Am Samstag, den 17. Mai 2014, lädt das Magazin NovoArgumente ein zum Freiheitskongress nach Berlin-Friedrichshain. Von unserem Gastautor Johannes Richardt.
Eine Woche vor der Europawahl soll in der Ranch am Ostkreuz darüber debattiert werden, welchen Wert die Freiheit in der EU noch hat. In welchem Europa wollen wir leben und welche Rolle fällt dabei der Toleranz zu? Auf zwei Podiumsdebatten diskutieren u.a. die Publizistinnen Vera Lengsfeld und Gertrud Höhler sowie der Vorstandssprecher der Bürgeraktion „Mehr Demokratie“, Michael Efler. Sie sind herzlich dazu eingeladen zuzuhören, mitzudiskutieren und mit den dort anwesenden Freiheitsfreunden zu networken.
Programm:
1. Podiumsdebatte (10.30 Uhr – 12.00 Uhr)
„Club oder Bundesstaat: Welches Europa wollen wir?“
Für viele ist die europäische Integration zu einem abgehobenen Projekt bürokratischer Eliten verkommen. Ist es inzwischen mehr die Angst vor der Zukunft als der Wunsch nach Frieden und
Eine Bürgerinitiative in Köln versucht, das lange geplante Jüdische Museum zu verhindern. Unser Gastautor Gerd Buurmann hat sich mit einem offenen Brief auf seinem Blog Tapfer im Nirgendwo und auf haolaman seine Mitbürger gewandt.
Lieber Bürger in Köln,
der Du das Bürgerbegehren zur Erhaltung des Rathausplatzes der Stadt Köln unterschrieben hast,
Du gehörst zu den über 30.000 Personen, die ihre Unterschrift unter diesen Text gesetzt haben:
“Der Rat der Stadt Köln hat beschlossen, über den Ausgrabungen auf dem Rathausplatz einen musealen Großbau zu errichten. Dieser wird mindestens 2/3 der bestehenden Fläche verschließen. Durch die geplante Bauhöhe von 15 Metern entsteht ein massives Gebäude. Der ursprüngliche Charakter des Rathausplatzes geht dadurch unwiderbringlich verloren. Der geplante Gebäudekomplex rückt unmittelbar an die Renaissancelaube heran, sodass “Ecke Unter Goldschmied / Portalsgasse” stehend, die Sicht auf das gesamte historische Rathaus verdeckt wird.”
Was bist Du eigentlich für ein Kölner Bürger? Du weißt nicht einmal wo der Rathausplatz in Köln ist. Der Ort der Ausgrabung ist nicht der Rathausplatz! Der Rathausplatz war schon immer der Vorplatz direkt vor der Rathauslaube und dem Bürgerturm, wie dieser Holzstich aus dem 18. Jahrhundert zeigt. Gemacht wurde dieser Stich von dem Ort, den Du für den Rathausplatz hältst. Fällt Dir was auf? Das Bild blickt von oben. Ja, wie ist das denn möglich? Konnte der Künstler etwa fliegen? Nein, Du Tünnes, der Künstler stand vermutlich am Fenster. Da waren nämlich Gebäude!
Und jetzt schau Dir mal dieses Bild an. Es ist aus dem Jahr 1943 und zeigt die Rathauslaube von der Portalsgasse aus. Schau mal nach rechts. Was siehst Du? Leck mich
Der junge Wladimir Putin in KGB-Uniform Foto: Vladimir Putin Lizenz: www.kremlin.ru
Unser Gastautor David Schraven hat sich Gedanken über Sanktionen gegen Putins Russland gemacht und eine Liste des Schreckens zusammengestellt.
Um in der Ukraine irgendwas zu erreichen, muss Putins Kamarilla harte Sanktionen spüren. Nur so lässt sich der Friede für Europa langfristig sichern.
Meine Vorschläge.
– Keine Ladekabel mehr für iPhones:
Sollen Putins Freunde auf schwarze Handy-Bildschirme starren.
– Exportverbote für HD Fernseher:
Die Erinnerung an die matschigen Bilder aus der Breschnew Zeit wird die Kremel-Darlinge freuen.
