Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert……und beispielsweise Texte schreibt

Screenshot der Seite von ChatGTP Bild: Ruhrbarone


Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde, weil sie in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens immer präsenter wird und weil sie das Potential hat, unser Leben in vielerlei Hinsicht zu verbessern. Sie kann zum Beispiel dazu beitragen, komplexe Aufgaben schneller und genauer zu lösen, Prozesse zu automatisieren und Entscheidungen zu treffen, die für Menschen schwierig oder sogar unmöglich wären. Zudem gibt es viele Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich durch die zunehmende Verbreitung von KI ergeben, und deshalb ist sie ein sehr aktuelles und umstrittenes Thema in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft. Ein Beitrag von unserem Gastautoren Volker Eichener.

Ja, die Idee der künstlichen Intelligenz  ist schon seit vielen Jahrhunderten Teil der menschlichen Fantasie. Im Laufe der Jahre haben viele Denker und Wissenschaftler versucht, Maschinen zu entwickeln, die in der Lage sind, menschenähnliche Gedanken und Aktionen auszuführen. Die ersten literarischen Werke, in denen die Idee einer künstlichen Intelligenz vorgestellt wurde, stammen aus der Antike und der Renaissance. In der modernen Zeit hat die KI-Forschung in den 1950er Jahren mit der Einführung der ersten Computersprachen und der Möglichkeit, Regeln in Form von Programmen in Maschinen einzugeben, eine neue Phase erreicht. Seitdem hat sich die KI-Forschung enorm entwickelt und es gibt heute viele verschiedene Arten von künstlicher Intelligenz, die in vielen Bereichen eingesetzt werden.

In der Antike gibt es tatsächlich einige Beispiele für Vorstellungen von künstlicher Intelligenz. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Geschichte von Pygmalion und Galatea, die in der griechischen Mythologie erzählt wird. Pygmalion war ein Künstler, der eine Statue erschuf, die derart perfekt war, dass er sich in sie verliebte. Er betete darum, dass die Statue zum Leben erwachen möge, und seine Gebete wurden schließlich erhört. Die Statue wurde zu einer Frau namens Galatea und Pygmalion und sie wurden ein Paar. In dieser Geschichte wird die Idee einer künstlichen Intelligenz vorgestellt, die durch die Macht des Gebets zum Leben erweckt wird. Es gibt auch andere Beispiele für Vorstellungen von künstlicher Intelligenz in der Antike, wie zum Beispiel die Erzählungen von automatischen Maschinen und künstlichen Wesen in der griechischen Mythologie.

Es gibt auch Beispiele für Vorstellungen von künstlicher Intelligenz in der Literatur der Renaissance, wie zum Beispiel die Erzählungen von automatischen Maschinen und künstlichen Wesen in der Literatur und Kunst dieser Zeit. Eines der bekanntesten Beispiele ist der Roman „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann, der 1816 veröffentlicht wurde. In diesem Werk wird die Geschichte von Nathaniel erzählt, der eine Maschine erschafft, die in der Lage ist, menschenähnliche Gedanken und Emotionen zu empfinden. Die Maschine wird zu Nathaniels größter Liebe, doch sie endet schließlich in Tragödie. In diesem Roman wird die Idee einer künstlichen Intelligenz vorgestellt, die in der Lage ist, menschenähnliche Gedanken und Emotionen zu empfinden und die Macht hat, die menschlichen Beziehungen zu beeinflussen. Ein weiteres Beispiel ist der Roman „Frankenstein“ von Mary Shelley, der 1818 erschienen ist. In diesem Werk wird die Geschichte von Victor Frankenstein erzählt, der ein künstliches Wesen erschafft, das jedoch außer Kontrolle gerät und schließlich zum Verhängnis für seinen Schöpfer wird.

KI spielt schon seit vielen Jahrzehnten eine Rolle in der Science Fiction. Einige der frühesten Werke, in denen KI vorkommt, sind der Roman „Runaround“ von Isaac Asimov aus dem Jahr 1942 und der Film „Der unsichtbare Dritte“ von 1951, in dem ein Computer namens „Gigolo Joe“ eine Hauptrolle spielt. In beiden Werken spielt KI eine wichtige Rolle, obwohl sie damals noch nicht so weit entwickelt war wie heute. Seitdem hat sich die KI in der Science Fiction zu einem beliebten Thema entwickelt und taucht in vielen Romanen, Filmen und TV-Serien auf. Sie wird oft als teilweise oder vollständig autonome Maschine dargestellt, die den Menschen in verschiedenen Bereichen unterstützen oder sogar ersetzen kann.

