Mehr Freiheit für Schulen in NRW bei Corona-Fällen

NRW-Schulministerin Dorothee Feller, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Die Schulen in NRW sollen künftig selbst darüber entscheiden können, ob und in welchem Umfang zeitweise in den Distanzunterricht gewechselt wird. Dies sieht die neue „Distanzunterrichtsverordnung“ von Schulministerin Dorothee Feller (CDU) vor, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. Demnach sollen die Schulleitungen nach Einschätzung der Lage vor Ort darüber beschließen und anschließend Eltern und Schulaufsichtsbehörde darüber informieren. Voraussetzung ist, dass wegen der epidemischen Lage vor Ort – etwa nach einem Corona-Großausbruch oder dem Ausfall eines größeren Teils des Kollegiums – Unterricht in Präsenz nicht oder nur eingeschränkt erteilt werden kann.

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Unstatistik des Monats: „Mega“-Studie zum Maskentragen hat viele Mängel

Schicke Masken Foto: Kaya Gercek

Am 31. Juli 2022 setzte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach folgenden Twitter-Beitrag ab: „Für alle, die noch immer im Unklaren sind, ob Masken gegen COVID schützen: hier eine neue amerikanische Mega-Studie, die über 1.700 Studien auswertet. Der Nutzen der Masken ist sehr groß, unumstritten und gilt für viele Bereiche.“ Der Tweet verweist auf einen Preprint (eine noch nicht im Peer-Review begutachtete Studie) von sechs amerikanischen Wissenschaftlern mit dem Titel „The Efficacy of Facemasks in the Prevention of COVID-19: A Systematic Review“.

Die Twitter-Meldung wurde insbesondere in den Sozialen Medien intensiv diskutiert. Dass es sich hier um eine „Meta“- und nicht um eine „Mega“-Studie handelt, macht diese Meldung noch nicht zu einer Unstatistik – dieser Fehler ist

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Gruppe rechter Aktivisten um Martin Sellner wollte Nord Stream 2 aufdrehen

Martin Sellner 2016 in Aktion Foto: Martin MAGA Lizenz: CC BY-SA 4.0

Wie die Ostsee-Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe meldet, hat eine Gruppe um Martin Sellner, der Anführer der Identitären in Österreich, versucht, die Pipeline Nord Stream 2 in Lubmin aufzudrehen. Die Zeitung berichtet, dass es den Aktivisten gelang, den Zaun zur Anlage zu überwinden. Dann wurden sie von Sicherheitspersonal gestoppt. Nun wird gegen die Gruppe wegen des Verstosses gegen das Versammlungsrecht ermittelt.

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Nach Tankrabatt und 9-Euro-Ticket: Städte- und Gemeindebund für Direktzahlungen an Einkommensschwache

Tankstelle Foto: Emilius123 Lizenz: CC BY-SA 4.0


Hauptgeschäftsführer Landsberg für „gezielte“ Entlastungen – Paket mit „Moratorium für neue Leistungen“ verknüpfen.

Osnabrück. Deutschlands Kommunen fordern nach dem Auslaufen von Tankrabatt und 9-Euro-Ticket Zulagen für Einkommensschwache. „Tankrabatte oder eine unveränderte Fortsetzung des extrem günstigen 9-Euro-Tickets können wir uns nicht leisten. Die Entlastung sollte sich auf Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen konzentrieren und muss einfach und unbürokratisch funktionieren“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des

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Schauspielhaus Bochum ist Theater des Jahres

Schauspielhaus Bochum Foto: Hans Jürgen Landes Lizenz: CC BY-SA 4.0

Das Schauspielhaus Bochum ist „Theater des Jahres“. Erstmals seit 40 Jahren setzten die Kritiker das Bochumer Haus in der jährlichen Umfrage des Magazins „Theater heute“ an die Spitze aller deutschen Spielhäuser. Die diesjährige Kritikerumfrage gestaltete sich schwierig: 15 der 45 befragten Kulturjournalistinnen und -journalisten enthielten sich eines Votums. Trotzdem gab ein deutliches Ergebnis: Das Schauspielhaus Bochum unter der Leitung

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STEAG: Zwei Steinkohlekraftwerke sollen aus der Netzreserve geholt werden

Steag-Kraftwerk Walsum Foto: Steag

Der Essener STEAG-Konzern legt wirtschaftlich deutlich zu. In der jetzt veröffentlichten Halbjahresbilanz liegen alle relevanten Kennzahlen deutlich über den Werten des gesamten Vorjahres. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte das Essener Energieunternehmen einen Konzernumsatz von 2,41 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich auf 386,1 Millionen Euro und übertraf damit das Resultat des gesamten Vorjahres bereits um fast das Doppelte. Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen EBITDA nahm deutlich auf 450 Millionen Euro zu.