– PlayStation Exportverbote:
Ihre Kinder werden knatschen – jeden Tag.
– Keine Ersatzteile mehr für Porsche, BMW und Mercedes:
Die russischen Straßen sind schlecht. Bald werden Putins Freunde wieder Lada fahren. Viel Spass!!
– Exportverbote für Stoßdämpfer jeder Bauart:
Und in ihren Ladas wird es bald wie von früher gewohnt klappern.
– Keine Hollywood-Filme mehr für Moskau:
Putins Freunde werden Spass entwickeln müssen mit Blockbuster wie „Igor macht Ferien auf der Krim“
– Keine HBO Serien für Russland:
Oder sie werden mit der spannenden Soap „House of Irkuzk“ klarkommen müssen.
– Ducati, Suzuki, Harley und Honda dürfen nicht mehr exportieren:
Viel Spass mit Ural oder Ish – diesem rollendem Schrott.
– Exportverbote für Armani und Dior:
Der modische Mann aus Moskau wird sich an Haute Couture Made in Murmansk gewöhnen müssen.
– Rolex Exportverbot:
Auch mit einer russischen Digitaluhr kann man in Putinograd bei den Damen punkten. Da bin ich sicher.
– Importverbot für russisches Gas auf sechs Monate:
Damit Putin merkt, dass wir es ernst meinen.
„Die Geschichte von Liebe in schwierigen Zeiten“, führt sich die erste Eigenproduktion des Theaters Gütersloh, koproduziert von den Ruhrfestspielen, selbst ein. Gewichtige Worte, vorgetragen von einem ebenso gewichtigen Plüsch-Wal. Man merkt also gleich: Das kann ja lustig werden – und das wird es. Von unserer Gastautorin Emelie Wendt.
Zum Auftakt des Festivals der Uraufführungen im Rahmen der Ruhrfestspiele haben diejenigen, die Bücher von Popliteratur-Idol Nick Hornby gerne lesen, bei Fink Kleidheus und Svavar Knúturs Komödie „Island One Way“ viel zu lachen.
Das Bühnenbild von Jörg Zysik aus Hartschaumstoff holt Islands scharfkantige Lava-Gebirge ebenso in die Halle König Ludwig 1/2, wie es mit wenigen Handgriffen zur Wellness-Oase „Blaue Lagune“ und durch einen Überwurf aus weißem Tuch zum Atlantik wird. Viel Raum für Abenteuer, weit weg vom Alltagstrott, also das
Seit 2011 existiert mit Backup in Dortmund eine Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt. Deren wissenschaftliche Leiterin, die Diplom-Politologin Claudia Luzar, wurde Ende April entlassen. Das hat zu Diskussionen und Spekulationen geführt – auch auf diesem Blog. Ich finde, es wird Zeit, die Entwicklung der Opferberatung und ihre bisherige Leitung einmal ausführlich kritisch zu betrachten. Zum Text: Der Text wurde von einer Person, die sich intensiv mit den Verhältnissen in Dortmund befasst hat, die anonym bleiben möchte. Mehrere Autoren dieses Blog haben etwaige sprachliche Eigenheiten überarbeitet. Der Text ist von der betreffenden Person in dieser Form freigegeben worden.
Für viele kam die Entlassung Luzars überraschend. Nach der Nazi-Demonstration am 1. Mai in Dortmund wurde bekannt, dass der Trägerverein der Dortmunder Opferberatung seine wissenschaftliche Leitung zum 30. April gekündigt hatte. Gründe dafür hat Hartmut Anders-Heopgen, der Vereinsvorsitzende und Arbeitgeber Luzars, bislang nicht bekannt gegeben. Deutlich wurde, dass der Verein mit Namen „BackUp-ComeBack – westfälischer Verein für die offensive Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus e.V.“ und Luzar offenbar unterschiedliche Auffassungen über die inhaltliche Ausrichtung von Opfer- und Aussteigerberatung haben. Wer die Entwicklung der Beratungsstelle schon seit Längerem verfolgt, etwas zwischen den Zeilen lesen kann und sich bei Vertrauten Luzars und Kooperationspartnern umhört, dem wird jedoch schnell klar, dass das nicht die ganze Wahrheit ist. Auch wird schnell klar, dass eine Analyse zu kurz greift, die lediglich den Blickwinkel auf eine Auseinandersetzung „Trägerverein vs. Luzar“ richtet, denn auch andere Akteure sind an der Auseinandersetzung beteiligt. Doch der Reihe nach.
