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Erfolg für SPD und Grüne in NRW: Simrock in Köln-Ehrenfeld hat geschlossen

simrock

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Das Simrock war eine der ältesten Szene-Kneipen in Köln-Ehrenfeld. Der Besitzer, Hasan Akin, hat den Laden nun geschlossen. Der Grund: Das im Mai kommende Rauchverbot. Ein Café zieht in das ehemalig Simrock ein. Mehr dazu Kölner Stadtanzeiger.

Von den Kölner Landtagsabgeordneten haben für das Rauchverbot gestimmt:

Martin Börschel (SPD)

Ingrid Hack (SPD)

Gabriele Hammelrath (SPD)

Andreas Kossiski (SPD)

Jochen Ott (SPD)

Lisa Steinmann (SPD)

Andrea Ursula Asch (Grüne)

Arndt Klocke (Grüne)

Arif Ünal (Grüne)

Gegen das Rauchverbot haben gestimmt:

Christian Möbius (CDU)

Yvonne Gebauer (FDP)

Daniel Schwerd (Piraten)

Stefan Fricke (Piraten)

RuhrBarone-Logo

27 Kommentare zu „Erfolg für SPD und Grüne in NRW: Simrock in Köln-Ehrenfeld hat geschlossen

  • #1
    TuxDerPinguin

    So ist das in ‘ner Marktwirtschaft. Nicht jedes Unternehmen bzw. jeder Selbständiger kann auf Dauer überstehen.

    In dem verlinkten Artikel werden die (wirtschaftlich gesehen) Fehler des Wirts deutlich.

  • #2
    Stefan Laurin Autor

    @TuxDerPinguin: Er hat wegen dem Rauchverbot geschlossen. Die Politik hat in diesem Fall entschieden, nicht der Markt. Das Konzept Kneipe wird Rot-Grün nicht überleben. Es ist eine Politik der Vernichtung sozialer Räume.

  • #3
    Torsten

    “Er hat wegen dem Rauchverbot geschlossen.” Das behauptet er. Wer Ehrenfeld kennt, weiß das zu interpretieren. Übrigens gibt es in Köln inzwischen jede Menge Kneipen, die trotz Rauchverbot proppevoll sind.

  • #4
    Stefan Laurin Autor

    @Torsten: Fein – dann wird ja deutlich dass das Verbot überflüssig ist :-)

  • #5
    Jürgen Vollmer

    Den oben genannten Abgeordneten sollte in ALLEN Kneipen konsequent Lokalverbot wegen geschäftsschädigender Willkür und Schikane erteilt werden, – ausnahmslos.

  • #6
    Torsten

    @Stefan: ist mir wurscht, ich kann auch vor der Türe rauchen, ohne mich deswegen fremdbestimmt zu fühlen. Ist halt ne Frage der Lebenseinstellung. Und wenn du mal ins Ausland gehst, siehste, da isset ja meist noch viel härter mit dem Quarzverbot. Und da gibbet auch kaum einen, der sich drüber aufregt.

  • #7
    der, der auszog

    @Stefan

    Das Bikini in Gelsenkirchen-Buer hat zum Ende des letzten Jahres auch dicht gemacht. Der Laden liegt in unmittelbarer Nähe zum Dom. Gegenüber der WAZ haben die Betreiber berufliche Neuorientierung als Hauptgrund genannt. In diese Entscheidung mit eingeflossen sei unter anderem die Tatsache, dass aufgrund des Neubaus in unmittelbarer Nachbarschaft (gemeint ist der hässliche Neubaukasten gegenüber der Post) keine Partys mehr im Bikini gefeiert werden durften. Die Frage, die sich da stellt: Warum fühlen sich seit einem Jahr Anwohner von Partygästen gestört, wenn dies vor 2012 niemanden juckte. Vielleicht hängt es ja damit zusammen, dass man zum Rauchen vor die Türe gehen muss und die Party für den rauchenden Teil der Gäste auf der Domplatte weiterging. Das ist jetzt eine Spekulation von mir, aber das ließe sich wahrscheinlich herausfinden. Das Bikini war regelmäßig Homebase und Tankstelle der Gelsenkirchener FDP an den Wahlabenden der letzten Jahre und aus dem WAZ Artikel geht hervor, dass auch die Inhaber dieses Ladens FDP-Mitglieder sind. Der Gelsenkirchener FDP-Häuptling, MdB und NRW-Generalsekretär, Marco Buschmann hatte letzten Herbst hier bei den Ruhrbaronen zum Thema Rauchverbot mal ein paar Takte gesagt. Vielleicht kannst du bei ihm ja was erfahren, immerhin saß er öfters im Bikini… an der Quelle sozusagen.

