Bundesligaauftakt: Augenfällige Übermacht der Bayern – Kaum angefangen, schon langweilig?

Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt
Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Da ist sie also wieder! Die von vielen im Lande so geliebte und seit Mai vermisste Fußball-Bundesliga ist aus der dreimonatigen Sommerpause zurückgekehrt. Der Bundesligaauftakt ist an diesem Wochenende erfolgt. Und die gute Nachricht: Sechs der bisher sieben gespielten Partien waren ergebnistechnisch recht knapp, über weite Phasen spannend. Das Problem daran: Die einzige Begegnung die da aus der Reihe herausragt, dass ist ausgerechnet die Auftaktpartie von Serienmeister Bayern München, der seine jahrelangen Rivalen vom SV Werder Bremen am Freitagabend mit einem ernüchternd deutlichen 6:0 aus dem heimischen Stadion schoss.

Nun kann man natürlich sagen, dass es ja erst der erste Spieltag war, dass sich die Werderaner erschreckend schwach präsentierten, der Meister mit einem Heimspiel gegen ein Team welches man in der unteren Tabellenhälfte erwarten würde, sicherlich auch einen besonders angenehmen Auftaktgegner präsentiert bekommen hat, doch wenn man mal ehrlich mit der Situation in der Liga umgeht, dann deutet dieses Wochenende schon auf etwas hin, was viele seit Jahren beklagen: Die Meisterschaft scheint abermals bereits quasi vorentschieden, noch bevor sie so richtig begann. Zu überlegen präsentierte sich der Ligaprimus aus dem Süden bereits zum Auftakt.

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Gentleman sorgt für sonniges Reggae-Feeling am Rhein-Herne-Kanal

28646984263_b9f2238987_bAm gestrigen Freitagabend gab Gentleman ein weiteres exklusives Open -Air-Konzert im Amphitheater in Gelsenkirchen und das bei strahlendem Sonnenschein und besten Temperaturen.

Mit seinem am 7. November 2014 erschienen Album„MTV Unplugged“, präsentierte uns der aus Osnabrück stammende ReggaeMusiker seine bekanntesten und erfolgreichen Hits in neuen musikalischen Arrangements. Mit Streichern und einem großem Musikeraufgebot nahm Gentleman seine Klassiker wie „Dem Gone“, „Superior“ oder „Send A Prayer“ in einer Live Session im August 2014 im Kölner Stadtgarten neu auf, zu der auch hochkarätige Gastsänger wie Christopher Martin, Shaggy, Tanya Stephens, Milky Chance und Marlon Roudette, mit dem Gentleman dem Mattafix-Classic “Big City Life” neues Leben einhauchte, geladen waren.

Als erster Reggae-Sänger überhaupt hat Gentleman ein MTV-Unplugged-Konzert gegeben und es entstand ein langes, intimes und grandioses Konzert.

Damit, neben dem ausgewählten Publikum an jenem Abend, auch alle restlichen Fans in Deutschland in den Akustikgenuss der Songs kommen konnten, tourte Gentleman zusammen mit seinen Musikern bereist 2015 erfolgreich durch die Lande.

Daran will Gentleman in diesem Jahr anknüpfen und weitere Teile Europas erobern.

Seine Tour führt ihn diesen Sommer durch die Schweiz, Österreich, Luxemburg, Polen und andere europäische Länder, um dieses einzigartige Projekt einem noch größeren Publikum zu präsentieren.

Gestern stand als zweiter Halt seiner Unplugged-Tour Gelsenkirchen auf dem Plan, am 31.August wird er hier bei uns noch einmal in München zu sehen sein. Am 24.Juni diesen Jahres veröffentlichte Gentleman ausserdem noch sein bereits achtes Studioalbum “Conversations”, das er zusammen mit Ky-Mani Marley aufgenommen hat.

