Der Antisemitismus der Ajatollahs

Markus Püll begrüßt Prof. Dr. Stephan Grigat bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen (Foto: Peter Ansmann)
Markus Püll begrüßt Prof. Dr. Stephan Grigat bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen (Foto: Peter Ansmann)

Etwa 60 Gäste kamen am Dienstagabend ins Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Eingeladen hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Markus Püll von der DIG begrüßte den Gast des Abends:  Stephan Grigat, Professor  am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS).

Das Thema war so aktuell wie bedrückend: „Der Antisemitismus der Ajatollahs – Die Struktur des iranischen Regimes und der Hass auf Israel“.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre zuvor, hatte an dieser Stelle der deutsch-israelisch-persische Politologe und Autor Arye Sharuz Shalicar über den Terrorangriff des 7. Oktobers 2023 und das Regime in Teheran, das diesen Terror fördert, referiert:

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Duisburg: Solidarität mit der iranischen Revolution

"Die Atomverhandlungen mit dem Iran stoppen!"; Foto: Peter Ansmann
„Die Atomverhandlungen mit dem Iran stoppen!“; Foto: Peter Ansmann

Die Proteste gegen das islamische Terroregime der Mullahs im Iran halten nun, nach dem Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini, seit zwei Monaten an. Am Samstag zeigten sich 150 Menschen, vor dem Stadttheater in Duisburg, solidarisch mit der iranischen Revolutionsbewegung.

Die Redner auf der Kundgebung hatten klare Forderungen an die Bundesregierung und die EU um die Demokratiebewegung im Iran zu unterstützen.

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Angriffe auf Tanker im Golf von Oman: Jürgen Todenhöfer kennt die Schuldigen

Regimetreue Terrorgruppe zur Sicherung des Iranian Way of Life: Die iranischen Revolutionsgarden; Foto: Khamenei.ir
Regimetreue Terrorgruppe zur Sicherung des Iranian Way of Life: Die iranischen Revolutionsgarden; Foto: Khamenei.ir [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons

Nach den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman wird gerätselt wer hinter den Angriffen steckt. Iran ist klarer Favorit. Die israelische Tageszeitung Haaretz bringt zusätzlich, in einer guten Analyse, die vom Iran gestützten Huthi-Rebellen im Jemens ins Spiel.

Jürgen Todenhöfer kennt, selbstverständlich, die Antwort auf die Frage „Wer steckt hinter dem Angriff?“. Große Verwunderung: Die sinistren Amerikaner sind schuldig.

In seinem Buch „Die große Heuchelei“ macht Jürgen Todenhöfer, selbsternannter Friedensbringer und Weltverbesserer, mehr als deutlich, wen er für alles Böse und Schlechte in der Welt verantwortlich macht: Den finsteren Westen und die Amerikaner, die skrupellos und ohne jede Rücksichtnahme auf andere Länder, ihre Interessen durchsetzen.

Die Ruhrbarone wissen nicht, wer die Attacken auf die Tanker durchgeführt hat.

Genauso wenig wie Jürgen Todenhöfer.

Aber die Festlegung von „JT“ auf die Amerikaner als die Schuldigen, wirft einige Fragen auf.

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