Im November 2011 eröffnete unter großer Beachtung durch die Medien Beratungsstelle Backup, die ins Leben gerufen wurde, um Opfer rechter Gewalt zu beraten und zu unterstützen. Auf der Homepage heißt es: „BACK UP bietet den Opfern rechter Gewalt einen sicheren Raum, um über ihre Erlebnisse und Erfahrungen zu sprechen. Gemeinsam entwickeln wir neue Perspektiven und eröffnen neue Horizonte wie der/die Betroffene mit der Situation umgehen kann.“ Das ist ohne jeden Zweifel eine sinnvolle und gute Sache – gerade auch weil die nordrhein-westfälische Landesregierung noch wenige Jahren zuvor die Notwendigkeit
Gespräche über Asyl sind häufig von Vorurteilen geprägt. Und nichts ist wirksamer gegen Vorturteile als ein eigener Eindruck und ein Gespräch mit Menschen, die sich täglich mit dem befassen, worüber andere nur mutmaßen. Deshalb haben wir uns einmal angesehen, wo Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen landen, bevor sie weiter verteilt werden. Unser Gastautor David Torsten Sommer ist Oberbürgermeisterkandidat der Piraten in Dortmund.
In Dortmund-Hacheney betreibt European Homecare im Auftrag des Landesinnenministeriums eine von zwei Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, die als erste Anlaufstellen für gerade nach Deutschland gekommene Flüchtliche dienen, im Behördendeutsch eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE).
Etwa fünfzig Mitarbeiter kümmern sich dort um Menschen, die entweder selbst Asyl suchen oder als Heimatlose in Nordrhein-Westfalen aufgegriffen werden. Im Schnitt sind das einhundert pro Tag, es können aber auch mal doppelt so viele sein. Dennoch reichen dreihundert reguläre Betten und Notunterkünfte für fünfzig weitere Hilfesuchende. Denn länger als drei Tage bleiben die wenigsten, dann werden sie nach einem festgelegten Schlüssel (Königsteiner Schlüssel) und einigen weiteren Kriterien auf andere Einrichtungen weiterverteilt. In Dortmund, aber nicht in Hacheney bleiben zum Beispiel die Menschen, die aus Guinea hierher gefunden haben, denn hier haben sich die für Asylanträge zuständigen Mitarbeiter der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) so weit mit dem Land befasst, dass sie die Aussagen der Asylsuchenden gut einzuschätzen wissen.
Die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Behörden, Einrichtugnen und Organisationen funtkioniert inzwischen reibungslos, erzählt uns Murat Sivri, Leiter der EAE. Er führt uns gemeinsam mit der Pressesprecherin Renate Walkenhorst über das Gelände. Die Mitarbeiter, denen wir begegnen, sind zurückhaltend, aber freundlich. Sie sind selbst häufig als Asylbewerber nach Deutschland gekommen, wissen also sehr genau, wie die Neuankömmlinge sich fühlen. Und sie sprechen insgesamt zwei Dutzend Sprachen und Dialekte, so dass sie sich meist zumindest notdürftig mit ihren Gästen austauschen können.
Die zweistöckigen Gebäude haben sicher schon bessere Zeiten gesehen, wirken aber keineswegs heruntergekommen, nur etwas schmucklos. Aber wie soll man auch Räume dekorieren, die Menschen aus so vielen Kulturen für kaum mehr als ein bis drei Tage als erste Zuflucht dienen sollen? Heimisch werden kann in der Einrichtung ja ohnehin niemand. Aber die Menschen erhalten schon einmal einen ersten Eindruck von der Bürokratie in Deutschland: Minderjährig? Dann ist das Jugendamt zuständig. Verwandte anderswo in Europa? Pech, wer in Deutschland landet, bleibt auch hier. Status ungeklärt? Hier berät die Diakonie.