Veranstalter : Headline Concerts

„Unite – The Mirror to Tomorrowland“ auf Schalke

michalak_tomorrow (19)Unter dem Motto „The Elixir Of Life“ kamen am Samstag 30.000 Besucher zum gigantischen „Unite – The Mirror to Tomorrowland“ – Festival in die ausverkaufte Veltins-Arena nach Gelsenkirchen. Es war die Ergänzung zum zeitgleich in Belgien veranstalteten Techno-Festival “Tomorrowland”, das jährlich rund 180.000 Besucher anlockt. Beide Festivals waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Das Line-Up für die Veltins-Arena war herausragend. Neben Robin Schulz, Laidback Luke und Yves V, die alle per Hubschrauber in Belgien von der Hauptbühne des Tomorrowlands abgeholt wurden, stieß noch Don Diablo hinzu. Auch der neue holländische DJ Superstar wurde per Helikopter in Gelsenkirchen eingeflogen. Mit Le Shuuk, Hyercat und Supermans Feinde vervollständigte sich das über achtstündige  Live-Programm auf der Mainstage, bevor per Satellit auf die Hauptbühne von Tomorrowland geschaltet wurde und die Sets interaktiv von Afrojack, Nicky Romero sowie Dimitri Vegas & Like Mike übertragen wurden. Somit bekamen die 30.000 Besucher in der Schalke-Arena via Livestream einen kleinen Einblick in die Märchenland-Magie des berühmten EDM-Festivals im belgischen Boom.

Die Stimmung war insgesamt sehr angenehm und friedfertig, es wurde zur Musik im Innenraum ausgelassen getanzt und auf den Rängen entspannt gechillt. In Anbetracht der schrecklichen Ereignisse in München wurde auf Sicherheit sehr großen Wert gelegt, nach Angaben des Veranstalter BigCityBeats gab es aber keine besonderen Vorkommnisse. Das Festival habe zu keinem Zeitpunkt in Frage gestanden und hat ganz klar ein Zeichen gesetzt, dass Frieden und Toleranz auch in so einer großen Menschenmenge untereinander möglich sein kann und Ängste zwar im HInterkopf sind, aber nicht einschüchtern und die Lebensfreude und Lust auf solche großen Veranstaltungen nehmen.
Somit ist das Festivalkonzept, mit seiner besonderen Mischung aus elektronischer Tanzmusik und Magie, eingetaucht in eine märchenhafte Naturlandschaft, die von einer gigantischen Mainstage gekrönt wird, auch auf Schalke voll aufgegangen.

http://www.berlinieros.de/

Ebenfalls in der Veltins Arena am 12.11.2016 :

BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition: Dimitri Vegas & Like Mike – Bringing Germany The Madness!

Gelsenkirchen ist schön – New York, Brooklyn und zurück

In New York gibt es auch Nannys für die besten Freunde des Menschen.
In New York gibt es auch Nannys für die besten Freunde des Menschen. Foto: Michael Voregger

Reisen verändern bekanntlich die Perspektive, und Reisen an besonders spannende Orte tun das auf besondere Weise. Zu diesen Orten gehört die amerikanische Metropole New York, die viele Mythen anbietet und noch mehr Namen trägt. Im Juni habe ich mich mit Familie für eine Woche in den „Big Apple“, „die Stadt die niemals schläft“, den amerikanischen „melting pot“ schlechthin begeben. Die Parallelen zu Gelsenkirchen mitten im „Ruhrpott“ liegen auf der Hand. Auch so etwas wie ein Schmelztiegel, und die kommunale Politik sieht sich ja gerne als Teil einer Metropole Ruhr.

Nach der Ankunft auf dem „Newark Liberty International Airport“ gibt es eine schnelle und freundliche Abfertigung bei der Einreise. Es werden zwar Fingerabdrücke genommen und ein Foto aufgenommen, aber das ist auch schon alles. Das Treffen mit der Familie verzögert sich hier um mehrere Stunden, da die meisten anderen Flüge mit großer Verspätung eintreffen. Das wirft schon einen ersten Blick auf die Verkehrssituation in New York, die uns die nächsten Tage immer wieder beschäftigen wird. Der Weg in unser Apartment in das etwa 20 Meilen entfernte

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Große Show, wenig Neues: Markus Weinzierl nun endlich auch offiziell auf Schalke vorgestellt

Markus Weinzierl. Quelle: Wikipedia, Foto: Maerwa, Lizenz: CC BY 3.0
Markus Weinzierl. Quelle: Wikipedia, Foto: Maerwa, Lizenz: CC BY 3.0

Es hat sich ja dann doch noch einige Wochen hingezogen, doch heute war es endlich soweit. Frei nach dem Motto ‚Was lange währt wird endlich gut‘ traten erstmalig in Gelsenkirchen Neu-Manager Christian Heidel und sein ausdrücklicher Wunschtrainer Markus Weinzierl gemeinsam vor die versammelten Medienvertreter.

