Das Duell: Weitermachen!

Das Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Martin Schulz (SPD) war langweilig. Gut, das beide die Politik gegenüber Erdogan verschärfen wollen. Bleibt zu hoffen, dass sie dies auch tun.

Was das Gespräch zwischen den beiden zeigte war: Sie passen gut zusammen, eine große Koalition könnte locker noch vier Jahre weiter machen. Würde Schulz das ab jetzt betonen, könnte er es noch schaffen, die SPD davor zu bewahren, unter 20 Prozent zu rutschen. Viele in der SPD glauben, sie könnten sich in der Opposition erneuern. Das haben sie schon 2009 geglaubt, als ein Bündnis von CDU und FDP in Berlin regierte. Dem gelang zwar 2013 nicht die Wiederwahl, die FDP flog aus dem Bundestag, aber die SPD war auch nicht stärker als vier Jahre zuvor.

Die SPD muss sich inhaltlich neu orientieren, wenn sie wieder den Kanzler oder die Kanzlerin stellen will. Das ist ihr ein Stück weit unter Schulz gelungen: Die Sozialdemokraten klingen nicht mehr wie ein Abklatsch der Grünen. Aber der nun eingeschlagene Weg wird etwas länger dauern – und die SPD kann ihn auch in der Regierung gehen. Wenn sie dann in vier Jahren eine Alternative zu Merkel oder ihrem Nachfolger präsentieren kann, hat sie eine Chance, die Regierung zu führen. Bis dahin kann sie in der Regierung mehr für ihre Wähler leisten als in der Opposition.

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Debatte:
 Was für ein rückwärtsgewandtes Therapiegespräch!…Welt
Debatte: Wahlkampf ohne Politik…Novo
Debatte: Schulz verpasst seine letzte Chance…NZZ
Debatte: „Wir haben Koalitionsverhandlungen gesehen“…FAZ
NRW: ÖPNV-Umrüstung als Schlüssel in Diesel-Debatte…RP Online
NRW: „Der Kicker im Pausenraum ersetzt keinen Betriebsrat“…FAZ
NRW: Beamte wollen faire Beurteilung…RP Online
Debatte: Der Münchner und der Mufti…Jungle World
Bochum: AfD-Entsorgungsaktion…Bo Alternativ
Dortmund: Pink-Floyd-Ausstellung bringt U in neue Museums-Liga…WAZ
Duisburg: Klostergarten für den Innenhafen…RP Online
Essen: Kufens Aktionsplan gegen Müll…WAZ

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Martin Schulz (SPD) und Angela Merkel (CDU) Foto Schulz: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0 Foto Merkel: Photo: Andrej Klizan Lizenz: Public Domain


Debatte: 
Merkels Vorsprung auf Schulz schmilzt deutlich…Welt
NRW: Gemeinsamer Religionsunterricht bald möglich…NRZ
Debatte: Wahl-Wette – Es wird spannend…WiWo
Debatte: T-Shirt im Treibhaus…Jungle World
Debatte: Grünen-Streit um ein Wahlplakat…Tagesspiegel
Debatte: Kim präsentiert angeblich raketenfähige Wasserstoffbombe…FAZ
Debatte: Die hartnäckige Lüge von Merkels SED-Plakat…Welt
Debatte: Künstliche Intelligenz voller Vorurteile…NZZ
Ruhrgebiet: Röhrende Motoren bei den „Dukes of Downtown“…RP Online
Bochum: Opel eröffnet neues Warenverteilzentrum…Bild
Duisburg: Online-Wegweiser für Familien geht online…WAZ
Dortmund: Tausende feiern auf den Straßen des Kreuzviertels…WAZ
Essen: Röhrende Motoren bei den „Dukes of Downtown“…WAZ

Prinzregenttheater: Schmidt Rauswurf wegen zu viel Transparenz?

Romy Schmidt (Dritte von links) und ihr Team.

Muss  Prinzregenttheater-Leiterin Romy Schmidt gehen, weil sie  mit  dem Landesrechnungshof und der Bezirksregierung  bei der Klärung der finanziellen Unregelmässigkeiten, zu denen es unter ihrer Vorgängerin Sibylle Broll-Pape kam, kooperierte? „Schmidt hat Unterlagen an das Land weitergeleitet, die für Broll-Pape unangenehm sind. Sie hat getan, wozu sie rechtlich verpflichtet war und das wird ihr jetzt angelastet“, sagte ein Mitarbeiter des  Prinzregenttheaters zu diesem Blog. „Schmidt war gegenüber dem Land ehrlich und diese Ehrlichkeit wurde vom Vorstand des Vereins als Vertrauensbruch wahrgenommen“, sagte ein Mitarbeiter der Stadt Bochum. Klar ist: Ihre Vorgängerin Sibylle Broll-Pape ist nach wie vor, neben ihrer Tätigkeit als Intendantin des E.T.A-Hoffmann Theaters in Bamberg, im Vorstand des Theatervereins, dem

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Angela Merkel: Foto: CDU/Laurence Chaperon Lizenz: Copyright


Debatte: 
Merkel kündigt entschiedene Reaktion Deutschlands an…Welt
Debatte: Zwei weitere Deutsche in der Türkei festgenommen…Zeit
NRW:  „NRW soll Deutschlands soziales Gewissen sein“…RP Online
Debatte: Wie Sigmar Gabriel fast den Bundestagswahlkampf beendete…Cicero
Debatte: Viele «schmutzige Deals» in Libyen…NZZ
Debatte: Gegen deutsche Verhältnisse…Jungle World
Ruhrgebiet: Wenn ein Traditionskonzern auf Start-up macht…Welt
Bochum: Rauswurf von Leiterin Romy Schmidt sorgt für Entrüstung…WAZ
Dortmund: Karrieresprung für Ex-DEW-Chef Brinkmann…WAZ
Duisburg: Süden profitiert von den überhitzten Preisen in Düsseldorf…WAZ
Essen: Stadtwerke klagen gegen AfD-Wahlkampf-Video…WAZ

Eine Bochumer und Bamberger Koproduktion: Willkommen im In­t­ri­gan­ten­stadl

Romy Schmidt (Dritte von links) und ihr Team (Foto: Dirk Krogull)

Einer der Gründe, warum es in weiten Teilen des Ruhrgebiets so aussieht wie in Bitterfeld vor der Wende, ist, das Leistung und Erfolg nichts zählen. Wichtig sind ein paar gute Kontakte, ein Parteibuch schadet auch nicht. Das bekam nun auch die Intendantin des Bochumer Prinzregenttheaters Romy Schmidt zu spüren. 

Besucherrekorde, gute Kritiken und eine gute Stimmung im Ensemble. Eigentlich war alles klar: Nach zwei erfolgreichen Jahren hätte der Vertrag von Romy Schmidt, der Intendantin des Prinzregenttheaters, eigentlich verlängert werden müssen. Eigentlich, denn das Gegenteil geschah: Die nun beginnende Spielzeit wird ihre letzte in Bochum sein. Im kommenden Sommer ist Schluss. Das ist für Bochum bedauerlicher als für Schmidt, die eigentlich was besseres verdient, als in der kulturell immer provinzieller werdenden Stadt zwischen Essen und Dortmund zu arbeiten.  Zu sagen, das Bochumer Schauspielhaus zehre vom Ruhm besserer, vergangener Tage, wäre übertrieben, denn die liegen nun schon so lange zurück, dass es nichts mehr zum Zehren gibt. Längst ist das Theater Dortmund besser, moderner, wichtiger und einfallsreicher, und auch wer Konzerte sehen will, tut das besser in Köln, Dortmund oder, ja,

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