Ines Schwerdtner (Die Linke) in Hagen: Das Antisemitismusproblem haben die anderen

Ines Schwerdtner am Rednerpult beim Parteitag der Linken in Halle 2024
Ines Schwerdtner beim Parteitag der Linken in Halle, 19. Oktober 2024 (Archivfoto: Ferran Cornellà / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0).

In Berlin soll die Linke gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen vorgehen. In Hagen erklärt ihre Parteichefin erst einmal, warum die Vorwürfe gegen die Partei erhoben werden: Man wolle ihr politisch schaden. Für SPD und Grüne ist das eine interessante Arbeitsteilung. Sie verhandeln über Konsequenzen. Ines Schwerdtner über die Unverschämtheit, welche zu verlangen.

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Hagen erhebt sich, zumindest ein wenig

Basketball. Quelle: Wikipedia, Foto: Austin Bjornholt, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Es gibt Städte, die leben von ihrem Glanz. Und dann gibt es Hagen. Die Stadt an der Volme hat in den vergangenen Jahren zuverlässig bewiesen, dass man selbst aus bescheidenen Voraussetzungen noch etwas Tristeres machen kann. Wer durch die Innenstadt spaziert, bekommt selten das Gefühl, in einem urbanen Zukunftsprojekt gelandet zu sein. Eher wirkt vieles wie die Kulisse einer Dokumentation über die Nachwirkungen wirtschaftlicher Depressionen.

Sportlich sah es lange nicht viel besser aus. Während andere Städte Meisterschaften feierten, Stadien ausbauten oder sich wenigstens über einen überraschenden Pokallauf freuen durften, sammelte Hagen eher Enttäuschungen, Insolvenzen und Durchhalteparolen. Umso erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet jetzt wieder ein wenig Licht durch die dichten Wolken dringt.

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Corona-Update: Ruhrgebiet mit 7.450 gemeldeten Fällen

Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)

Das RKI meldet 250 mehr Corona-Fälle für das Ruhrgebiet am 30. Oktober. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 146 (+5). Duisburg bleibt Spitzenreiter mit 1.214 Fällen, gefolgt von Dortmund (1.018), dem Kreis Recklinghausen (887) und Essen (862). Inzidenzen über 200 haben Duisburg und Herne. Am unteren Ende der Skala finden sich die Kreise Wesel und Unna.

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Corona-Update: Im Ruhrgebiet verdoppeln sich Corona-Fälle innerhalb von nur 10 Tagen

Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)

Nun sind es mehr als 7.200 akute Fallzahlen im ganzen Ruhrgebiet – 500 mehr als noch vor einem Tag. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 141 (+10). Spitzenreiter bleibt Duisburg mit 1.200 (+200) Fällen und einer Inzidenz von 240 (+40). Bundesweit steht Duisburg auf Platz 4 der Orte mit den höchsten Inzidenzen. Nur in drei bayerischen Landkreisen steht es noch schlechter.

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Corona-Update: Duisburg mit über 1000 Infizierten

Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)

Duisburg ist nach wie vor die am schlimmsten betroffene Stadt im Ruhrgebiet. Das RKI meldet für sie 1.005 (+25) Infizierte bei einer 7-Tage-Inzidenz von 201 (+5). Nicht viel besser sieht es bei der Inzidenz auf den darauf folgenden Plätzen aus: Herne (189), Gelsenkirchen (160) und Dortmund (156). Aus dem gesamten Ruhrgebiet werden per 28. Oktober 6.700 (+125) Infizierte gemeldet. Die Inzidenz beträgt dabei 131.

Erfreulicher Weise gehen in sieben der 15 Ruhrstädte und -kreise die Inzidenzen zurück, am stärksten in Hagen mit -20 und am schwächsten in Hamm mit -0,6.

NRW-weit nehmen die Fälle auf 21.854 (+900) bei einer Inzidenz von 121 (+5) zu.

Hier nun die Zahlen für alle Ruhrgebiet-Städte und -Kreise in Form übersichtlicher Graphiken.

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Corona-Update: Duisburg und Herne fast bei Inzidenz 200

Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)

Der Corona-Trend zeigt ungebrochen nach oben: Für das Ruhrgebiet meldet das RKI heute 6.575 Fälle (Inzidenz: 129). Dies dürfte jedoch nur die untere Grenze der von den lokalen Gesundheitsämtern verzeichneten Fälle sein. Der Grund: Die Meldekette Gesundheitsamt zu Landesregierung zu RKI funktioniert nicht immer pünktlich bis zur Deadline des RKI. Erhält das RKI keine neuen Zahlen, so nimmt es die des Vortags.

So geschehen heute mit der Stadt Essen und dem Kreis Unna. Und im Kreis Recklinghausen steigen von gestern auf heute die Fallzahlen so stark an, nämlich um +284 auf 838, dass hier wahrscheinlich am Vortag zu niedrige Werte gemeldet worden sind.

