LWL und Jüdisches Museum zeigen neuen Film zu jüdischer Gegenwart

Jüdisches Museum Westfalen Foto: Museum2020 Lizenz: CC BY-SA 4.0

In dem Film „#jüdisch“ zeigen der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten deutsch-jüdischen Alltag aus der Perspektive junger Menschen. Der Film porträtiert fünf jüdische Menschen und zeigt ihre Sicht auf Religion, Zuhause, Humor, Tradition und Zukunft. Dabei kommen auch Themen wie Identität und Antisemitismus zur Sprache. Der 36-minütige Film kann kostenlos heruntergeladen werden.

Infos: https://www.westfalen-medien.lwl.org

Unstatistik des Monats: Jedes fünfte Kind in Deutschland gilt als arm – und das wird so bleiben

Gelsenkirchen Foto: Roland W. Waniek

Weiterhin jedes fünfte Kind in Deutschland armutsgefährdet, meldete das Redaktionsnetzwerk Deutschland am 13. März. Diese Meldung, die ähnliche Meldungen von vor anderthalb Jahren fast wörtlich dupliziert, wurde vielfach nachgedruckt (u.a. in WeltBildFAZ) und in den öffentlich-rechtlichen Medien verbreitet (u.a. tagesschau.deBR24ZDF). Sie ist aus verschiedenen Gründen unsere Unstatistik des Monats März. So hat etwa die hier allein am

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Zollverein feiert Saisoneröffnung

Zeche Zollverein, Bild: Sebastian Weiermann

Das Welterbe Zollverein in Essen feiert am Sonntag, 3. April, 10 bis 18 Uhr, Saisoneröffnung  mit Musik, Führungen und Rundfahrten. Viele Orte können kostenlos besucht werden, unter  anderem das Ruhr Museum und das Portal der Industriekultur. Ebenfalls am Sonntag wird die Sonderausstellung „Rebuilding – Fotografien von Janosch Rauter“ im Rundeindicker eröffnet.

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Stephan Grigat hat Professur für Theorien und Kritik des Antisemitismus in Aachen übernommen

Stephan Grigat Foto: Reclus Lizenz: CC0

Stephan Grigat besetzt seit dem 1. März 2022 die bundesweit einzigartige Professur „Theorien und Kritik des Antisemitismus“ am Centrum für Antisemitsmus- und Rassismusstudien (CARS) an der katho. Das CARS wurde 2020 am Standort Aachen gegründet und stellt die theoriegeleitete Auseinandersetzung, kritische Analyse und Forschung zu Ursachen, Erscheinungsformen und Entwicklungen von Antisemitismus sowie Rassismus in den Mittelpunkt der Arbeit.

Professor Grigat verfügt über eine umfangreiche Expertise im Gebiet der Antisemitismusforschung. Vor seinem Wechsel an die katho war er Dozent für Politikwissenschaft an der Universität Passau und Lehrbeauftragter an der Universität Wien und

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Ukraine: NPD will russische Opfer deutscher Waffen entschädigen

Udo Voigt Foto: Sven Teschke Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Udo Voigt, ehemaliger Vorsitzender und Europapolitiker der NPD, ist dafür, die russischen Opfer deutscher Waffenlieferungen in die Ukraine zu entschädigen. Voigt schreibt auf der Seite der NPD: „Glaubt Ihr, dass die russischen Mütter vergessen, dass ihre Söhne mit deutschen Waffen getötet wurden?“ (…) „Die Bundesregierung muss sofort die Waffenlieferungen in die

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Gemeinsame Konferenz in Dortmund: DFL und jüdische Organisationen kooperieren bei Bekämpfung von Antisemitismus

Foto: Robin Patzwaldt

Die DFL Deutsche Fußball Liga, der World Jewish Congress (WJC) und der Zentralrat der Juden in Deutschland kooperieren erstmals bei der Bekämpfung von Antisemitismus innerhalb und außerhalb des Sports. Unter dem Titel „Antisemitismus und Profifußball: Herausforderungen, Chancen, Netzwerk“ findet am Mittwoch, 30. März 2022, im SIGNAL IDUNA PARK von Borussia Dortmund eine gemeinsame Veranstaltung statt.

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Ukraine: “Überraschungen sind Normalität in der Militärgeschichte”

In den Kämpfen um Hostomel beschädigter BMD-2 der 31. Luftangriffsbirigade der Russischen Föderation mit toten Soldaten der Einheit Foto: Головне управління розвідки Міністерства оборони України Lizenz: CC-BY 4.0

Ralf Raths, der Direktor Deutschen Panzermuseums Munster (DPM), hat in fünf Videos die Strategie Russlands im Krieg mit der Ukraine erklärt. Raths holt weit aus, erklärt auch die Geschichte und Technik der T-Panzer, die sowohl von Russland als auch der Ukraine eingesetzt werden. Er führt in Strategie der russischen Panzertruppe ein und zeigt auf, welche Folgen sie im aktuellen Konflikt hat. Am Ende erklärt der Historiker dann, warum Putin kein „Irrer“ ist, sondern ein traditioneller Politiker, der seine Ziele mit Gewalt erreichen will, wie es

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Kolonialgeschichte: Tagebücher von Lothar von Trotha werden veröffentlicht

Lothar von Trotha 1904 mit seinem Stab Foto: Bundesarchiv, Bild 183-R27576 / Autor unbekannt Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Unbestritten ist heutzutage, dass deutsche Truppen zu Kolonialzeiten in Südwestafrika einen Völkermord begangen haben. Ein Editionsprojekt eröffnet die Perspektive eines Täters – und zwar nicht irgendeines Täters.

Es sind nur fünf unscheinbare Notizbücher aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Doch sie haben Sprengstoffpotenzial. Lange befanden sie sich in Privatbesitz, waren der Öffentlichkeit gar nicht und der Forschung nur bedingt zugänglich. Jüngst forderten auch namibische Opferverbände ihre Herausgabe. Nun liegen sie den RUB-Historikern Dr. Andreas Eckl und Dr. Dr. Matthias Häussler zur Edition vor. Autor der Tagebücher ist kein geringerer als Lothar von

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Insider des russischen Geheimdienstes über den Krieg in der Ukraine: „Die Büchse der Pandora ist geöffnet“

Ukrainer mit einem erbeuteten russischen Schützenpanzer Foto: Alexander Lipatnikov Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Bericht auf den wir verweisen wurde von Christo Grosew, dem Chef-Russland-Ermittler von Bellingcat, verifiziert. Der Text erschien zuerst auf gulagu-net. Die Version auf die wir uns beziehen findet sich auf der Medium-Seite von Ghantt. In dem Text beschreibt ein Insider der russischen Geheimdienstes die militärischen Probleme der russischen  Armee mit drastischen Worten: „Wir haben eine Lage, wie Deutschland 43–44. Das direkt von Anfang an.“ Er glaubt,

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