An dem politik-geschichtlichen Gewicht, das Festspielleiter und Regisseur Dr. Frank Hoffmann in Luigi Pirandellos „Heinrich IV.“ erkannt hat, verhebt sich die Inszenierung gewaltig. Der Austausch Heinrich IV. und Mathilde von Tusziens gegen Mussolini und Leni Riefenstahl wird von einer derart symbolbelasteten Bilderflut begleitet, dass man mehrfach nach Luft schnappen muss, während die großartige Leistung des Ensembles mit dem Stück darin untergeht. Von unserer Gastautorin Emelie Wendt.
„Die Uraufführung von ‚Heinrich IV.’ fand am 24.02.1922 in Mailand statt, neun Monate vor dem Marsch auf Rom (Anm. d. Autorin: Eine Drohgebärde der Faschisten, die zur Ernennung Mussolinis zum Regierungschef führte). Pirandello wusste, was es hieß, einen scheinbar Wahnsinnigen zur Hauptperson eines Stückes zu machen“, stellt Dramaturg Andreas Wagner im Programmheft fest, und mutmaßt, deshalb habe der spätere Literatur-Nobelpreisträger die bekannte, jedoch 1922 zeitgeschichtlich unverfängliche Figur Heinrich IV. als Grundlage der Wahnvorstellung seiner Hauptfigur gewählt:
Ein Mann fällt bei einem Maskenumzug vom Pferd und hält sich seitdem für Heinrich IV. 20 Jahre später erscheinen seine damalige Geliebte, Freunde, Familie und ein Arzt in seinem Haus, um den Wahnsinn mit einer Schocktherapie zu heilen. Die Tochter der Geliebten sieht dieser zum Verwechseln ähnlich. Jung und Alt sollen dem Wahnsinnigen gemeinsam unter
Wenn „Der Sturm“ vorüber ist, steht er da, ein stattlicher Herr, seriöse Respektsperson im makellosen Smoking, deplaziert wirkend auf seinem Leichenberg. Im Epilog bittet, dann fleht Manfred Zapatka mit brechender Stimme um Beifall für seinen Auftritt. Applaus soll ihn aus der Rolle des Prospero erlösen: „Wo ihr begnadigt wünscht zu sein, lasst eure Nachsicht mich befrein.“ Doch beklatscht wird die Eröffnungspremiere der Ruhrfestspiele 2014 zunächst nur verhalten. In diesem Sturm wächst niemand über sich hinaus, einen Helden, den man feiern könnte, gibt es nicht. Von unserer Gastautorin Emelie Wendt.
Das liegt zu gleichen Teilen an der Radikalität, mit der der Isländer Gísli Örn Garðarsson Shakespears wohl letztes Werk entzaubert, indem er die Motive ins Hier und Heute übersetzt, als auch daran, dass diesen Motiven dadurch ihre Qualität als Denkansatz verloren geht. Und trotzdem erschließt sich diese Fassung von „Der Sturm“ über den ursprünglich märchenhaften Charakter des Stücks, denn: Es war einmal bei seiner Premiere um 1611 eine moderne schwarze Komödie, deren Aufführung mit Sturm, Geistern und Maskerade Bühnentechnik auf dem neuesten Stand verlangte. Die Handlung spiegelte Zeitgeist und –geschehen von Machtkämpfen über Aufstände bis hin zu Kolonialisierung und dem Verhältnis Mensch und Natur.
