Ruhrbarone-Ausflugstipp: Die Regattabahn in Duisburg

Natur pur: Entenähnliche Vögel an der Regattabahn in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
Natur pur: Entenähnliche Vögel an der Regattabahn in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Touristisch hat es Duisburg nicht gerade leicht: Es gibt die Horst-Schimanski-Gasse, den Innenhafen und den wunderschönen Sandstrand am Rheinpark in Hochfeld. Viel mehr braucht man in Duisburg eigentlich nicht zu kennen. 

Aber auch in dieser Steinwüste der Melancholie gibt es Oasen des Glücks: Neben dem gerade genannten Rheinpark, ist hier die Regattabahn in Duisburg-Wedau zu nennen.

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Martin Sonneborn (DIE PARTEI) zur aktuellen Lage

Exklusiv: Vorsommerinterview mit Martin Sonneborn; Foto: Martin Sonneborn
Exklusiv: Vorsommerinterview mit Martin Sonneborn; Foto: Martin Sonneborn

Aktuell gibt es wahrlich viele politische Brennpunkte: Die Corona-Krise, bürgerkriegsähnliche Zustände in den USA, Kommunalwahlen in NRW im Schatten von COVID-19, Demos von Corona-Leugnern und – innerparteilich – die abgewiesene Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht und den 100tägigen Aufnahmestopp für Männer.

Die Ruhrbarone hatten ein paar Fragen an Martin Sonneborn, Mitglied im Europäischen Parlament und Vorsitzender der Partei DIE PARTEI.

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Vorbild Iran: Deutsche Medienwächter wollen das DeutschNET

PornHub: Wenn es nach der KJM geht, ist diese Website bald nicht mehr erreichbar; Screenshot
PornHub: Wenn es nach der KJM geht, ist diese Website bald nicht mehr erreichbar; Screenshot

Klosterschülerinnentauglich war die deutsche Vorgehensweise in Sachen instinktorientierte Angebote im WWW schon immer. Bereits im jungen deutschen Internet, Ende der 90er Jahre, wurde der strenge deutsche Jugendmedienschutz durchgesetzt. 

Während im Ausland, zur damaligen Zeit (Heute übrigens auch noch!), der absolute Großteil aller Seiten ein recht simples Verfahren hatte um explizite Inhalte zu schützen – nämlich über die einfache Frage „Sind Sie über 18? Ja / Nein“ – war es für deutsche Betreiber, die legal in Deutschland arbeiten wollten, schwieriger. Hier war eine Altersverifzierung notwendig: Bis 2004 konnte man seinen Ausweis an einen Anbieter faxen oder per Post eine Ausweiskopie zu diesem schicken und Tage später konnte man mit erhaltenen Benutzerdaten über ein AVS-Tor (Altersverifikationssystem) auf (vermeintlich) jugendgefährdende Inhalte zugreifen.

Man konnte also nur den deutschen Markt bedienen. Und dies unter erschwerten Bedingungen.

Mit dem Amoklauf von Erfurt wurde Jugendmedienschutz Chefsache. Beim Amokschützen wurden zwar keinerlei pornografischen Inhalte, sondern nur Egoshooter, gefunden:

Aber es war Wahlkampf und so wurde die sog. Kommission für Jugendmedienschutz ins Leben gerufen. Und der Jugendmedienschutz nochmals verschärft.

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Von Duisburg nach Münster: Pater Tobias beendet Marathon Nr. 100

Pater Tobias unterwegs im strömenden Regen in Lünen, kurz vor der Ankunft in Werne a.d. Lippe am frühen Nachmittag; Foto: Daniel Elke / Projekt LebensWert
Pater Tobias unterwegs im strömenden Regen in Lünen, kurz vor der Ankunft in Werne a.d. Lippe am frühen Nachmittag; Foto: Tobias Appelt (Team Ruhr)

Pater Tobias läuft für den guten Zweck. Der „Marathon-Pater“ ist ständig in Bewegung, um Spenden für Kinder aus armen Familien zu sammeln. Am Freitag, 5. Juni, hat er einen besonders harten Lauf absolviert:

100 Kilometer, allein – von Duisburg nach Münster. Mehr als 13 Stunden war der Pater unterwegs. 15.000 Euro Spendengeld kamen bei dem Lauf bislang zusammen.

Petrus hatte kein richtiges Erbarmen mit dem guten Hirten aus Duisburg-Neumühl:

Es regnete nur einmal.

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Viel Elend und null Hoffnung: Die üblichen Verdächtigen auf Telegram

Antifaschistische Aktion: Gesteuert vom Vatikan; Screenshot Telegram
Antifaschistische Aktion: Gesteuert vom Vatikan; Screenshot Telegram

Seit einigen Wochen haben sich die Aktivitäten von Verschwörungstheoretikern verlagert: Facebook ist nicht mehr das favorisierte Medium:

Attila Hildmann, Xavier Naidoo, Ken Jebsen, Heiko Schrang, Oliver Janich – die üblichen Verdächtigen, sobald es um absurde Theorien und Konspirationsverdacht geht – nutzen heuer favorisiert den Messengerdienst Telegram um ihre kruden Botschaften zu verbreiten.

