CDU NRW gründet eine jüdische Parteiorganisation

Nathanael Liminski, CDU, Chef der NRW-Staatskanzlei (Foto: Roland W. Waniek)


Mit Serap Güler und Nathanael Liminski unterstützten prominente Christdemokraten aus Bund und Land  Gründung des Jüdisches Forum in der CDU NRW. Von unserem Gastautor Von Roland Kaufhold 

Man versichere den Juden in NRW konkrete Solidarität, betont die NRW-CDU. Um dies auch institutionell zu garantieren haben CDU-Politiker aus NRW, darunter mehrere Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Kölns, im Juni 2024 ein Jüdisches Forum in der CDU NRW gegründet.

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„Ich nehme es Ihnen nicht übel, dass Sie Jude sind“

Menachem Amitai Foto: Hartung-Gorre Verlag

Menachem Amitai ist ein in Freiburg lebender Psychoanalytiker. Im Alter von 86 Jahren hat er eine spannende, kurze Lebensgeschichte vorgelegt, die ich mit großer innerer Anteilnahme gelesen habe. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Dass der Autor Jude ist lässt sein Name vermuten. Dass sein Leben in Deutschland, wohin der 1938 in Tel Aviv Geborene mit 17 Jahren auswanderte, nicht frei von Komplikationen ist, ist naheliegend.

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Jörg Metes, Kai Hafez und ein Interview in Qantara

Kai Hafez Foto: Uni Erfurt


Jörg Metes zu Ehren. Von unserem Gastautor Jonas Dörge.

Am 29. Juni2023 veröffentlichte das Innenministerium den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine deutsche Bilanz“. Nicht nur angesichts der Tatsache, dass in 27 Ländern mit ca. 800 Millionen Einwohnern der Islam Staatsreligion ist, oder in Ländern wie Indonesien, die Türkei und in Nigeria weitere 400 Millionen Moslems unangefochtenen eine hegemoniale Macht darstellen und die Verfolgung von Moslems nur in Burma und in China stattfindet, haben wir es mit einem sehr erstaunlichen Vorhaben zu tun, sondern auch deswegen, weil die Autoren dieser über 400 Seiten starken „Studie“ ausdrücklich das Thema der Gefahr, die vom politischen Islam für die

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„Islamismus-Grauzone“-Influencer auf „Pro-Pali“-Camp in Dortmund

Camp an der FH Dortmund im Mai Foto: Laurin

Sich selbst als „pro-palästinensisch“ verstehende Camps an Hochschulen sind in den letzten Monaten vor allem in den USA sowie vermehrt auch in Deutschland zu Schauplätzen antizionistischer und antisemitischer Agitation geworden. In Dortmund wurden an der FH und der TU bisher zwei Camps durch die Dortmunder Students for Palestine (DSFP) veranstaltet. Von unserem Gastautor Felix Zeigler.

Beim ersten Camp kam es bereits zu antisemitischen Vorfällen: Unter anderem wurde auf vielen Plakaten das Symbol der roten Hände abgebildet, welches im Kontext antiisraelischer Proteste auf einen

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Abschaffung des Islamischen Religionsunterrichts: Eine notwendige Neuausrichtung

Henning Höne Foto: James Zabel


Ein Gastbeitrag von 
Henning Höne, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW und der FDP NRW. 

Wir Freie Demokraten im Landtag NRW fordern von der Landesregierung, den islamischen Religionsunterricht an unseren Schulen abzuschaffen. Wie Sie sich denken können: Diese Entscheidung ist nicht leichtfertig getroffen worden. Sie basiert auf einer nüchternen Analyse der aktuellen Herausforderungen und Probleme, die der islamische Religionsunterricht mit sich bringt. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

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Politik statt Evidenz bei WPATH-Leitlinie

Till Randolf Amelung Foto: Joanna Nottebrock


Die Standards of Care der World Professional Association for Transgender Health (WPATH) gelten in der Medizin als Leitstern, an dem sich international die Behandlung von Menschen mit Geschlechtsdysphorie in allen Altersstufen orientiert. Jüngste Vorkommnisse aus dem US-Regierungsgehege wecken jedoch erhebliche Zweifel an der medizinischen Evidenz. Von unserem Gastautor
Till Randolf Amelung.

