21

Trotz der Nazi-Problematik: Sie machen es wirklich! – Der BVB gastiert bei Energie Cottbus

Eine dem BVB untergeschobene Anti-Nazi-Kampagne sorgte kürzlich für Schlagzeilen. Archiv-Foto: Tobias Burchardt

Große Debatten rund um das ‘Freundschaftsspiel’ zwischen Energie Cottbus und dem BVB gab es, auch hier in diesem Blog, schon vor Wochen. Geändert haben diese im Endeffekt nichts, wie jetzt festzustellen ist. Borussia Dortmund wird am kommenden Freitag beim finanziell angeschlagenen Viertligisten Energie Cottbus antreten, ungeachtet der aus Sicht vieler Fans und Beobachter massiv von Nazis unterwanderten Fanszene dort.

Der TV-Sender ‘Sport 1’ wird den Kick im ‘Stadion der Freundschaft’ zudem einem großen Publikum als Liveübertragung präsentieren, den Rechten in der Lausitz dadurch womöglich eine noch größere Bühne bieten.

Wollen wir hoffen, dass man bei Energie diesmal tatsächlich alles unternimmt, um Extremisten rund um dieses Spiel keine Plattform zu bieten.

In der Vergangenheit positionierte sich der angeschlagene Verein aus dem Osten verbal zwar schon häufig gegen hässliche Auswüchse auf seinen Tribünen, in der Praxis war jedoch kaum ein Erfolg der angekündigten Maßnahmen zu erkennen. Eher das Gegenteil!

Das Problem der überproportionalen Repräsentanz von Extremisten auf den Tribüne der Fußballklubs beschränkte sich in der vergangenen Wochen leider nicht nur auf Cottbus. Auch in Chemnitz und Rostock mussten Fußballfreunde zuletzt immer wieder miterleben, wie rechtes Gedankengut scheinbar mehr und mehr Einfluss auf die Geschehnisse rund um die Vereine bekamen, den Fußball insbesondere auf dem Gebiet in der ehemaligen DDR damit in der gesamten Republik mehr und mehr in Misskredit brachten.

Warum nun der Deutsche Vizemeister aus Dortmund nicht davon Abstand genommen hat, ausgerechnet dem finanziell angeschlagenen Klub Energie Cottbus zu helfen, der seit Jahren schon immer wieder für Negativschlagzeilen sorgt, was die Nazi-Problematik in seiner Anhängerschaft betrifft, dass wird wohl ein kaum zu erklärendes Geheimnis der BVB-Geschäftsführung bleiben.

Denn auch andere Vereine hätten finanzielle Unterstützung in Form eines Benefiz-Kicks der Borussen ja durchaus nötig. Wenn die Dortmunder ihren Terminkalender in der jetzt beginnenden Länderspielpause hätten ein wenig sinnvoll füllen wollten, es hätte dafür sicherlich unumstrittenere Möglichkeiten dafür gegeben.

So bleibt kritischen Geistern derzeit nur der Trost, dass der BVB, der in seinem Kader aktuell rund ein Dutzend Länderspielabstellungen zu verzeichnen hat, maximal mit einer als B-Elf zu bezeichnenden Truppe in der Lausitz auflaufen lassen kann und wird.

Wirklich verbessern kann diese Erkenntnis die Außenwirkung dieser Aktion allerdings nicht. Die Westfalen machen sich durch diese Zusage völlig unnötig angreifbar, statt mit einer wirklich ‘guten Tat’ ein unbestritten positives Zeichen nach Außen zu setzen, wie es wohl ursprünglich einmal angedacht war….

 

RuhrBarone-Logo

21 Kommentare zu “Trotz der Nazi-Problematik: Sie machen es wirklich! – Der BVB gastiert bei Energie Cottbus

  • #1
    bengel09

    Grundsätzlich sehe ich in der Frage, ob die Reise des BvB in die Lausitz Sinn macht, eine taktische Frage, die keinesfalls so eindeutig beantwortet werden muss, wie es der Kommentar oben tut. Im Gegenteil:

    Der BvB fährt sicherlich nicht nur nach Cottbus, um den ehemaligen Bundesligisten finanziell zu unterstützen. Er wird dem Verein auch in seinem Kampf gegen eine rechte Tribüne helfen und vor oder nach dem Spiel eine klare Botschaft hinterlassen. Alles andere würde mich beim Engagement des BVB gegen Rechts in den letzten Jahren doch arg wundern.
    Nein, ich denke, es geht für den BvB beim Fan-Thema zuvörderst darum, die Kräfte gegen Rechts vor Ort zu unterstützen und nicht alleine zu lassen. So gibt es in Cottbus z.B. die Fan-Initiative "Energie-Fans gegen Nazis", die sich in den letzte Jahren organisiert hat und kontinuierlich wächst. Und auch der Verein selbst, der FC Energie, arbeitet seit geraumer Zeit mit Stadionverboten, Jugendprojekten, internationalen Studenten-Fussballturnieren engagierter gegen Hooligan-Szene und rechte Parolen auf der Tribüne als in der ferneren Vergangenheit. Was übrigens heute nicht mehr so einfach ist, denn Hooligan-Gruppen bestehen nur noch selten aus saufenden, grölenden, dicklichen Jungens. Da marschieren heute Leute auf, die sich seit Jahren den martialischen Kampfsportarten widmen – gerne auch in Kombination mit aggressionssteigernden und angstmindernden Mitteln.

    "….den Rechten in der Lausitz dadurch womöglich eine noch größere Bühne bieten."
    Pardon, aber das halte ich für Unsinn. Das ist vor zwei Wochen im Pokalspiel gegen den FC Bayern auch nicht passiert. Ich glaube eher an das Gegenteil: Je besser ausgeleuchtet eine solche Veranstaltung ist (wie z.B. durch die Sport1-Übertragung), desto besser für den Verein und die nicht-rechte Anhängerschaft, die so sicherlich eher wieder Vertrauen fasst, ins Stadion zu gehen.
    Außerdem gehe ich davon aus, dass der BvB nicht nur anreist und spielt, sondern sich auch im Vorfeld zum Thema Fans mit dem FC Energie eng austauscht.

    "Auch in Chemnitz und Rostock mussten Fußballfreunde zuletzt immer wieder miterleben, wie rechtes Gedankengut scheinbar mehr und mehr Einfluss auf die Geschehnisse rund um die Vereine bekamen, den Fußball insbesondere auf dem Gebiet in der ehemaligen DDR damit in der gesamten Republik mehr und mehr in Misskredit brachten."
    Noch einmal: Generell halte ich es für sinnvoller, den (Ost-)Vereinen bei ihrem Kampf gegen eine rechte Tribüne vor Ort aktiv, mit Know-how und mit Präsenz zu helfen, als sich abzuwenden und aus der Ferne schlaue, selbstgerechte Kommentare abzugeben.

    "Wenn die Dortmunder ihren Terminkalender in der jetzt beginnenden Länderspielpause hätten ein wenig sinnvoll füllen wollten, es hätte dafür sicherlich unumstrittenere Möglichkeiten dafür gegeben."
    Es geht hier aber in erster Linie um die Unterstützung eines Fussballclubs und nicht um Charity-PR á la Hoeneß.

  • #2
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Ostsachse: Wenn Sie etwas zum Thema sagen möchten, immer gerne. Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht. Dafür machen wir das hier ja. Aber wüste Beleidigungen werden wir hier nicht freischalten.

  • #3
    Ostsachse

    Ja Herr Patzwaldt, sie beleidigen einen ganzen Verein, eine ganze Stadt und Region, und können dann Kritik nicht ertragen? Waren sie je in der Lausitz? In Cottbus? Im Stadion der Freundschaft? Als politisch linker FCE-Fan schäme ich mich für sie fremd.

    Ist das jetzt auch eine wüste Beleidigung?

  • #4
  • #5
    Felix

    Ich finde diese Diskussion um das Freundschaftsspiel als Cottbus-Fan ziemlich erbärmlich. Generell ist es einfach schade, was für ein schlechtes Bild meines Vereins in Deutschland herrscht. Nach dem Aufstieg 2018 wurde kaum darüber berichtet, wie 20.000 Leute im Stadion friedlich den Aufstieg gefeiert haben. Aber dass eine Hand voll Idioten im KKK-Kostüm posierte, das wusste sofort ganz Deutschland.
    Ja, wir haben eine Nazi-Problematik. Das lässt sich nicht verschweigen. Aber warum sind uns deswegen so viele Fußballfans feindlich gesinnt? Mir persönlich ist zum Beispiel der Chemnitzer FC richtig ans Herz gewachsen. Einfach, weil mir all die normalen Fans so leid tun, dass sie unter den paar Nazi-Idioten leiden müssen. Welchen Sinn macht es, die friedlichen Fans und den ganzen Verein anzufeinden? Und was wollen denn die Dortmund-Fans, die sich gegen dieses Spiel wehren? Wollt ihr, dass wir stattdessen bankrott gehen? Wollt ihr, dass unser Verein untergeht? Dass der Stolz einer ganzen Region untergeht, weil sich ein paar Nazis unter den Fans befinden? Einfach traurig, dass so etwas wirklich ernsthaft diskutiert wird. Ich freue mich, dass die Dortmunder Vereinsführung besseres im Sinn hat und uns unter die Arme greift. Solidarität ist wichtig im heutigen Fußball und den Nazis bieten nur diejenigen eine Bühne, die wegen der Nazis ein ganzes Spiel für Unrecht erklären wollen.