Und im Blitzlichtgewitter bot sich nun für langjährige Schalke-Beobachter ein wahrlich ungewohnter Anblick. Diese beiden anerkannten Fachleute der Szene werden also ab sofort die Geschicke der Königsblauen mit zu verantworten haben. In gut 30 Minuten präsentierten sie den Anwesenden dabei ihre jüngsten Erkenntnisse und Absichten. Professionell, sympathisch. Doch, um es vorweg zu nehmen, wirklich viele neue Erkenntnisse boten ihre Aussagen dabei jedoch nicht.

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Die Antwoord live im Amphitheater Gelsenkirchen

Die Antwoord | Foto: Ross Garrett
Die Antwoord | Foto: Ross Garrett

Wie die südafrikanische Rap-Rave-Band Die Antwoord aus Kapstadt ihre Mischung aus irrem Rap und Kirmesbudentechno visuell inszenieren, ist ganz großes Kino.

Und nicht nur für den Musikstil von Ninja / Watkin Tudor Jones (Rap/Gesang), Yolandi Visser (Rap/Gesang) und DJ Hi-Tek (Beats/DJing)  gilt: Je krasser sie die Gegensätze aufeinander prallen lassen, desto besser werden sie. Man nehme zum Beispiel ihren Hit “I Fink You Freek” (2012): Da lässt DJ Hi-Tek seinen wildesten Autoscooter-Techno aus den Boxen schießen, während MC Ninja den Kapstadt-Proleten gibt, der Afrikaans mit Straßen-Englisch verrührt, und als Kontrast zu dem Ganzen haucht Alptraum-Lolita ¥o-Landi Vi$$er mit gespielten Lispeln über die irre catchy geschriebene Hookline „I fink you freeky but I like you a lot“.

Live kann man sich zu einer Nummer wie dieser entweder in Ekstase tanzen, oder aber man versucht gebannt dem Treiben auf der Bühne zu folgen, die nicht nur mit diesen großartigen Entertainern gefüllt ist, sondern auch mit beeindruckenden Visuals. Wenn man die Videos von Die Antwoord kennt, weiß man was hier gemeint ist. Wer diese Erfahrung am eigenen Leib erleben will, hat im Sommer die Chance dazu.

16.08.2016 : Die Antwoord – Gelsenkirchen, Amphitheater | Support: DJ Craft (K.I.Z)

Location: Amphitheater Gelsenkirchen, 45883 Gelsenkirchen, Grothusstr. 201 – Im Nordster Einlass: 18.00 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr

Der offizielle Onlinevorverkauf wird ausschließlich über tickets.de abgewickelt, bei allen anderen Ticketanbietern, die Tickets zum Kauf anbieten, handelt es sich um NICHT AUTORISIERTE Anbieter.

 Concertteam  &  MCT Agentur

Nach der Generalprobe auf Schalke: Was kann man von diesem DFB-Team bei der EM erwarten?

Vor der Arena in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps
Vor der Arena in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Vom Ergebnis her war die Generalprobe der DFB-Auswahl, welche sich neuerdings aus Marketinggründen gerne etwas unbescheiden schlicht ‚Die Mannschaft‘ nennt, ein Erfolg. Mit 2:0 siegte man am Abend in Gelsenkirchen gegen Ungarn. Völlig ungefährdet, und ohne Gegentreffer. Liest sich auf dem Papier so eigentlich gut. War es aber bei näherer Betrachtung nicht wirklich.

Das Spiel bot den geneigten Zuschauern insgesamt höchstens einen durchschnittlichen Unterhaltungswert, und beide Treffer hätten aufgrund von eindeutigen Abseitspositionen während ihrer Entstehung gar nicht zählen dürfen. Die Stimmung auf Schalke war für Gelsenkirchener Verhältnisse zudem auch eher schlecht. Typische ‚Länderspielstimmung‘ halt im weiten Rund. Und nach diesem erneut ziemlich uninspirierten Auftritt der ‚Jogi-Auswahl‘ stellt sich einem danach nun mehr denn je die Frage: Was kann man von dieser Elf bei der nächste Woche beginnenden Fußball-EM in Frankreich eigentlich erwarten?

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Gelsenkirchen: ‚Schalke erleben‘ – Ein Reiseführer, wohl auch wie geschaffen für Christian Heidel

Unser heutiger Sport-Buch-Tipp könnte auch speziell für Schalkes Neu-Manager Christian Heidel gedacht sein. Ist er aber natürlich nicht. Obwohl, passen würde es prima, stellt das Büchlein in kompakter Form doch die wichtigsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Gelsenkirchen vor, die den Leser auf den Pfaden der Clubhistorie des FC Schalke 04 wandern lassen, ihn mit den wichtigsten Orten und Ereignissen vertraut machen.