Ob Attila Hildmann und Xavier Naidoo langfristig geplante Satireprojekte von Martin Sonneborn oder Jan Böhmermann sind? Die Frage stellt sich, dürfte aber leider negativ beantwortet werden.

Die Ruhrbarone haben sich gestern mal auf Telegram umgeschaut.

Und dokumentieren den Irrsinn, der dort so zu finden ist, natürlich im Blog.

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Vasallentreue zu Donald Trump: AfD auf dem QAnon-Trip

#DrainTheSwamp: Beatrix von Storch und die "roten Terrorbanden" auf Twitter; Screenshot
#DrainTheSwamp: Beatrix von Storch und die „roten Terrorbanden“ auf Twitter; Screenshot

Seit Beginn der Corona-Krise hat eine gefährliche Verschwörungstheorie an Zulauf in den sozialen Netzwerken gewonnen: Die Rede ist von QAnon.

Bisher wurde diese abstruse Theorie von Kreisverbänden und in Facebook-Gruppen der AfD geteilt. Jetzt ist diese Theorie auch in der AfD-Kommandoebene angekommen.

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Anja Karliczek informierte sich zu COVID-19

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek an der Charité - mit Vorstandsvorsitzendem Prof. Dr. Heyo K. Kroemer (links) und Dekan Prof. Dr. Axel Radlach Pries (rechts). Foto: Peitz/ Charité
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek an der Charité – mit Vorstandsvorsitzendem Prof. Dr. Heyo K. Kroemer (links) und Dekan Prof. Dr. Axel Radlach Pries (rechts). Foto: Peitz/ Charité

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek informierte sich gestern zu COVID-19, über den aktuellen Stand der Krankenversorgung und laufende Forschungsaktivitäten an der Charité in Berlin.

Ein Projekt betrifft auch die Forschung zur Ansteckungsgefahr von Corona durch Kinder: Dieses Thema hat in der letzten Woche heftiger Diskussionen in den Medien geführt.

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Trump und die Antifa: „Look out! It’s those pesky ANTIFA dudes again.“

Amerikanische Antifa: Sherman-Panzer der US-Army betreien Europa; Foto:
Amerikanische Antifa: Sherman-Panzer der US-Army betreien Europa; Foto: U.S. Government, / Public Domain

Es ist viel los in den USA: US-Präsident Donald Trump ist wegen seinem Vorgehen gegen die Corona-Krise seit Monaten in der Kritik. In den letzten Tagen wetterte der US-Präsident Donald Trump gegen Twitter, weil der Socialmedia-Dienst nach diversen Tweets mit „alternativen Fakten“ mehrere seiner Kurznachrichten als irreführend gekennzeichnet hat.

Aktuell eskaliert die Lage nach dem Tod eines US-Bürgers während einer Festnahme.

Auf Twitter kündete der US-Präsident heuer ein Verbot der „Antifa“ an.

Eine Chronologie des Konfliktes zwischen Donald Trump und Twitter – und eine kurze Safari in die Abgründe der sozialen Netzwerke: In denen Anhänger der AfD und Funktionsträger der Rechtsradikalen das Twitter-Bashing und das kommende Verbot der „Antifa“ bejubeln.

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31. Mai 1962: Adolf Eichmann stirbt am Galgen

Adolf Eichmann, der Logistiker des Holocausts, während seines Prozesses in Jerusalem (1961); Foto: Israel Government Press Office / Public domain
Adolf Eichmann, der Logistiker des Holocausts, während seines Prozesses in Jerusalem (1961); Foto: Israel Government Press Office / Public domain

Am 11. Mai 1960 schnappte der israelische Auslandsnachrichtendienst Mossad den Naziverbrecher Adolf Eichmann und brachte ihn nach Israel. Am 23. Mai 1960 wurde dort der Haftbefehl gegen den Organisator der Schoah vollstreckt.

Der spektakuläre Prozess gegen den Massenmörder endete am 15. Dezember 1961. Das Urteil lautete Tod durch den Strang. Das einzige Mal, dass in Israel die Todesstrafe verhängt und vollstreckt wurde.

Am 31. Mai 1962 starb der Logistiker des Holocausts am Galgen.

Kein schlechter Tag.

Im Blog: Ausführlicher Bericht zur Jagd auf Adolf Eichmann und zum Prozess.

Lenin kommt am 20. Juni: Gelsenkirchen wird noch unattraktiver

Lenin kommt, wenn das Schicksal nicht eingreift, nach Gelsenkirchen; Foto: Clemensfranz / CC BY-SA
Lenin kommt, wenn das Schicksal nicht eingreift, nach Gelsenkirchen; Foto: Clemensfranz / CC BY-SA

Nachdem die geplante Einweihungsfeier zur Aufstellung der Leninstatue in Gelsenkirchen wegen der Coronakrise ausgefallen ist, gibt es jetzt schlechte Nachrichten:

Das Stadtbild der Ruhrgebietsstadt wird ab dem 20. Juni 2020 nachhaltig geschädigt:

Durch ein Denkmal zu Ehren von Wladimir Iljitsch Lenin, dem Begründer der (nicht mehr existierenden) Sowjetunion.

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