Aber das Gesamtbild ist klar: Die Corona-Zahlen zeigen nach oben. Spitzenreiter an der Ruhr ist weiterhin Duisburg mit 980 (+42) Fällen und einer 7-Tage-Inzidenz von 196 (+8). Es folgt Herne auf Platz zwei mit einer Inzidenz von 185 (+31) und Hagen auf Platz 3 mit einer Inzidenz von 156 (+42). Im Kreis Wesel und in der Stadt Mülheim a.d. Ruhr gehen die Inzidenzen leicht zurück, jeweils um -3.

Hier nun die Zahlen für alle Ruhrgebiet-Städte und -Kreise in Form übersichtlicher Graphiken.

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Corona-Update: An der Ruhr ist Duisburg trauriger Spitzenreiter

Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)

 

Ein Serverausfall beim RKI führte am Freitag letzter Woche zu einer unvollständigen Statistik am 23. Oktober und zu Verwirrung der Öffentlichkeit. Nun hat das RKI eine zum Wochenbeginn korrigierte Statistik gemeldet. Im Folgenden werden daher die Zuwächse gegenüber dem 22.10. dargestellt, dem letzten Tag mit zuverlässigen Werten.

Das Ruhrgebiet hat nun knapp 6.000 gemeldete Corona-Infizierte (+1.700) bei einer 7-Tage-Inzidenz von 116,4 (+32). Einsamer Spitzenreiter ist Duisburg mit 938 (+411) Fällen mit einer Inzidenz von 188 (+82). Dortmund folgt auf Platz 2 mit 792 (+342) Fällen mit Inzidenz 135 (+58). Die geringste Inzidenz weist der Kreis Recklinghausen mit 90 (-6) auf. In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es 18.800 Fälle bei einer Inzidenz von 105. Hier nun die Zahlen für alle Ruhrgebiet-Städte und -Kreise in Form übersichtlicher Graphiken.

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Corona-Update: Drei Ruhr-Städte mit Inzidenz über 100

Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)

Herne, Gelsenkirchen, Duisburg – diese drei Ruhr-Städte haben eine 7-Tage-Inzidenz über 100. Herne verschlechtert sich auf Platz 5 in Deutschland mit einer Inzidenz von 152 – ein Plus von fast 20 Punkten. Gelsenkirchen steht im Ruhrgebiet auf Platz 2 mit 123 (+10) und Duisburg auf Platz 3 mit 105 (+5).

Im Ruhrgebiet sind nun 4.300 (+ 300) Menschen als infiziert gemeldet. Die Inzidenz steigt um fast sechs Punkte auf 84. Aus ganz NRW gibt es 12.700 gemeldete Fälle, davon 2.600 Neuinfizierte. Die Inzidenz steigt auf 71 (+4). Unter den Flächenländern ist die Lage nur in Hessen noch schlimmer. Die Zahl der NRW-Todesfälle steigt um 10 auf insgesamt 1.980 seit Ausbruch der Pandemie.

Sehen Sie ein Update aller Ruhrgebiets-Städte und -Kreise in Graphiken.

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Corona im Ruhrgebiet 21. Oktober: Inzidenz steigt auf 78,6

Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)
Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)
Förderturm im Ruhrgebiet (Foto: Roland W. Waniek)

Die Corona-Zahlen steigen im Ruhrgebiet auch am 21. Oktober. Jetzt gibt es knapp über 4.000 akute Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 78 (+3). Herne ist weiterhin Spitzenreiter im Revier mit einer sprunghaft angestiegenen Inzidenz um +18 auf 133. Auch in Hagen steigt sie kräftig, nämlich um +10 Punkte. In drei Städten und einem Kreis geht sie jedoch zurück. Nordrhein-Westfalen verzeichnet ein Tagesplus von knapp 2.200 Fällen und eine Inzidenz von 67 (+ 4,8). Sehen Sie hier alle Werte für die Städte des Ruhrgebiets als Graphiken.

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Israelfeindliche Kundgebung in Hagen

Am Mittag des 16.12.2017 fand am Hagener Hauptbahnhof eine israelfeindliche Demonstration statt. Dem Motto der Kundgebung „Jerusalem den Palästinensern“ waren mehrere hundert Teilnehmer vorwiegend türkischer und arabischer Herkunft gefolgt. Anlass der Veranstaltung war die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, die amerikanische Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

Wie bei ähnlichen Veranstaltungen der letzten Wochen präsentierten die Teilnehmer der israelfeindlichen Versammlung überwiegend türkische und palästinensische Flaggen und riefen „Allahu Akhbar“, „Kindermörder Israel“,  „Terrorist Israel“ und „Freiheit für Palästina“. Vereinzelt führten Demonstranten Bilder des Felsendoms und des türkischen Präsidenten Erdogan mit sich. Mehrere Teilnehmer trugen einen Fez als Kopfbedeckung. Einige Demonstranten in Kufiya marschierten mit erhobenem Zeigefinger. Diese Geste wird von Anhängern des politischen Islams und insbesondere in der Propaganda des Islamischen Staates verwendet. Mindestens ein Teilnehmer führte zudem eine Flagge der libanesischen Hisbollah mit sich.

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