliche Stille im Stadion am Sonntag bewies.
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