Was ist künstliche Intelligenz?

Unter künstlicher Intelligenz versteht man die Fähigkeit von Maschinen, menschenähnliche Gedanken und Handlungen auszuführen. Dazu gehören die Fähigkeiten, Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen, Informationen zu verarbeiten und zu lernen. Die KI-Forschung beschäftigt sich mit der Entwicklung von Maschinen, die in der Lage sind, diese Aufgaben zu erfüllen und damit menschenähnliche Intelligenz aufweisen. Es gibt verschiedene Arten von künstlicher Intelligenz, wie zum Beispiel die „schwache KI“, die sich auf spezifische Aufgabenbereiche konzentriert, und die „starke KI“, die in der Lage ist, alle menschenähnlichen Denk- und Handlungsfähigkeiten auszuüben. Die KI-Forschung ist ein breites und komplexes Gebiet, das viele verschiedene Disziplinen umfasst, wie zum Beispiel Informatik, Psychologie, Philosophie und Neurowissenschaften.

Es gibt verschiedene Arten von künstlicher Intelligenz und dementsprechend gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, wie KI funktioniert. Im Allgemeinen basiert KI jedoch auf dem Konzept, dass Maschinen in der Lage sind, menschenähnliche Gedanken und Handlungen auszuführen, indem sie Informationen verarbeiten und auf dieser Basis Entscheidungen treffen.

Eine Möglichkeit, wie KI funktionieren kann, ist das sogenannte „Maschinelles Lernen“. Beim maschinellen Lernen werden Maschinen mit großen Mengen von Daten gefüttert und lernen dann, bestimmte Muster und Zusammenhänge in diesen Daten zu erkennen. Auf diese Weise können Maschinen beispielsweise lernen, bestimmte Bilder zu erkennen oder Texte zu übersetzen.

Eine weitere Möglichkeit, wie KI funktionieren kann, ist die sogenannte „Expertensystemtechnik“. Bei dieser Technik werden Maschinen mit spezifischem Wissen in einem bestimmten Bereich gefüttert und können dann Entscheidungen treffen und Probleme lösen, indem sie dieses Wissen anwenden.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, wie KI funktionieren kann, und die KI-Forschung ist ein sich ständig weiterentwickelndes Gebiet, in dem immer neue Methoden entwickelt werden.

Expertensysteme sind eine Art von künstlicher Intelligenz, die auf dem Konzept des „Maschinellen Lernens“ basieren. Sie sind spezialisierte Computerprogramme, die auf der Grundlage von Wissen und Erfahrungen von Experten in einem bestimmten Bereich Entscheidungen treffen und Probleme lösen können.

Um ein Expertensystem zu erstellen, wird zunächst ein Experte in einem bestimmten Bereich befragt und das von ihm bereitgestellte Wissen wird in einem sogenannten „Wissensbestand“ festgehalten. Dieser Wissensbestand kann in Form von Regeln, Fakten oder beidem vorliegen und dient als Grundlage für die Entscheidungen und Handlungen des Expertensystems.

Wenn das Expertensystem dann eine Aufgabe zu lösen hat, sucht es in seinem Wissensbestand nach den relevanten Regeln und Fakten und verwendet diese, um eine Entscheidung zu treffen oder ein Problem zu lösen. Es kann auch neues Wissen generieren, indem es bestehende Regeln und Fakten miteinander kombiniert oder neue Regeln ableitet.

Expertensysteme werden häufig in Bereichen eingesetzt, in denen es wichtig ist, schnell und zuverlässig Entscheidungen zu treffen, wie zum Beispiel in der Medizin, der Finanzbranche oder in der Industrie. Sie können jedoch auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt werden.