Eine perfekte Wahl also, für alle Neu-Schalker und solche die es vielleicht bald werden wollen.

Und auch wenn jedem natürlich klar sein dürfte, dass Gelsenkirchen wohl nicht die schönste Stadt der Welt, wohl nicht einmal die schönste im Revier ist, wird dem Leser verdeutlicht, dass es auch hier viel Sehenswertes zu entdecken gibt, rund um den Gelsenkirchener Ortsteil Schalke.

Denn „Auf Schalke“ gingen Fußball und Industrie über Jahrzehnte eine besonders enge Verbindung ein, die so wohl nicht nur einzigartig war, sondern eben auch eine Menge Geschichten geschrieben hat.

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Udo Lindenberg – Sensationeller Tourauftakt in Gelsenkirchen

michalak-44Neue Tour, neue Songs, neue Panikplatte, neue Show – der Wahnsinn kommt auf grünen Socken.“

Von Panik allerdings keine Spur am gestrigen Abend “auf Schalke”, dafür erlebten über 35.000 Zuschauer eine fast dreistündige Show der Superlative, einen gigantischen Tourauftakt der “Keine Panik” Tournee des Panikrockers, ungehemmt und ungebremst.

Mit einem Udo Lindenberg, der in seinen neongrünen Socken zu Höchstformen auflief, und man sich insgeheim dachte, der 70. Geburtstag vergangenen Dienstag, das kann doch nur geschummelt gewesen sein.

Zusammen mit seinem perfekt eingestimmten Panikorchester (wer dazu gehört steht weiter unten) und vielen tollen Stargästen wie Jazzmusiker Klaus Doldinger, Daniel Wirtz, Adel Tawil, Josephin Busch und seinen ehemaligen WG-Kollegen aus der “Villa Kunterbunt” Marius Müller Westernhagen und Otto Waalkes, die Udo nach und nach zu sich auf die Bühne holt, machte er gestern Abend wieder gemeinsam Musik und im Laufe der Nacht bot sich den Zuschauern eine bombastische Rock-Revue, in der alle gemeinschafltich tanzten, feierten, sangen und im wahrsten Sinne des Wortes die Sau rausließen.

Im Hintergrund liefen auf riesigen Leinwänden schillernde Videoprojektionen in knalligen Farben, riesige bunte Ballons in Form weiblicher Körper schwebten über den Künstlern, mal schwebten diese selber in der Luft, Tänzerinnen in den irrsten Kostümen begleiteten Udo auf seinem ewigen Walk über die lange T-Bühne, die weit ins Publikum hineinragte. Zwischendurch gab es waghalsige Luftnummern, in denen Udo in einer Gondel durch die Arena flog, begleitet von einer einmaligen Laser- und  Lichtshow, immer wieder moderierte er seine Gäste an, stellte sie vor und hatte das eine oder andere Wort für seine Fans übrig, es wurde sich geküßt und umarmt, zwischen Daumen und Mittelfinger stets seine Cohiba Montecristo. Ein Meister der Selbstinszenierung.

Aus dem “Sich Feiern” wird Udo Lindenberg auch erstmal nicht mehr herauskommen. Erst stürmte sein neues Album „Stärker als die Zeit“ die Charts und erreichte Platinstatus, dann sein 70.Geburtstag und nun hat die größte Tournee seines Lebens begonnen. Er selbst nannte sie im Vorfeld einen „pompösen Abschlussball“ und es wird wohl seine letzte in dieser Größenordnung sein. Aber wer weiß, wie sang doch ein berühmter Künstler einst:

Hinterm Horizont geht’s weiter

ein neuer Tag

hinterm Horizont immer weiter

zusammen sind wir stark!

Das mit uns ging so tief rein

das kann nie zu Ende sein

sowas Grosses geht nicht einfach so vorbei!”

Bis zum 26. Juni stehen weitere 13 Konzerte und Zusatzkonzert in Stadien und großen Hallen auf dem Plan, nächster Halt ist am 24.05.2016 in München – Olympiahalle und am 03. & 04.06. wird Udo Lindenberg zwei Mal die bereits ausverkaufte Lanxess Arena in Köln bespielen. Tickets für die anderen Termine !