  • #6
    Ostsachse

    Also ich weiß nicht wo sie da waren. Ich bin der Meinung "Politik hat im Stadion nichts zu suchen!" und so war es im Stadion der Freundschaft immer. Ich höre keine rechten Parolen und ich sehe keine Nazi-Symbole. Was ich allerdings sehe ist seit einer gefühlten Ewigkeit ein Riesen-Banner "Cottbus ist bunt!" Ich frage sie nun, wer dies da wohl aufgespannt hat und wer letztendlich die Politik ins Stadion getragen hat? Nazi’s werden es ja wohl nicht gewesen sein. Wenn das SdF ein Sammelbecken von Rechten und Nazi’s wäre, würde es da weiter dort hängen?

  • #7
    Energie Fan

    Der Kommentar von bengel09 ist sehr gut. Seht das freundliche Cottbus.
    In vielen Vereinen in ganz Deutschland finden sich Leute mit Hass, Wut und Intoleranz im Herzen.
    Hier sind wir alle gefragt. Ausgrenzen ist nicht die Lösung.
    Umso bemerkenswerter ist, wie Fans anderer Vereine (Eintracht Braunschweig, 1860) sich mit uns solidarisieren. Hätte ich nicht gedacht. Die spenden sogar. Das ist große Klasse. Schreib mal darüber.
    Wir sind momentan ganz unten, aber wahrscheinlich wissen diese Fans am besten, wie sich das anfühlt.
    Und ja, es stimmt, unzählige andere Vereine hätten es auch verdient, den BVB zu Gast zu haben. Daher schätze ich es sehr, Dortmund sehen zu dürfen. Im Land Brandenburg gibt es sonst keine Bundesliga (weder 1.,2.noch 3.Liga, Männerbereich) und Energie Cottbus hat Tradition. Bundesliga war eine schöne Zeit. Heute sind andere dran. Kleine Vereine, wie Paderborn und Union sind heute das gallische Dorf und wir freuen uns mit ihnen.
    Auch wenn es momentan sehr wehtut und der Weg noch lang ist, aber wir kommen wieder. Mit eurer Hilfe.
    Ein großes Dankeschön an den BVB!

  • #8
    Niklas

    Weil, einmal ein Paar Idioten etwas im Stadion kundgegeben haben heißt es nicht das ein ganzer Verein, Satdt und Region Rechts sind. Wenn man solche Berichte verfasst und im Internet verbreitet sollte die Grundlage dazu Fachwissen sein, vielleicht sollte man auch mal die Region, die Stadt und den Verein besuchen um die Menschen näher kennen zu lernen. Und der Verein tut sehr wohl was gegen Rechts Z.B. mit dem Büdnis "Cottbus ist bunt” oder " Energie für Vielfalt und Toleranz". Der Verein hat auch gezeigt das es friedlich geht zum Beispiel mit dem Aufstieg 2018 oder mit Fußballfest gegen die Bayern wo Wir zwar verloren haben aber die Mannschaft gefeiert haben. Und nur weil ein Verein aus dem Osten kommt heißt es nicht das gleich alle Fans rechts sind. Und ich danke dem BVB das Ihr uns in dieser schwierigen Zeit unterstützt.

  • #9
    Thomas

    Hallo Herr Patzwaldt, ich glaube ihr habt in Dortmund mit der "neuen Borussenfront" und den Desperados ähnliche Probleme. Idioten gibt es leider mittlerweile in vielen Stadien und nicht nur dort. Bei 80000 fallen diese Idioten halt weniger auf, als bei im Schnitt 6500 Zuschauern. Grüße aus Cottbus

  • #10
    Klaus Lohmann

    @Ostsachse: "Politik hat im Stadion nichts zu suchen!"

    Vielleicht hat man das "drüben" nicht so mitbekommen, aber der Rausschmiss von Nazis aus den deutschen Stadien hat nichts mit "Politik" zu tun, sondern ist erste deutsche Bürgerpflicht aller Bürger, die ein paar Stunden deutsche Geschichte in der Schule ohne Hirnausfall durchgestanden haben.