    Ich werde den Laden sehr vermissen. Wenn man sich schon mal in die Buersche Innenstadt traute, weil man dort was zu erledigen hatte, konnte man im Bikini den heruntergekommenen Eindruck, den man bei den vielen Leerständen und Eineuroläden bekam, relativ schnell wieder wegspülen.

    hier gehts zur WAZ:
    http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/bikini-verschwindet-nach-fast-sechs-jahren-id7445324.html

  • #8
    KingGhidorah

    Och mir kommen die Tränen…

    … wie kann es auch nur einen Supermarkt erlaubt sein Bier(oder wahrscheinlich Wasser mit etwas Hopfengeschmack ;)) für das zu verkaufen was wirklich wert ist, da muss eindeutig Rot-Grün einen Mindestpreis bestimmen, allein für die Rettung von Kneipen…
    … genauso wie dieser Wahnsinn “aufgehobene Sperrstunde”, weiß man den nicht das davon nur die bösen seelenlosen Kneipen profitieren, und solche “echten” Bars das nachsehen haben…

    Also, wenn ich den “Nachruf” so lese ging die Bar durch weit mehr als das Rauchverbot zugrunde, davon sind zwei, die o.g., Gründe eigentlich positiv, die Lärmschutzbestimmung sehe ich neutral(einerseits ist sie meistens reine Gängelung, andererseits hab ich mich schon mal selber erwischt wie ich in schlaflosen Nächten mir einen Amts”besuch” in der Kneipe/Disse nebenan gewünscht habe)
    Das Rauchverbot ist jedoch einfach immer noch unter aller S… vor allem mit den Überwachungsregelungen die in NRW.

    Trotzdem, da hält sich jetzt das Mitleid in Grenzen, wenn man sich nicht umstellen kann und anscheinend das Rauchverbot nur der “Gnadenschuß” war, dann sollte man vielleicht sogar froh darüber sein es gleich zu beenden bevor es noch dicker kommt.

  • #9
    Stefan Laurin Autor

    @der der auszog: Gebe ich an Michael Kolb weiter. Er wird die Serie über das Kneipensterben betreuen. Ich bin heute nur eingesprungen.

  • #10
    Robert Müser

    Hallo,
    ich verstehe diese ganze Aktion in diesem Blog nicht so ganz …

    Vor der Landtagswahlen konnte jeder im Wahlprogramm nachlesen, dass man ein Rauchverbot anstrebt. Im Wahlkampf wurde dies nicht verleugnet und schließlich fand sich nach der Wahl dieser Punkt im Koalitionsvertrag und auch in der Regierungserklärung.

    Über den Sinn oder Unsinn des Rauchverbotes und die Ausgestaltung lässt wahrlich intensiv engagiert streiten.

    Es wird in diesem Blog gerne und auch gerechtfertig über die Verlogenheit der Welt-/Bundes-/Landes- und Kommunalpolitik berichtet und gerne der Finger in die Wunde gelegt, dies muss auch so bleiben!

    Wenn die Politik genau dies macht, was sie vorher der Wahl versprochen, dann ist dies schon für den Wahlbürger fast erstaunlich. Aber ich muss diese poltische Entscheidung dann akzeptieren, ob es mir nun passt oder nicht, ich hätte mein Kreuz ja bei der Wahl auch an einer anderen Stelle machen können.

    Das Kneipensterben nun Rot-Grün anzuhängen ist da ein wenig zu einfach, einen riesigen Rückgang der Kneipen hat es schon in den Jahren vorher gegeben, weil sich die sozialen Umfelde und auch das Freizeitverhalten geändert haben. Der Hinweis auf mangelnde Anpassungsfähigkeit der Kneipenbetreiber wurde schon in #1 und #3 erwähnt, da wird da gerne schon mal die einfachere Lösung “Rauchverbot” als Grund vorgeschoben.