Das Panikorchester: Jean-Jacques Kravetz, Bertram Engel, Hendrik Schaper, Carola Kretschmer, Jörg Sander, Steffi Stephan, Hannes Bauer, Zoran Grujovski

Panic VocalsBooBoo, Nathalie Dorra, Stephanie Crutchfield, Ole Feddersen

Pustefix-Bläser: Wolfgang Noah Fischer, Jotham Bleiberg, Ulrich Röser, Doris Decker

Panik-TänzerinnenAmy Taylor, Ellie Smale, Rhiannah Kitching, Heather Urquhart, Hayley Ainsley, Rose Grace Hartigan

Panik-CellistinEmily England

Panik-KidsKids On Stage

Midnight RamblersCarl Carlton, Felicia Taylor, Ken Taylor, Pascal Kravetz, Leon Taylor, Julien Kravetz

Setlist:

Odyssee, Einer muss den Job ja machen, Mach mein Ding, Coole Socke, Cello, Lieb dich überhaupt nicht mehr, Schwere Zeiten, Plan B, Rock’n’Roller, Wozu sind Kriege da, Strassenfieber, Führer, Gegen die Strömung, So sehen, Herzen (mit Sexy), Bunte Republik Deutschland, Mein Body und Ich, Das Leben, Sternenreise, Gösebrecht, Honky Tonky Show, Bodo Ballermann, Highway To Hell, Der Greis, Horizont, Ende der Welt, Controlletti, Sonderzug, Andrea Doria, Candy Jane, Reeperbahn, Eldorado, Ich schwöre, Woddy Wodka

Dirk Becker Entertainment & Lanz Unlimited

Neustart auf Schalke – Christian Heidel, der ‚Menschenfänger‘ ist da!

Christian Heidel, bisher in Mainz aktiv. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Christian Heidel war bisher in Mainz aktiv. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Großer ‚Bahnhof‘ heute in Gelsenkirchen. Und die Erwartungshaltung im Vorfeld war tatsächlich riesig. In einer rund einstündigen Pressekonferenz wurde Schalkes neuer Sportvorstand Christian Heidel endlich auch ganz offiziell in der Arena vorgestellt.

Der 52-jährige Ex-Mainzer machte dabei insgesamt dann auch eine sehr gute Figur, gab sich höchst motiviert und gut vorbereitet, auch wenn weite Phasen der Veranstaltung jedoch ein wahres Worthülsenspektakel darstellten.

Rasch wurde dabei auch den zahlreichen Beobachtern klar, als kurz nach 14 Uhr das Blitzlichtgewitter rund um die anwesenden Christian Heidel und Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies so langsam wieder nachließ, dass es heute ‚auf Schalke‘ auch noch keine offizielle Verkündung eines neuen Trainers für die Gelsenkirchener Profikicker geben würde.

Viele kleine Andeutungen bestätigten jedoch auch heute den seit Tagen diskutierten ‚Verdacht‘, dass Markus Weinzierl nach wie vor wohl der Top-.Kandidat für diese Position bei den Königsblauen ist.

Als Beobachter durfte man sich letztendlich jedoch vielfach durch Standardformulierungen wie ‚Heidel ist der neue starke Mann auf Schalke‘, wie man sie in der Vergangenheit ja auf ähnliche Art und Weise beim Club ja schon häufiger vernehmen konnte, zwar nur über wenige wirklich neue Aussagen zur Zukunft des Vereins freuen, doch ließ Club-Boss Clemens Tönnies sich am Ende zumindest dazu verleiten, ganz deutlich seinen weiteren Rückzug aus dem Tagesgeschäft der Königsblauen anzukündigen. Tönnies will zukünftig tatsächlich nur noch als eine Art Ratgeber bei S04 fungieren, wie er vorhin ganz deutlich machte.

Der an den neuen Sportchef nun frisch ergangene Auftrag sei die ‚Neuausrichtung des ganzen Clubs‘, so Tönnies vor wenigen Minuten. Klingt anspruchsvoll, aber ebenfalls auch sehr vage.

Mit einer Aussage vom Tage sollte Clemens heute allerdings mehr als richtig liegen: ‚Heidel ist ein Menschenfänger‘, kündigte er gleich zu Beginn der Veranstaltung an. Und das bewies der neue starke Mann im Club im Laufe der weiteren Pressekonferenz dann auch.

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