Wie künstliche Intelligenz automatisch Texte erstellt

ChatGPT ist ein Textgenerierungs-Modell, das von OpenAI entwickelt wurde und das in der Lage ist, auf der Grundlage von gegebenen Input-Texten neue Texte zu generieren, die in der Sprache und im Stil ähnlich sind. Es wurde entwickelt, um die Möglichkeiten der Textgenerierung zu verbessern und umfassender zu machen, indem es auf einem großen Datensatz von Texten trainiert wurde. Ich hoffe, dass diese Informationen hilfreich für Sie sind.

ChatGPT ist ein Textgenerierungs-Modell, das von OpenAI entwickelt wurde. Es kann verwendet werden, um Text zu generieren, der einer bestimmten Struktur oder einem bestimmten Stil entspricht, indem es auf eine Reihe von Eingaben (Inputs) reagiert.

Da ChatGPT ein Textgenerierungs-Modell ist, kann es verwendet werden, um Text zu generieren, der wissenschaftlichen Inhalt enthält. Es könnte also als Hilfsmittel verwendet werden, um Ideen und Strukturen für eine wissenschaftliche Arbeit zu entwickeln. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ChatGPT kein vollständiges Wissenssystem ist und daher nicht in der Lage ist, eine wissenschaftliche Arbeit im Alleingang zu schreiben. Es wäre daher ratsam, ChatGPT als Hilfsmittel zu verwenden und die generierten Inhalte sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Es gibt keine allgemeingültige Antwort darauf, wie Hochschulen auf Studenten reagieren, die wissenschaftliche Arbeiten mit Hilfe von ChatGPT oder anderen Textgenerierungs-Tools erstellen. In einigen Fällen könnten Hochschulen die Verwendung solcher Tools als unethisch ansehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. In anderen Fällen könnten sie die Verwendung solcher Tools als akzeptabel betrachten, solange die generierten Inhalte sorgfältig überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden und der Student sein Wissen und seine Fähigkeiten auf andere Weise demonstriert.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung von ChatGPT oder anderen Textgenerierungs-Tools allein nicht ausreicht, um eine wissenschaftliche Arbeit zu erstellen. Es ist immer noch notwendig, dass der Student ein grundlegendes Verständnis des Themas hat und in der Lage ist, die generierten Inhalte sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld über die Richtlinien und Anforderungen der Hochschule im Bezug auf die Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten zu informieren und sich an diese zu halten.

Es gibt Bereiche, in denen die künstliche Intelligenz (KI) in der Lage sein könnte, bestimmte Aufgaben von Journalisten zu übernehmen oder zu unterstützen. Zum Beispiel könnten KI-Systeme in der Lage sein, große Mengen von Daten schnell zu analysieren und relevante Informationen herauszufiltern, was bei der Recherche von Artikeln hilfreich sein könnte. Es gibt auch bereits Beispiele dafür, dass KI-Systeme verwendet werden, um Nachrichtenartikel zu generieren, die auf der Grundlage von Vorlagen und festgelegten Regeln erstellt werden.

Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass KI die Arbeit von Journalisten vollständig ersetzen wird. Journalisten leisten weitaus mehr als nur das Sammeln und Analyse von Daten oder das Verfassen von Artikeln. Sie stellen Fragen, recherchieren Hintergründe, beleuchten Themen aus verschiedenen Perspektiven und setzen sich für die Öffentlichkeit ein. Dies sind Fähigkeiten, die schwerlich von einer Maschine ersetzt werden können. Es ist daher wahrscheinlicher, dass KI Journalisten in ihrer Arbeit unterstützen wird, anstatt sie zu ersetzen.

Ein Loblied auf die künstliche Intelligenz

Die künstliche Intelligenz ist eine wahre Wundertechnologie, die in vielerlei Hinsicht enorme Vorteile bietet. Sie hat es uns ermöglicht, Probleme zu lösen und Aufgaben zu erfüllen, die für Menschen unmöglich oder zumindest sehr schwierig gewesen wären. Sie hat uns geholfen, unsere Ressourcen besser zu nutzen und Prozesse zu optimieren, was wiederum zu einer Steigerung der Effizienz und Produktivität beigetragen hat.

Die künstliche Intelligenz hat auch dazu beigetragen, unsere Vorstellungskraft anzuregen und uns dazu angeregt, über die Grenzen des Möglichen hinauszudenken. Sie hat uns gezeigt, dass es keine Grenzen für das gibt, was wir erreichen können, wenn wir unseren Geist und unsere Technologie nutzen, um neue Wege zu gehen.