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Olympia-Attentat 1972: „Ich will nicht wie eine Bettlerin behandelt werden“

München 1972. Quelle: Wikipedia, Foto: JoJan, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ankie Spitzer, die Witwe des beim Olympia-Attentat 1972 in München ermordeten israelischen Fechttrainers André Spitzer, erhebt schwere Vorwürfe gegen Deutschland. „Es ist eine Schande, dass ich nach 50 Jahren immer noch über Geld reden muss“, sagte sie dem stern. „Ich will nicht wie eine Bettlerin behandelt werden.“

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Patrick Fabian wird neuer Geschäftsführer Sport beim VfL Bochum

Patrick Fabian. Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 hat die Entscheidung darüber getroffen, wer die Nachfolge von Sebastian Schindzielorz antritt: Patrick Fabian, bisher Leiter der Lizenzspielerabteilung, wird ab dem 1. September an der Spitze der sportlichen Führungsebene stehen. Der ehemalige VfL-Profi (157 Spiele, fünf Tore) erhält einen Vertrag bis zum 30.06.2025.

Patrick Fabian erfüllt das Anforderungsprofil, das für die Position wichtig ist. Als ehemaliger Nachwuchs- und Lizenzspieler des VfL kennt er den Verein und weiß um die Anforderungen, die an uns gestellt werden, sowohl im Profi- als auch im Talentwerkbereich“, sagt Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender des VfL Bochum 1848. „Er hat in den vergangenen zwei Jahren, nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn, als Assistent von Sebastian Schindzielorz gearbeitet und so Einblicke in die Kernelemente seiner zukünftigen Tätigkeit nehmen können. Darüber hinaus hat er sich fortgebildet, um für den Job in der Führungsebene vorbereitet zu sein. Patrick Fabian kennt als Ex-Profi das Innenleben der Kabine, versteht sich als Teamplayer und hat schon als Spieler als Kapitän eine Führungsrolle innegehabt. Er soll die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortführen, dabei seine eigenen Ideen einbringen und neue Impulse setzen.

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Ruhrgebiet statt München?

Typische ‚Bude‘ im Ruhrgebiet. Quelle: Wikipedia, Foto: Hans-Jürgen Wiese, Lizenz: CC BY 3.0

Für Studenten und junge Hochqualifizierte – sogenannte „High Potentials“ – sind vor allem „unfertige“ Regionen attraktiv, die sich noch grundlegend wandeln können. Das zeigt eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR), für die bundesweit über 500 Personen im Alter von 18 bis 29 Jahren befragt wurden. Darin bescheinigen die meisten der Befragten dem Ruhrgebiet dasselbe Dynamikpotenzial wie Berlin in den 2000er Jahren. Nirgendwo sonst sind die jungen Menschen so überzeugt von der Potenzialen des Ruhrgebiets wie im Revier: Wer hier lebt, beurteilt die Wandlungsfähigkeit und Zukunftsaussichten der Region noch positiver.

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Obst und Gemüse: Getir plant Ausbau von Frischesortiment

Gemüse Foto: Euro Slice Lizenz: CC BY 2.0


Die „Lebensmittelzeitung“ hat sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Schnell-Lieferdienst Getir beschäftigt. „Wir  glauben an Frische, Frische ist die Zukunft“, erklärt Getirs Einkaufschef Ben Hulme.

Ben Hulme, 34, verfügt über viel Erfahrung in der Branche, für ihn steht fest: „Der Kunde, der Obst und Gemüse kauft, hat die größten Warenkörbe.“ Daher soll das Frischesortiment deutlich ausgebaut werden. Laut „Lebensmittelzeitung“ dürfe ein Warenkorb allerdings nicht schwerer als 25 Kilogramm werden, das sei die Zuladungsgrenze der E-Mopeds. Wer mehr aus dem über 2000 Produkte umfassenden Angebot bestellt, wird von mehreren so genannten „Ridern“ beliefert. Bei seiner Expansion in Deutschland profitiert Getir von seiner Erfahrung im Heimatmarkt Türkei; dort ist das Unternehmen in allen 81 Provinzen präsent.

 

Bereits im Herbst will das Start-up den ersten Franchise-Store in Berlin eröffnen. Karthik Harith, General Manager von Getir, erklärte zu den Plänen des Unternehmens: „Wir denken Nahversorgung neu. Der Laden um die Ecke wird bei der Versorgung der Bevölkerung in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen. Genau das werden unsere Franchisestores bieten: attraktive Produkte, eine exzellente App, kurze Lieferzeiten, und am Counter steht der Eigentümer des Ladens, der selbst im Viertel wohnt.“

Getir gilt als das wertvollste Start-up der Türkei. Im Juli 2021 expandierte das Unternehmen nach Hamburg und Berlin. Heute bietet es seinen Service auch in Dortmund, Düsseldorf, Köln, München und Nürnberg an, weitere Standorte sollen folgen. Zum Führungsteam von Getir Deutschland gehören laut dem Handelsregistereintrag am Amtsgericht Charlottenburg Karthikeyan Srinivasan Harith, Turancan Salur sowie Alexander Steinbrecher; Head of Govermental Relations sowie Head of Communications ist Sven-Joachim Irmer.

Getir ist nach eigenen Angaben in erster Linie ein Technologieunternehmen, das in den Bereichen Einzelhandel und Logistik tätig ist. Es wurde 2015 von Nazim Salur (Gründer von BiTaksi, der führenden Taxi-App der Türkei), Serkan Borancili (Gründer von GittiGidiyor, das 2011 von eBay übernommen wurde) und Tuncay Tutek (Ex-PepsiCo- und P&G-Führungskraft in Europa und dem Nahen Osten) gegründet.