Dokumentation: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeiers Rede zur Eröffnung der Documenta

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de


Heute Vormittag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die in Kasel stattfindende Kunstausstellung Documenta eröffnet. In seiner Rede ging er auf die Antisemitismusvorwürfe gegen Künstler und Kunstshowmacher ein:

„Ich will offen sein: Ich war mir in den vergangenen Wochen nicht sicher, ob ich heute hier bei Ihnen sein würde. Dabei ist es seit der ersten documenta, seit dem Jahr 1955, guter Brauch, dass der Bundespräsident am Eröffnungstag in Kassel zugegen ist. Denn die documenta ist nicht nur die bedeutendste Ausstellungsreihe zeitgenössischer Kunst: Alle fünf Jahre wirkt sie gleichsam in die Gesellschaft hinein, indem sie den Zustand der Gesellschaft selbst zum Thema

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Auftakt der 60. Bundesliga-Saison zwischen Eintracht Frankfurt und FC Bayern München

Foto: Robin Patzwaldt

Der UEFA-Europa-League-Sieger empfängt den Deutschen Meister: Mit der Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München startet die Bundesliga in ihre 60. Saison. Am Freitag, 5. August 2022, wird die Jubiläumsspielzeit um 20:30 Uhr im Frankfurter Deutsche Bank Park angepfiffen. Die Partie wird live bei DAZN sowie im Free-TV bei SAT.1 übertragen. Es wird bereits das 103. Aufeinandertreffen beider Clubs in der Bundesliga sein.

Schon drei Wochen zuvor – am Freitag, 15. Juli 2022 – beginnt die neue Saison in der 2. Bundesliga. Im Auftaktspiel treffen

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DGB-Chefin Fahimi warnt vor „ökonomischem Selbstmord“ durch Klimaschutz

Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Foto: Susi Knoll

Die Gewerkschaften warnen mit Blick auf den Klimaschutz vor folgenschweren Fehlern bei der Transformation der deutschen Wirtschaft. Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Es wäre ein eklatanter Fehler, auf Industrieproduktion in Deutschland zu verzichten, nur um sich die eigene Klimabilanz schönzurechnen.“ Das habe sie auch beim ersten Treffen der Allianz für Transformation bei Bundeskanzler Olaf Scholz deutlich gemacht.

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Aufruf zur Kundgebung am 18. Juni in Kassel: Solidarität mit Israel – Dem Antisemitismus entgegentreten – Stoppt BDS

Ruru-Haus der Documenta in Kassel Foto Jonas Dörge


Am Samstag beginnt in Kassel die 15. Documenta. Das Bündnis gegen Antisemitismus Kassel organisiert mit Partnern und Freunden aus diesem Anlass eine Kundgebung, deren Aufruf wir gerne teilen:

Dem Israelboykott keine Bühne auf der mit Steuergeldern finanzierten documenta 15! 18. Juni ab 14:00 Uhr, Friedrichsplatz, Kassel
Die documenta ist eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die weltweit Beachtung findet. Recherchen des Bündnisses gegen Antisemitismus Kassel förderten zu Tage, dass zahlreiche Anhänger der BDS-Bewegung und Kritiker des Bundestagsbeschlusses sowohl unter den berufenen Künstlern als auch in den Leitungsgremien der documenta 15 vertreten sind. Auch im Kuratorenteam „ruangrupa“ unterstützen die führenden Mitglieder Ade Darmawan und Farid Rakun Israelboykottbewegungen. Zahlreich sind insbesondere auch in den leitenden Gremien der documenta die Unterstützer des notorisch gegen Israel hetzenden „A Letter against Apartheid“.

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„Man kann nicht die Hände in den Schoss legen“

Borys Mychajlowytsch Sabarko Foto: Screenshot Youtube


Das Werk des ukrainischen Shoahforschers Boris Zabarko und von Werner und Margret Müller
Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Etwa 1,5 Millionen Juden in der Ukraine wurden während der Shoah ermordet. Der 1935 in der Ukraine geborene Boris Zabarko ist einer der wichtigsten Forscher zum Thema. Im März diesen Jahres wurde die Situation für den 86-jährigen Shoahüberlebenden in der Ukraine unerträglich. Auf abenteuerlichen Wegen rettete er sich mit seiner Enkelin und Nichte über Lwiw und Budapest nach Deutschland. Also ausgerechnet in das Land, das ihn vor 80 Jahren systematisch verfolgt hatte.

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Was einen guten Politiker ausmacht? „Keine Angst vor Einsamkeit zu haben“

Henry Kissinger Foto: U.S. Department of State from United States Lizenz: Gemeinfrei

Was macht einen guten Politiker aus? Sind es die Entscheidungen, die kurzfristig für Applaus sorgen? Oder sind es die langen Linien, die auf einem Fundament fußen, wohlüberlegt und durchdacht? Henry Kissinger hat Weltpolitik miterlebt und geprägt. Mit seinen 99 Jahren gehört er zu den bedeutendsten Persönlichkeiten, die das Weltgeschehen und seine prägenden Köpfe nach dem zweiten Weltkrieg alle erlebt haben.

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Kritik an neuer Kampagne: Althusmann warnt Habeck vor „Instagram-Politik“

Bernd Althusmann Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Mit einem erhobenen Zeigefinger ruft Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zum Energiesparen auf. Doch sein Appell, für den er ein verschiedene Akteure zusammengetrommelt hat, springt zu kurz. Bürgerinnen und Bürger können Regierungsmaßnahmen nicht ersetzen. Den Finger in die Wunde legt Bernd Althusmann, Wirtschaftsminister in Niedersachsen.

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Röttgen hält Scholz‘ Telefonate mit Putin für „schädlich“

Norbert Röttgen Foto: © Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0

Nach der Kritik von Polens Präsident Andrzej Duda an Gesprächen Deutschlands und Frankreichs mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen die Telefonate sogar als „schädlich“ bezeichnet. „Nach der andauernden und eindeutigen Kriegsabsicht von Putin sind solche Telefonate nicht nur überflüssig, sondern schädlich“, sagte Röttgen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Diese vermittelten „immer wieder

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Fremdschläfer verirrt sich

Einen fremden Mann hat am Freitagmorgen (10.06.22) eine Aschebergerin in ihrem Bett entdeckt. Gegen 8.45 Uhr meldete sich die Frau bei ihrem Sohn. Sie teilte diesem mit, dass sie soeben eine unbekannte männliche Person in ihrem Bett schlafend festgestellt habe.

Ihr Sohn rief daraufhin die Polizei. Während die Polizisten auf der Anfahrt waren, stand der Unbekannte auf, ging wortlos an der Bewohnerin vorbei, um sich direkt in das daneben liegende Haus zu begeben.

Dort trafen die Beamten dann auf die Person. Die Erklärung? Er war auf einem Schützenfest und wurde von Freunden im falschen Haus und im falschen Bett abgelegt. Die Aschebergerin hat wohl so fest geschlafen, dass sie es in der Nacht nicht bemerkt hat. Wieso die Tür des Hauses aufstand, war nicht zu klären.

Ein Strafverfahren blüht dem Fremdschläfer nicht. Aber: Der Mann wollte noch einmal das Gespräch mit der Nachbarin suchen, sobald er ausgeschlafen hat.