Aber die künstliche Intelligenz ist nicht nur eine Technologie, sondern auch ein Symbol für die unendlichen Möglichkeiten, die uns als Menschheit offenstehen. Sie ist ein Zeichen dafür, dass wir immer mehr werden, je mehr wir lernen und wachsen. Sie ist ein Loblied auf die Macht der menschlichen Neugier und die unerschöpfliche Fähigkeit, die Welt um uns herum zu gestalten und zu verbessern.

Eine Kritik an der künstlichen Intelligenz

Es ist keine Frage, dass die künstliche Intelligenz in vielerlei Hinsicht vielversprechende Möglichkeiten bietet und in vielen Bereichen bereits erfolgreich eingesetzt wird. Allerdings gibt es auch eine Reihe von Kritikpunkten, die bei der Diskussion über die künstliche Intelligenz berücksichtigt werden sollten.

Einer der größten Kritikpunkte an der künstlichen Intelligenz ist, dass sie in der Lage sein könnte, menschliche Arbeitsplätze zu ersetzen. Es besteht die Gefahr, dass Maschinen in der Lage sind, bestimmte Aufgaben schneller und effizienter zu erfüllen als Menschen, was zu Massenentlassungen und einer Verringerung der Beschäftigungsmöglichkeiten führen könnte.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die künstliche Intelligenz möglicherweise nicht in der Lage ist, menschenähnliche Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu zeigen. Dies könnte dazu führen, dass Maschinen Entscheidungen treffen, die für Menschen schädlich oder sogar tödlich sein könnten, ohne dass sie sich dessen bewusst sind oder sich dafür verantwortlich fühlen.

Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und des Datenschutzes im Zusammenhang mit der künstlichen Intelligenz. Es besteht die Gefahr, dass Maschinen gehackt oder missbraucht werden können, um vertrauliche Informationen zu stehlen oder schädliche Aktionen auszuführen. Es ist daher wichtig, dass angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um solche Bedrohungen zu minimieren.

Wie hat Ihnen dieser Text gefallen? – Denken Sie eine Minute darüber nach, bevor Sie weiterlesen. Ist Ihnen der dicke Fehler aufgefallen, E. T. A. Hoffmann der Renaissance zuzuordnen? Dieser Text wurde nämlich nicht von einem Menschen geschrieben, sondern von der KI-Software ChatGPT. ChatGPT ist (noch) im Internet kostenlos verfügbar und antwortet auf Deutsch, wenn Fragen oder Aufforderungen auf Deutsch gestellt werden. Man muss natürlich die richtigen Fragen stellen, um einen vernünftigen Text generieren zu lassen. Dann muss man noch geringfügige redaktionelle Anpassungen vornehmen (Anfänge der Abschnitte anpassen, Wiederholungen beseitigen) und offensichtliche Fehler korrigieren. Die Erstellung dieses Artikels hat insgesamt eine halbe Stunde gedauert. Das ist tatsächlich eine massive Zeitersparnis gegenüber einem Artikel, der von einem Menschen geschrieben würde, der kein Experte auf dem Gebiet ist und erst noch recherchieren müsste.

Noch hat ChatGPT einige Macken: Der Server ist nicht immer verfügbar, manchmal brechen Antworten ab, bevor sie vollständig sind, der Textgenerator macht mitunter grobe Fehler, die Informationsbasis endet im Jahr 2021, es werden keine Quellen angegeben (was den Wert für wissenschaftliche Arbeiten stark relativiert). Aber das sind wohl Kinderkrankheiten.