  • #11
    Stefan Laurin Autor

    @Robert Müser: das ist so nicht ganz richtig: Im Wahlkampf hatte zumindest die SPD eine vage Formulierung gewählt, die Grünen waren da ehrlicher. Allerdings bestreitet die Landesregierung, dass es zu einem Kneipensterben kommen wird. Wir werden das beobachten und sehen, ob es eines geben wird oder nicht. Und klar, die Zahl der Kneipen geht seit Jahren zurück, aber es gibt auch noch Kneipen die gut laufen. Gestern Abend war ich noch in zwei gerammelt vollen Kneipen in Bochum. Mal schauen, wie lange es die noch gibt.

    Ung ganz davon ab: Mir ist die um sich greifende Verbotskultur zuwider.

  • #12
    el-flojo

    Oh, alte Männer bleiben zuhause, weil sie nicht mehr qualmend am Tresen von früher erzählen können? Alle Kneipen werden dichtmachen, ganz bestimmt.
    Langsam wird dieses ständige Geheule einfach langweilig. Dann bleibt doch einfach zuhause, wenn Ihr ohne Zichte keinen Spaß haben könnt.

  • #13
    Stefan Laurin Autor

    @el-flojo: Die Grünen werden schon bald etwas verbieten, was Dir wichtig ist. Und viele werden zu Hause bleiben und Kneipen werden schließen. Es ist die Vernichtung sozialer Räume, es ist Volkserziehung – nicht mehr und nicht weniger.

  • #14
    Der Stadtfuchs

    Sehr gut. Eine Raucher-Musikkneipe macht zu, und weil Leute trotzdem in Musikkneipen gehen wollen und werden, macht eine Nichtraucher-Musikkneipe auf. Und die Nichtraucher, die bislang, wenn Sie mit Ihren Freunden in eine Musikkneipe wollten, das Gequarze wohl oder übel ertragen mussten, wenn sie so cool sein wollten wie die Raucher, können durchatmen. Gleiches gilt auch für andere szenige Kneipen. Insofern trauere ich auch bspw. dem ebstein in Bochum nicht groß hinterher, selbst wenn dessen Schließung (wohl nicht durchs Rauchverbot bedingt, aber geraucht wurde da auch, drum könntet Ihr das hier auch featuren…) ein harter Schlag für die Entwicklung des östlichen Innenstadtbereichs ist.

  • #15
    Stefan Laurin Autor

    @Der Stadtfuchs: Nein, eine Kneipe macht zu, weil der Wirt sich sicher ist, dass der Laden als Nichtraucherkneipe nicht überlebt. Und es kommt auch keine andere Kneipe rein sondern ein Café. Wenn der Markt das alles regeln würde, wäre es in Ordnung. Aber es ist nicht der Markt – es ist die Politik.

  • #16
    Torsten

    Politik schafft halt Rahmenbedingungen für den Markt. Innerhalb dieser veränderten Rahmenbedingungen ändert sich aber auch für die Fans vom “Simrock” nicht allzuviel, wie man in dem verlinkten Stadtanzeiger-Artikel ja lesen kann:

    “”Die Simrock-Bar wird derzeit aufwendig umgebaut, am 15. Dezember öffnet an gleicher Stelle in der Körnerstraße das Nachtigall, Betreiber ist Emre Özipek, ein Freund von Akin. Der Schriftsteller Dogan Akhanli wird in der Nachtigall-Bar künftig Lesungen moderieren, es werden Multi-Kulti-Partys und Studentenpartys gefeiert, tagsüber wird es Kaffee und Tee geben, sagt Özipek.

    Ein bisschen Rock, ein bisschen 68er Stimmung, der Widerspruch in der Luft soll bleiben. “Wir wollen nicht alles umkrempeln. Die alte Simrock-Szene soll ein Zuhause behalten.”

    Es wird nur anders riechen. Der Rauch muss draußen bleiben.”