Immer wieder werden Gifte dort gefunden, wo sie angeblich nicht hingehören. Aber das bloße Vorhandensein macht einen Stoff noch nicht zum Gift, sondern erst die entsprechende Dosierung – und die ist meist minimal. Von unseren Gastautoren wie Walter Krämer und Gerhard Arminger/Novo Argumente
Gifte, Gifte, überall. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht in den Medien hören und lesen können, dass in unseren Kleidern, unseren Möbeln, dem Spielzeug der Kinder und natürlich im Essen und gar in unseren Körpern Gift gefunden wurde. Das wichtigste Werkzeug für Panikmache ist eine systematische statistische Desinformation per reinen Existenznachweisen von Giften aller Art. Ein typisches Beispiel ist die folgende Meldung des Südwestrundfunks[1]: „Bei 70 Prozent aller deutschen Großstädter konnte das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Urin nachgewiesen werden“.[2] Diese Zahl resultiert aus einer Untersuchung [3] des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seines europäischen Dachverbands Friends of the Earth (FOE) an 182 Stadtbewohnern aus 18 Ländern, davon 10 aus Deutschland (Pressemitteilung des BUND) [4]. Sie wurde auch von anderen Medien übernommen und ist nicht nur wegen der Abwesenheit einer seriösen Grenzwertdiskussion als grober statistischer Unfug einzuordnen. Abgesehen davon, dass es schlicht unmöglich ist, aus einer Stichprobe von zehn Personen auf die gesamte deutsche Großstadtbevölkerung rückzuschließen, sagt allein die Existenz eines Schadstoffs absolut nichts über dessen Gefahrenpotenzial. Denn viele dieser Funde sind ein Artefakt von immer feineren Analysemethoden und als solche keine Meldung wert. Tatsächlich kann man heute überall alles finden, wenn man nur genau genug misst. Damit fällt die besagte Unstatistik zu Glyphosat wie schon eine andere als Unstatistik des Monats aufgespießte Meldung zu Giften in Adventskalendern in die große Schublade „Viel Lärm um nichts“. Da hatte die Stiftung Warentest in gewissen Produkten Mineralölrückstände entdeckt. Mehrere Firmen mussten darauf ihre Produkte aus den Regalen nehmen, mit Schäden für die jeweiligen Hersteller von mehreren 100.000 Euro. Zwar wurde hier immerhin auch die Menge angegeben – rund 10 Milligramm pro Kilogramm Schokolade – aber nach Auskunft des Bundesinstituts für Risikobewertung gehen von diesen Mineralölrückständen keine zusätzlichen Gesundheitsgefahren aus; sie entsprechen in etwa dem, was Kinder und Erwachsene ohnehin über die sonstige Ernährung gewohnheitsmäßig zu sich nehmen.
„Allein die Existenz eines Schadstoffs sagt absolut nichts über dessen Gefahrenpotenzial. Denn viele dieser Funde sind ein Artefakt von immer feineren Analysemethoden und als solche keine Meldung wert.“
Soziales, Kultur, Geschichten von hier. Das Straßenmagazin erscheint im Mai mit diesen Themen. „bodo“ gibt es nur auf der Straße. Das Magazin kostet 2,50 Euro, die Hälfte behält der Verkäufer.
Gerburg Jahnke
Die überzeugte Oberhausenerin gehört zu den bedeutendsten deutschen Kabarettistinnen. Weil sie die „Ignoranz gegenüber weiblicher Humorfähigkeit“ nervt, betreibt sie mit Formaten wie „Ladies Night“, „Damenbad“ oder „Frau Jahnke hat eingeladen“ ganz praktische Frauenförderung in der Branche.
Sehen wie hören
Wer unter Gebärdensprache sachliches Zeichengeben versteht, wird nach einer Aufführung in der Reihe „lautlosstark“ im „Rottstr5 Theater“ anders denken. Gestik und Mimik der Simultanübersetzung entwickeln eine darstellerische Kraft, wie man sie vom expressiven Stummfilmkino kennt.
Esther Bejarano
Als Mitglied im Mädchenorchester von Auschwitz überlebte sie die Shoa. Heute, mit 89 Jahren, ist sie mit einer HipHop-Band auf Tour. Eine Begegnung mit einer faszinierenden Frau.
Gewollte Stadt
Auf das Doppelte verbreiterten Straßen, Hochhäuser mit bis zu vierzig Stockwerken – aus Dortmund-Dorstfeld sollte 1918 ein Ruhrgebiets-Manhattan werden. Entschädigungen für Abrisse sollte es nicht geben. Das Ergebnis: Ein Modernisierungsstop, der bis weit in die 1970er Jahre wirkte.
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