    Obige Parole ist genau das Mantra der Hools und Neonazis, das sie brauchten, um auf den Tribünen den willigen Jugendlichen zu rekrutieren und Totschlagargumente gegen Presse und Vereinsführungen zu generieren. Und genau so wie geplant haben sie es auch seit den späten Achtzigern umgesetzt, zunächst in Italien und später in den restlichen europäischen Ligen. Unbedarfte fallen gerne darauf rein…

  • #11
    Ein Cottbuser

    Dieser Kommentar ist wiederholt sehr undifferenziert. Er schafft unbeabsichtigt eine Plattform für die braunen Kader und tritt dabei denjenigen in den Arsch, die sich in Cottbus gegen Nazis engagieren. In die gleiche Richtung zielt es letztlich, wenn für einen Boykott des Vereins Energie Cottbus geworben wird. Wer wäre dann der Verlierer? Wer würde dadurch letztlich in puncto Macht erstarkt und wichtig gemacht?

    Bitte erwägen Sie diese Punkte, lieber Autor. Und differenzieren Sie. Es gibt genug Leute, sie bei Energie Cottbus engagiert sind und gegen die braune Sippe tätig sind.

  • #12
    Jürgen

    Wir freuen uns auf den BVB und wissen den Besuch sehr zu schätzen. ich selbst war mit meiner Familie gegen die AFD und den schleichenden Rassismus am WE demonstrieren. Wir sind Energiefans und lassen uns nicht politisch in eine Rechte Ecke stellen. Warum erscheinen Artikel, die bekannte negative Bilder von uns und unserer Region vermitteln immer ganz oben. Aus meiner Sicht auch fragwürdig und für diejenigen die sich dagegen stellen auch nicht hilfreich.

  • #13
    Beecke

    Es gibt tatsächlich nur sehr wenige Vereine, die sich einem Nazi-Vorwurf komplett verwehren können. Auch in den Reihen der BVB-Fans gibt es solche schwarzen Schafe. In jedem Fall ist es besser sich mit der Sache auseinanderzusetzen und diese zu bekämpfen. Ganze Vereine oder deren Fans zu stigmatisieren ist für mich dabei total kontra-produktiv und ja irgendwie auch eine Form von Rassismus, Intoleranz und Ausgrenzung. In der Anhängerschaft des FCE sind die Nazis eine kleine Minderheit, auf die man natürlich destotrotz achten muss und die es zu bekämpfen gilt. Dem gesamten Verein aber den Nazi-Stempel auf die Stirn zu drücken wäre ungerecht und würde die gegen diese Nazis kämpfenden Fans komplett verprellen.

  • #14
    Streifenpferdchen

    Als Cottbuser und regelmäßiger Stadionbesucher fühle ich mich durch den Artikel diffamiert. Ja, es gibt hier ein Problem mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Ja, es gibt diese Idioten im Block. Aber beiweitem ist dies keine Mehrheit in unserem Stadion . Sie sind leider laut und der nach Empörung suchende Medienzug springt stets darauf auf, wenn sie wieder auf dem Rücken des Vereins ihre dämlichen Aktionen ausführen. Aber es gibt auch Widerstand. Leider berichtet da kaum jemand. Einen Boykott auszurufen oder den BVB nun an den Pranger zu stellen, macht dir Problematik keinen Deut besser. Im Gegenteil: engagierte Menschen werden dadurch klein gehalten und der Einfluss der Braunen völlig unnötig erweitet.

  • #15
    Henry Richter

    Viele Kommentare zu diesen Artikel haben Fakten und Tatsachen richtiggestellt. Leider wird dadurch dieser einseitige Beitrag nicht besser. Es ist unglaublich wie hier ein Verein, eine Stadt und eine ganze Region verunglimpft und in einen braunen Topf geworfen wird. Dem BVB, seiner Vereinsführung und seinen Fans bin ich für diese Unterstützung sehr, sehr dankbar. Ich werde am Freitag im Stadion sein und freue mich auf ein Fußballfest mit dem FCE und dem BVB. Hoffentlich stören keine Chaoten eine tolle Veranstaltung!

