AfD Berlin erinnert mit Wahlplakat an Nazi-Ikonografie

NSDAP-Postkarte, 1933

Friedrich der Große, Bismarck, Hindenburg und dann der österreichische Postkartenmaler und Meldegänger Adolf Hitler auf dem Weg zum Jahrhundertverbrecher. So warb die NSDAP im März 1933 mit einer Propagandapostkarte um Zustimmung und stellte Hitler in eine historische Reihe mit Friedrich dem Großen, Bismarck und Hindenburg.

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Nun ist wieder Wahlkampf in Berlin, und eine Freundin machte mich auf ein AfD-Plakat aufmerksam, das an die Ikonografie der Nazi-Postkarte erinnert. Zu sehen sind die ehemaligen Berliner Bürgermeister Ernst Reuter (SPD), Richard von Weizsäcker (CDU), Willy Brandt (SPD) und die Spitzenkandidatin der Berliner AfD, Kristin Brinker.

In Berlin gibt es viel Aufregung darüber, dass Brinker sich in eine Reihe mit drei legendären früheren Regierenden Bürgermeistern stellt. Das kann ich gut verstehen. Alle drei hätten sich, würden sie noch leben, sicher dagegen verwahrt.

Ob Hitler laut protestiert hätte, ist eher ungewiss.

In der App öffnen Autorenseite: Stefan Laurin
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