Tom Wolfe ist 80

Ohne ihn wären viele Texte, die wir heute lesen, deutlich langweiliger: Tom Wolfe, Schrifsteller und Journalistm gehört, neben Hunter S. Thompson, Truman Capote und Norman Mailer, zu den Begründern des New Journalism.

Aus der literarischen Tradition der »Beat Generation« wuchs mit der Hippie-Bewegung das Bestreben engagierter Schreiber, neue journalistische Formen auszuprobieren, die unmittelbarere Ausdrucksformen gestatteten und den Leser stärker zu fesseln vermochten. Das ist der »New Journalism«.

Das schreibt   Wilhelm Ruprecht Frieling im  literaturzeitschrift.blog. Die Texte wurden persönlicher, die Autoren spielten häufig selbst eine wichtige Rolle, die Grenzen zwischen Literatur und Journalismus wurden durchbrochen. Dabei waren die Texte immer exzellent recherchiert – wie bei der Wattenscheider Schule.

Ob die Reportage Die Helden der Nation über der Anfänge der US-Raumfahrt, die Romane Fegefeuer der Eitelkeiten oder Ich bin Charlotte Simmons – ich kenne keinen Text von Tom Wolfe, den ich nicht mit absoluter Begeisterung gelesen habe. Heute wird der Mann im weißen Anzug 80 – herzlichen Glückwunsch.

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