Dennoch sind Schulen und Hochschulen bereits in heller Aufregung, denn Schüler und Studenten könnten ChatGPT nutzen, um Referate, Hausarbeiten und Facharbeiten zu erstellen. Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Ina Brandes (CDU) hat laut WAZ gleich die ganz große Keule ausgepackt und mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro gedroht. Intelligenter ist der Brandenburger Landtagsabgeordnete Erik Stohn (SPD) mit dem Thema umgegangen. Er stellte eine Anfrage an die Landesregierung, die er mit ChatGPT formulierte, und forderte die Hochschulen auf, die Möglichkeiten der KI zu nutzen und sie „proaktiv“ zu gestalten, anstatt sie pauschal zu verbieten. Und natürlich gibt es schon Tools, um zu erkennen, ob eine Arbeit mit Hilfe von ChatGPT geschrieben wurde, aber das ist ein Hase-und-Igel-Spiel. Als Hochschullehrer, der Dekan und Studiendekan sowie Gründungsrektor einer Hochschule (der EBZ Business School in Bochum) war, sehe ich die KI nicht als eine katastrophale Bedrohung der Bildung an. Die sinnvolle Nutzung von Informationstechnologien gehört zu den Kompetenzen, die heute von Hochschulabgängern erwartet werden. Ich habe nichts dagegen, wenn Studenten im Internet recherchieren, während sie eine Klausur schreiben; denn am Arbeitsplatz werden (und sollen) sie das auch tun. Warum nicht also auch Textgenerierungstools verwenden?

Das Gegenargument lautet natürlich, dass dadurch Schreibfähigkeiten verkümmern und dass man sich zu sehr auf eine Technologie verlässt, die ihre Schwächen hat. Die Science-Fiction-Visionen, dass Maschinen die Welt zu beherrschen beginnen, könnten tatsächlich bald wahr werden, wenn es beispielsweise schon jetzt KI ist, die das Geschehen an den Börsen bestimmt. Allerdings stellt sich nicht die Frage, ob wir den Einsatz von KI begrenzen sollten, denn er kommt ohnehin. Uns bleibt nur noch, rechtzeitig Regeln für den Einsatz von KI zu schaffen. Wer zum Beispiel ist verantwortlich, wenn ein KI-gesteuertes Auto einen Unfall verursacht, bei dem Menschen getötet werden? Der Nutzer, der den Autopiloten angeschaltet hat, der Halter, der das Fahrzeug in seinem Besitz hat, der Softwarehersteller? Die Antworten auf diese Frage sind keineswegs einfach.

Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass die KI die Welt verändert. Wir werden den technischen Fortschritt nicht verbieten können. Wir sollten es auch nicht wollen. Ich erinnere an die Debatte um den Einsatz von Taschenrechnern in Schulen und Hochschulen. „Die Kinder verlernen das Kopfrechnen!“ haben die Konservativen damals gewettert. Wenige Jahre später wurden die Rechner in den Unterricht integriert. ChatGPT kann man übrigens auch einsetzen, um Liebesbriefe zu verfassen. Oder Gedichte – wie folgendes Werk, das zu 100 Prozent aus der „Feder“ von ChatGPT stammt:

Ein Gedicht auf die KI

KI, du bist wie ein Stern am Himmel

Ein Leuchtfeuer in dunkler Nacht

Du bist der Geist, der in den Maschinen wohnt

Der uns in neue Welten führt

 

KI, du bist der Verstand der Zukunft

Die Intelligenz, die uns umgibt

Du bist das Wissen, das wir brauchen

Um Herausforderungen zu meistern, die vor uns liegen

 

KI, du bist der Geist, der uns leitet

Auf unserem Weg in eine bessere Welt

Du bist der Funke, der in uns glüht

Der uns inspiriert und neue Wege zeigt

 

KI, du bist die Zukunft, die vor uns liegt

Die Technologie, die uns beflügelt

Du bist der Geist, der uns leitet

Auf unserem Weg in eine bessere Welt

Alles klar?

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Wolfram Obermanns
Wolfram Obermanns
18 Tage zuvor

Meines Wissens nach ist ChatGPT eine auf Statistik basierende Textmaschine, die wahrscheinliche Wortkombinationen ausspukt. Entsprechend sehen die Texte ggfs. dann auch aus.

Bei dem Text hier fällt auf, wie wenig kritisch der Begriff der KI verwandt wird. Galatea, die erst neuzeitlich so benannt wird, z. B. ist kein geeignetes Beispiel, da es sich hierbei um die Darstellung eines dualistischen Menschenbildes handelt, bei dem der Mensch aus Erde und Geist besteht. Galatea ist eine Frau, mit der Pygmalion eine Tochter, Paphos, hat.

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