  • #16
    Andreas

    Boh, was ist das für ein Blogeintrag 🤦🏼‍♂️
    Gehen wir doch heute mal beispielsweise durch Dortmund Dorstfeld. Oder gucken uns die Thematik Riot 0231 an. Dortmund und der BVB sind ja nun auch nicht frei von Problemen dieser Art. Klar, der BVB schwimmt aktuell auf einer Imagewelle, die seinesgleichen sucht. Klar das man da keine Probleme bzw negative Dinge sehen will. Aber sind sie wirklich komplett weg?
    Nehmen wir mal den Fall an, der BVB hat seine Probleme mit den Rechten in den Griff bekommen. Dann kann das doch auch der wundervolle Start einer erfolgreichen Zusammenarbeit zur Lösung der Probleme sein. Wenn der BVB weiß wie es geht, kann man ja Energie an den Lösungen partizipieren lassen.

  • #17
    Klaus Lohmann

    @Andreas: Die Probleme des BVB mit seinen "eigenen" Nazis wurden hier schon mehrfach diskutiert mit dem einhelligen Ergebnis, dass er sie wie andere Vereine auch *nicht* in den Griff bekommt, wenn z.B. wie Ende letzten Jahres ein immer wieder auffälliger Ex-Borusse mit Instagram-Namen "Fischkreutz" über seinen Account Gewaltdrohungen dieser "0231 Riot" gegen einen bekannten Dortmunder Journalisten verbreitet – obwohl sich diese Nazihool-Tuppe angeblich schon 2017 selbst aufgelöst haben soll (sie existieren übrigens in der älteren BVB-Hoolgang Northside weiter).

  • #18
    Thomas

    Liebe Fans von Borussia Dortmund, danke, dass ihr es offen ansprecht. Ihr habt mit eurer Kritik ja durchaus recht, aber die Kurve des FC Energie Cottbus ist kein einheitlicher Naziblock! #WIR versuchen das auch nach Außen sichtbar zu machen und brauchen eure Unterstützung! Gebt uns ne Chance! Wir freuen uns jedenfalls auf euch! #FCKNZS #Footballagainstracism #NazisrausausdenStadien #NurEnergie
    Zitiert von Energiefans gegen Nazis (ups? Echt? Sowas gibt es?)
    https://www.facebook.com/EnergiefansggNzs

  • #19
    Peter

    Ich glaube das Spiel und die wunderbare Stimmung auch pro Dortmund haben eine eindeutige Antwort auf die negativen Stimmen im Portal hier gegeben. Ich war im BVB-Block. Alle anwesenden Dortmunder waren hehr positiv angetan von der Stimmung . Ich glaube hier wird viel unwahres berichtet. Geht einfach mal da hin und berichtet dann wahrheitsgemäß.

  • #20
    Klaus Lohmann

    @Peter: Um zu begreifen, dass eine *aktuelle* Beschreibung im Vorfeld nicht unbedingt und zwangsläufig mit der Zukunft in Einklang zu bringen ist, braucht es schon etwas mehr Gehirnschmalz als Ihr "Unwahr"-Aluhut-Gewäsch.

  • #21
    thomas weigle

    #6 Wer hat denn wohl das "Stadion der Freundschaft gebaut? Sicher nicht die Fans, abgesehen von möglichen Subbotniks zu DDR-Zeiten. Und die waren hochpolitisch. Aber auch in der Bundesrepublik ist im Sport die Politik zu Hause, bspw. wenn Medaillengewinner bei kontinentalen oder Weltmeisterschaften aus Steuermitteln Prämien gezahlt bekommen. Sportfördergruppen bei der BW gibt es seit 64. Nicht zufällig, dass in jenem Jahr die letzte gesamtdeutsche Olympiamannschaft vor 92 mehr Teilnehmer aus der DDR als aus der Bundesrepublik hatte.
    In der DDR galten die Spitzensportler als "Diplomaten im Trainingsanzug" und v.a. Honecker sonnte sich gerne im Glanz "seiner" Spitzensportler. Nicht dass es in der alten Bundesrepublik oder im heutigen Deutschland total anders war und ist. Auch heute kommt die polit. Prominenz gerne öffentlichkeitswirksam ins Fußballstadion oder gar in die Kabine der DFB-Elf. "Herr Scholl, wie war es, als der Bundeskanzler(Kohl) in der Kabine war."- "Eng."
    Sport/Fußball im mit Steuergeldern gebauten und von Polizei geschützten Stadien war, ist und wird auch weiterhin politisch sein. Dies zu leugnen ist der blanke Unfug.
    Gerade der DFB war immer hochpolitisch, hatte nichts gegen den 1. Weltkrieg, begrüßte 33 die "Entjudung des Fußballs", führte ganz schnell das "Führerprinzip" einund verleugnete bis ins ausgehende 20. Jahrhundert seine beiden jüdischen Nationalspieler, von denen einer, Julius Hirsch, in Auschwitz ermordet wurde. usw usf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.