Die Linke Berlin: Konsequenzen fordern. Nachfragen aussitzen.

Elif Eralp bei einer Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses
Elif Eralp (Die Linke) hat Konsequenzen gefordert – unsere Fragen an ihre Partei zur konkreten Umsetzung blieben unbeantwortet. (Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

Die Berliner Linke will regieren und verspricht Konsequenzen bei Grenzüberschreitungen in den eigenen Reihen. Elif Eralp hat konkrete Schritte genannt. Die sollte man ernst nehmen – und nachfragen, was sie praktisch bedeuten. Bei den Hochschulen kommt eine weitere Frage hinzu: Wie verträgt sich das Autonomieversprechen der Partei mit dem Boykottaufruf ihrer Palästina-LAG? Eine Analyse.

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SPD Berlin: Zehn Fragen zum Antisemitismus – keine Antwort

Steffen Krach, Kandidat der SPD für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin
Steffen Krach, Kandidat der SPD für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin (Foto: Dominik Butzmann)

Steffen Krach, Kandidat der SPD für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, fordert Konsequenzen aus dem Antisemitismusstreit in der Berliner Linkspartei. Welche genau, wollten wir wissen: zehn Fragen, eine Presseanfrage, eine höfliche Erinnerung.

Unsere Frist endete am 9. September 2026 um 14:00 Uhr MESZ. Bis 14:42 Uhr lag uns weder eine Antwort noch eine Eingangsbestätigung vor. Die öffentliche Empörung ist dokumentiert. Die Auskunft zu unseren Fragen steht aus.

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Die Linke Berlin: Die rote Linie zum Hamas-Umfeld steht auf Rollen

Satirische Karikatur zum Chaos bei der Berliner Linken: hinter einer schiefen Absperrung mit der Aufschrift Rote Linie stehen zwei vermummte Figuren mit Palästinensertüchern, Molotowcocktail und Messer; daneben ein Rednerpult Die Linke Berlin.
Abgrenzung, fahrbar. (Karikatur: Ruhrbarone, mit OpenAI erzeugt und bearbeitet. Fotovorlage für Elif Eralp: Ferran Cornellà, „Elif Eralp, 13.12.25.jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Eigene Bearbeitungsanteile unter CC BY-SA 4.0.)

Die Berliner Linke diskutiert über Abgrenzung. Ihre LAG Palästinasolidarität und die Linksjugend Südberlin veröffentlichten am 19. August 2026 gemeinsam mit dem Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitee einen Demo-Aufruf. Auf der Website eines Berliner Bündnisses stehen das VPNK und mehrere Linke-Gliederungen zudem ausdrücklich unter den Mitgliedern.

Was der Verfassungsschutz über Hamas-Anhänger im VPNK berichtet, war längst öffentlich nachzulesen. Für politische Orientierung gibt es eben verschiedene Angebote: Behördenberichte und die eigene Bündnisliste.

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