    Diese Sache eignet sich nun wirklich nicht als Beleg für ein allgemeines Kneipensterben. Also weitersuchen, vielleicht findet sich ja irgendwo noch was.

  • #17
    Stefan Laurin Autor

    @Torsten: Genau, die Politik schafft die Rahmenbedingungen und zerstört damit bewusst soziale Räume. In diesen Räumen wird dann anderes entstehen – zumindest in Hip-Stadtteilen wie Ehrenfeld. In anderen Orten, im Ruhrgebiet zum Beispiel, wird es oft Leerstand geben. Aus der Kneipe wird eine Kaffee-Latte Bar. Das neopuritane, grüne Bürgertum wird seinen Sieg bei lauwarmen Milchkaffee geniessen.
    Und in Baden-Würtemberg träumen die Grünen Kretschmann und Palmer schon von Alkoholverboten. Klar, auch da wird die Politik der “Rahmenbedingungen des Marktes” verändern und alles, was nicht in Bild passt, bald aus der Öffentlichkeit verdrängen. Bis, und das zeigt die Geschichte, denn den Verbotswahn gab es schon mehrmals, einen Gegenbewegung einsetzen wird. So ist der Lauf der Dinge. Ich sehe es sehr entspannt.

  • #18
    Torsten

    Ich betrachte das eher demokratisch. Die meisten Leute sind für Rauchverbote, und die Freiheit des Rauchers endet nun mal dort, wo er die Unversehrtheit anderer Menschen gefährdet. Nochmal: die Zichten vor der Tür zu rauchen ist, da kenne ich mich ja aus, ganz simpel und kein Fall für amnesty.
    Es gibt übrigens nicht wenige Wirte, die sich über die Nichtraucher-Regelungen freuen. Das sind die, die früher wirtschaftlich gezwungen waren, ihre Läden vollqualmen zu lassen, weil sie ansonsten keine Chancen auf dem Markt hatten. Über Jahrzehnte hat die Tabak-Lobby die Politik bestimmt. Nun beschwört man den Untergang sozialer Räume. Na dann.

  • #19
    Stefan Laurin Autor

    @Torsten: Ich betrachte das unter dem Gesichtspunkt der Toleranz: Verschiedene Lebensentwürfe müssen möglich sein, man muss aufeinander Rücksicht nehmen und wenn es verschiedene Orte für verschiedene Bedürfnisse geht ist die Welt in Ordnung. Demokratie meint nicht die Diktatur der Mehrheit. Die Wirte die ich kenne, freuen sich nicht, etliche haben die Schließung ihrer Kneipen angekündigt und das ist auch der Ansicht der Vereinigung der Wirte: der Dehoga – des Gaststättenverbandes. Und vor der Tür rauchen ist ok, wird aber schnell seine Grenzen finden, wenn sich Nachbarn über Leute beschweren, die sich vor ihrem Fenster Nachts unterhalten. Ich fand die Regelung in NRW ok, man hätte sie im Sinne des Jugendschutzes auch noch verschärfen können, aber ab dem Herbst wird es zu einer massiven Umstrukturierung in der Gastronomie kommen: Es wird grüner, es wird kuscheliger und es wird öder. Und für alle anderen wird es eng. Die Runde geht an die Volkserzieher, aber wir werden dokumentieren was passiert und die Verantwortlichen Politiker aus den Städten nennen. Gestern war es eine kleine Kneipe in Köln-Ehrenfeld, die ich bis zum Artikel im Stadtanzeiger nicht kannte. Warten wir mal ab, wenn es die bekannten Szenekneipen im Ruhrgebiet betrifft.

  • #20
    der, der auszog

    @Torsten
    du schriebst unter #18:
    “Nochmal: die Zichten vor der Tür zu rauchen ist, da kenne ich mich ja aus, ganz simpel und kein Fall für amnesty.”