Gerade rund um die Frage, wie Kinder und Jugendliche mit Geschlechtsdysphorie am besten behandelt werden sollten, toben hitzige

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Klimaschutz als Statuskampf: Wie Umweltthemen der High Society nutzen

Axel Bojanowski Foto: Matthias Giordano


Dies ist ein Auszug aus dem neuen Buch von Axel Bojanowski, Chefreporter Wissenschaft bei WELT, über den Klimawandel zwischen Lobbygruppen und Wissenschaft: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten – der Klimawandel zwischen Lobbygruppen und Wissenschaft“ 

Die britische Königin Elisabeth II. posierte 1961 zusammen mit ihrem Gemahl und einer Jagdgesellschaft in Indien vor einem erschossenen Tiger. Prinz Philip war Präsident des World Wide Fund for Nature (WWF), den er gerade zusammen mit anderen Adligen und Reichen gegründet hatte, darunter Prinz Bernhard

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Der Aufklärer

Klimademonstration 2019 Foto: Laurin


Untergangspropheten und Energiewende-Lobbyisten beherrschen seit Jahrzehnten Publizistik und Politik in Sachen Klima. Fakten, die nicht zu den schlimmstmöglichen Szenarien passen, dringen fast nie an die Öffentlichkeit. Axel Bojanowski versucht dennoch das zu tun, was Journalisten tun sollten: sachlich über eine Wissenschaft berichten, die wie kaum eine andere politisiert und emotionalisiert wurde. Sein neues Buch ist ein Lichtstrahl der Aufklärung durch den Rauch der Apokalyptik. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Die prominente Journalistin Carolin Emcke rief kürzlich dazu auf, „diesen Kram“ nicht zu lesen. Mit „Kram“ waren alle Publikationen gemeint, die den drohenden Weltuntergang anzweifeln. Der Saal, mehrheitlich besetzt mit deutschen Tech-Hipstern, applaudierte diesem Selbstzensuraufruf. Axel Bojanowskis neues Buch war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschienen, doch es enthält genau das, was man gemäß Emcke keinesfalls lesen darf.

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EM in Gelsenkirchen: Nachhaltigkeit oder teure Illusion?

Karin Welge posiert Foto: Gerd Kämper/Stadt Gelsenkirchen
Karin Welge posiert Foto: Gerd Kämper/Stadt Gelsenkirchen

Rund 20 Millionen Euro werden Gelsenkirchen die EM-Spiele wohl kosten. „Die Partien, die in Gelsenkirchen stattfinden werden, erfordern in Teilen weitere Investitionen in den Fanzonen und im Sicherheitsbereich, die wir noch nicht abschließend beziffern können“, sagte ein Sprecher vor ein paar Wochen. Das klingt annehmlich und ja, eine Party ist doch immer schön. Gelsenkirchen und Fußball, das gehört ja bekanntlich zusammen. Vorbildlich macht man sich Gedanken zur Nachhaltigkeit der Spiele und insbesondere sollen die Aktivitäten im Kinder- und Jugend- sowie im Sportbereich über das Turnier hinaus fortgeführt werden. Von unserem Gastautor Frank Eckardt.

Man wird sofort einwenden können, dass hierfür doch nicht auf die Fußball-EM gewartet werden müsse. Wenn diese Aktivitäten als nützlich angesehen werden, könnten die Gelder doch auch ohne den Anlass

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„Der Westen ist einsam“

Casa|blanca Foto: Moritz Pieczewski-Freimuth


Im erstmalig erschienenen Casa|blanca-Magazin sezieren ideologiekritische Autoren die äußeren und inneren Bedrohungen des Westens. Getreu einer zentralen Erkenntnis der Kritischen Theorie wohnt unserer Zivilisation immer das Risiko zur Selbstdemontage inne. Casa|blanca verortet die gegenwärtige Regression in der Epochenzäsur „Corona“, im alles übertönenden „Klimaschutz“ und im transnationalen Islamismus, der am 7. Oktober auch die katastrophalen Folgen von spärlich geschützten Grenzen aufzeigte. Während Israel „stellvertretend und zunehmend desperat“ die freie Welt verteidigt, entsteht zumindest an einer Stelle beim Lesen der Eindruck, dass die Ukraine dies nicht tue. Ebenfalls ungeachtet dessen, dass die Agenda des Magazins „Texte zur falschen Zeit“ heißt, liefert die Redaktion Casa|blanca eine intellektuell versierte, scharfzüngige Abrechnung mit den current things auf Höhe der Zeit. Von unserem Gastautor Moritz Pieczewski-Freimuth.

Die Ende April 2024 veröffentlichte Erstausgabe Casa|blanca hat zum Titelthema „Der Westen ist einsam – Von der Aufgabe bürgerlicher Freiheit“. Wenige Wochen zuvor konnte man auf der Casa|blanca-Webseite drei Artikel Probe lesen und sich bereits ein Exemplar für 10,00€ statt regulär 12,50€ sichern. Die für eine Zeitschrift fast schon zu

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