NRW-Industrie weiter im Rückwärtsgang: Chemiebranche bricht um über zehn Prozent ein

Chemiewerk in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die Krise der nordrhein-westfälischen Industrie setzt sich fort. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mitteilt, erwirtschafteten die 4.756 Industriebetriebe mit mindestens 50 Beschäftigten im ersten Quartal 2026 einen nominalen Umsatz von 85 Milliarden Euro. Das waren 3,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark fiel der Rückgang im Auslandsgeschäft aus: Während die Inlandsumsätze um 1,3 Prozent sanken, brachen die Auslandsumsätze um fünf Prozent ein.

Vor allem die Chemische Industrie, eine Schlüsselbranche des Industriestandorts NRW, geriet massiv unter Druck. Ihr Umsatz sank in den ersten drei Monaten des Jahres um 10,5 Prozent auf 11,8

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Kritische Debattenveranstaltung zu Feminismus und Queerpolitik wird gecancelt

Sollte in Hamburg auftreten: Till Randolf Amelung Foto: Joanna Nottebrock

Das linksliberale Debattenformat „Club Volantaire“ sucht kurzfristig einen neuen Veranstaltungsort für eine Veranstaltung am 29. Mai in Hamburg. Wie die Veranstalter mitteilten, habe der Betreiber der ursprünglich vorgesehenen Lokalität in Ottensen die Durchführung abgesagt – offenbar aus Sorge vor wirtschaftlichen Folgen und Protesten aus dem eigenen Umfeld.

Der „Club Volantaire“ beschäftigt sich nach eigenen Angaben mit innerlinken Konflikten und kontroversen gesellschaftspolitischen Themen. Inhaltlich soll es diesmal um den

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TU Dortmund baut Labor für KI-getriebene Materialforschung

Technische Universität Dortmund, Mathe Tower, ein von weitem sichtbares Gebäude mit rotierendem TU Logo Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Technische Universität Dortmund baut für knapp 50 Millionen Euro ein neues Materialanalyselabor, in dem mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) neuartige und nachhaltige Materialien entwickelt werden. Das Land NRW unterstützt das Vorhaben mit 45 Millionen Euro aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“. Die TU Dortmund wird das Labor gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum betreiben. Insbesondere für die Bewerbung der beiden Universitäten um den Exzellenzstatus ist die neue Forschungsinfrastruktur von zentraler Bedeutung. Das Labor geht voraussichtlich 2031 in Betrieb.

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Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss stieg in NRW im Abgangsjahr 2025 auf Zehnjahreshöchststand

Zollvereinschule in Essen-Katernberg (Symbolbild)Foto: Es-Punkt-Ge-Punkt Lizenz: Gemeinfrei

Im Abgangsjahr 2025 haben nach Angaben von IT.NRW 7.430 von insgesamt 178.135 Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen. Das entspricht einem Anteil von 4,2 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte der Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss damit den höchsten Stand der vergangenen 10 Jahre. 2015 hatten 2,2 % aller Abgängerinnen und Abgänger eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen.

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Zwischen Tourbus und Gourmetküche: Sex, Drugs & Sausage Rolls

Hohe Kochkunst trifft Rock’n’Roll: Sex, Drugs & Sausage Rolls | Foto: PR

Roh, witzig und gnadenlos ehrlich: die ELECTRI_CITY Conference präsentiert am 7. Juni im Düsseldorfer Me And Hotel einen Abend zwischen Rock ’n’ Roll und Haute Cuisine mit Robbie Williams-Musiker Jerry Meehan, Gitarrenlegende Chris Spedding und Starkkoch Graham Garrett.

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Westfalenhallen werden erweitert

Die Westfalenhalle in Dortmund. Quelle: Wikkipedia, Foto: Arne Müseler, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Die Westfalenhallen in Dortmund sollen zwei neue Messehallen, einen südlichen Eingang und ein neues Kongresszentrum erhalten. Die Maßnahmen sind das größte zusammenhängende Infrastrukturprojekt in der 100-jährigen Geschichte der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. Das Investitionsvolumen wird mit rund 215 Millionen Euro angegeben.

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„Verlust der Wettbewerbsfähigkeit bedroht den sozialen Zusammenhalt“

Rechenzentrum Grafik: ChatGPT


Roland Busch, Christian Klein und Arthur Mensch gehören zu den CEOs der wichtigsten europäischen Tech-Unternehmen. Nun stellen sich die Chefs von Siemens, SAP und Mistral und anderer Tech-Unternehmen deutlich gegen die europäische Regulierungspolitik. Sie fürchten den Verlust der globalen Wettbewerbsfähigkeit. 

Die Vorstandschefs einiger der wichtigsten europäischen Technologieunternehmen, unter anderem von Ericsson, Nokia, Airbus, Siemens, SAP und ASML, schlagen ungewöhnlich deutlich Alarm. In einem gemeinsamen Appell warnen sie vor einem schleichenden Bedeutungsverlust Europas: „Europa verliert täglich an globaler Wettbewerbsfähigkeit. Wir befinden uns in einer Krise, die wir größtenteils selbst verursacht haben – und die wir daher auch bewältigen können. Dies ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem; es bedroht unseren sozialen Zusammenhalt und stellt die Grundlage

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Bochum Total feiert 40. Geburtstag

„Die Kassierer“-Sänger Wolfgang Wendland auf Bochum Total 2024 (Foto: Roland W. Waniek)

Wenn ein Festival älter ist als so mancher seiner Besucher, dann darf gefeiert werden – und Bochum Total tut genau das: Vom 2. bis 5. Juli wird zum mittlerweile 40. Mal die City rund um das

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Internationale Kurzfilmtage: Großer Preis der Stadt Oberhausen geht nach Kroatien

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, Foto: Ulrike Märkel

Großer Gewinner der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen ist die kroatische Produktion „Opera“ von Igor Zelić: Sie gewann nicht nur den Hauptpreis des Festivals, den mit 8.000 Euro dotierten Großen Preis der Stadt Oberhausen, sondern auch den ersten Preis der Jury des NRW-Kulturministeriums und den Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik. Der Film, eine

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Bodo im Mai: Ein riesiger Stoffball rollt durch die Stadt

Helene Ewert und Christofer Schmidt leiten ihre erste „Fidena“, Aurel Dawidiuk ist mit 25 Generalmusikdirektor, Özlem Agildere pflanzt einen Wald, Hape Kerkeling gibt Tipps zum Glücklichsein, Raafat Daboul floh übers Mittelmeer auf deutsche Theaterbühnen. Das Straßenmagazin im Mai.

Marionetten aus Eis, Arbeitsszenen aus dem 3D-Drucker und ein riesiger Stoffball: Wenn das Festival „Fidena“ im Mai wieder herausragende Produktionen des internationalen Figurentheaters nach Bochum und in die Nachbarstädte lädt, geschieht das unter neuer Leitung. Seit knapp einem Jahr halten zwei Neue alle Fäden in der Hand: Helene Ewert und Christofer Schmidt.

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