    Sicherlich kein Fall für amnesty, dafür aber für die Ordnungsbehörden einer Stadt. Zur Verdeutlichung: Eine Kneipe lebt nicht nur vom klassischen Bierausschank ergänzt mit einer kleinen Speisekarte, sondern auch davon, dass dort alle paar Wochen Partys gefeiert werden mit dem Ziel, den Laden regelmäßig gerammelt voll zu bekommen, weil sich das Tagesgeschäft alleine nicht rechnet. Der Effekt des Rauchverbotes ist erst einmal der, dass die Leute zum Rauchen vor die Türe gehen müssen, mit der Folge, dass bei einer Feier, einer Lesung, einem Musikevent usw. die Besuchermenge, die sich rauchend vor dem Lokal aufhält, entsprechend groß ist. Sobald das auch nur einem Anwohner auf den Keks geht, und dieser sich bei der Stadt beschwert, ist diese verpflichtet für Ordnung zu sorgen. Der Wirt wird mit Auflagen dazu gezwungen, das Problem zu lösen, was im Konkreten Beispiel bedeutet, dass das Ordnungsamt ihm gewisse Veranstaltungen untersagt, was wiederum seinen Umsatz schmälert und den Laden in der Existenz gefährden kann. Man kann es soweit kommen lassen, vielleicht geht es ja auch gut. Man kann aber auch den Laden dicht machen, weil man als Unternehmer die Risiken anders abwägt und nicht erst Schiffbruch erleiden möchte.

    Es geht ein Stück Kultur verloren. Ich fahre mittlerweile von Gelsenkirchen nach Bochum oder Münster, wenn ich in eine Kneipe suche, in der ich mich wohlfühle, weil es bei mir außer Fußballkneipen und Hitparadenlokalen, in denen die ganze Zeit Schlagerkacke gespielt wird, nichts ansprechendes mehr gibt. Und wenn ich schon für den Kneipenbesuch mein Auto benutzen muss, dann kann ich leider auch kein Bier mehr trinken.

    Alternativ könnte ich in Gelsenkirchen in eine der vielen Spielhöllen gehen, die meiner Meinung nach auch verdammt viel mit Sucht zu tun haben, denn an Zockerbuden wimmelt es nur so in dieser Stadt. Aber wieso sollte man die krankhaften Spieltrieb bekämpfen, die solche Hallen fördern, solange die Kommunen und das Land am Glücksspiel unverhältnismäßig gut (im Vergleich zu Kneipen) verdienen. In NRW wird ein neues Spielcasino geplant. Wie krank ist das denn von rotgrün?

  • #21
  • #22
    Stoerer

    Betrifft das Rauchverbot auch Teestuben-Vereine ?
    Dann würd ich eine Teestube eröffnen mit Livemusik etc.

  • #23
    Torsten

    Ich weiß nicht, wie sich das Rauchverbot in NRW auswirken wird. Ich glaube, niemand wird das heute wissen können. Mir scheint die Debatte aber auch etwas parteipolitisch angefeuert; gerade die FDP sieht das ja als etwas, mit dem man über fünf Prozent Pluspunkte gutmachen kann.

    Es gibt ja diverse Resumees zum Rauchverbot. Nicht selten finde ich, dass die Diskussion auf beiden Seiten leicht hysterische Züge trägt. Und für alles und jeden gibt es passende Expertisen. Ich glaube, die negativen sind in diesem Blog schon reichlich genannt worden. Ich finde jedoch auch diese Artikel hier lesenswert:

    http://www.stern.de/panorama/rauchverbot-in-irland-verstoesse-nur-auf-der-damentoilette-606828.html

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/kneipensterben-das-rauchverbot-enttaeuscht-seine-kritiker-1.922183

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/rauchverbot-die-lebensluege-der-kneipenlobby-1.541378

    PS: Das mit Gelsenkirchen ist aber auch wirklich arg. Meine Güte, was muss das für ein Kaff sein.

  • #24
    Stefan Laurin Autor

    @Torsten: Nicht nur die FDP, auch CDU und Piraten haben gegen das Rauchverbot gestimmt. In der SPD wurde es kontrovers diskutiert, begeisterte Verbieter waren die Grünen.
    Wir werden sehen was in NRW passiert und es auf diesem Blog dokumentieren.

  • #25
    Norbert

    @ #23 | Torsten

    Danke für die informativen Links!

    Ich weiß nicht, wie sich das Rauchverbot in NRW auswirken wird. Ich glaube, niemand wird das heute wissen können.
    Sehe ich auch so!

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