Bayerischer Rundfunk: Schüler fanden Gendern auch nach Diskussionssendung doof

Diversity Talk des Bayerischen Rundfunks Foto: Screenshot

40 Minuten wurde im Mai im Bayerischen Rundfunk im Rahmen des „Diversity Talks“ über das Gendern diskutiert. Gäste waren Julia Fritzsche, freie Journalistin, Bayerischer Rundfunk, Markus Huber, Pressesprecher des Bayerischen Rundfunks, Fabia Klein, stellvertretende Landesschülersprecherin, Moritz Meusel, ehemaliger Landesschülersprecher Seda Yagci, „Sänger*in“. Anwesend waren Schulklassen. Moderiert wurde die Show von Claudia Stamm vom Bayerischen Rundfunk. Stamm war übrigens früher einmal Landtagsabgeordnete der Grünen in Bayern und gründete dann die Partei „mut“.0 Das Ergebnis aller Mühen? Die Kids fanden Gendern auch nach der Sendung noch blöd.

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Christian
Christian
6 Monate zuvor

Zitat Stamm: „Das heißt aber auch, dass wir tatsächlich irgendwann auch noch mal die Diskussion führen müssen, wie wir die Veränderung weiter kriegen, also wie wir sie schneller voranbringen und nicht sozusagen Gremien es beschließen…“

-> Warum MUSS diese Veränderung vorangebracht werden? Es wurde abgestimmt und es war mehr als eindeutig. Kaum jemand möchte diese Änderungen der Sprache. Ich möchte gerne verstehen warum gegen den Willen der Menschen Stimmung für etwas gemacht wird, was der Ideologie einzelner entspricht, welche im ÖR sitzen und vom Volk bezahlt werden? Ist es Demokratie Menschen so lange zu berieseln bis der Wille einzelner durchgesetzt wird?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Danke & VG

Mad Scientist
Mad Scientist
6 Monate zuvor

Akzeptiert endlich die Mehrheit und lasst das Gendern sein! Noch sind wir nicht soweit, dass eine einstellige Prozentzahl von Volkserziehern der Mehrheit diktiert, wie diese zu reden hat.

paule t.
paule t.
6 Monate zuvor

Nach einer Diskussionssendung haben die anwesenden Studiozuschauer nicht sofort ihre Meinung geändert. Ist ja ’ne Wahnsinnsmeldung.

Claus Hamacher
Claus Hamacher
6 Monate zuvor

„Ergebnisoffen“ ist das kaum zu nennen. „Dann müssen wir die Sendung halt so lange neu auflegen, bis Ihr den Widerstand aufgehen habt“, das war anscheinend die Botschaft.

Sehr merkwürdiges Verständnis beim BR. Schon mal in Betracht gezogen, dass Ma sich selbst auf dem Holzweg befinden könnte, liebe Frau Stamm?

Gerd Brunner
Gerd Brunner
6 Monate zuvor

Lieber Christian,

So ist das nun mal mit Sekten oder auch den Grünen: wenn die Ideologie nicht zur Realität passt, muss eben die Realität geändert werden.
Für uns „ Normalos“ wäre es üblich nach einem solchen Umfrageergebnis als „Moderatorin“ auch mal die eigene Position zu überdenken, aber das kann man von FFF oder den Grünen nicht erwarten.

Skythe
Skythe
6 Monate zuvor

Hahahaha. Großartig.

Nicht, dass es dazu noch irgendeine Sendung gebraucht hätte. Wir WISSEN, das die übergroße Mehrheit der Menschen den Scheiss ablehnt. Interessiert nur die kleine Elfenbeinturm-Elite nicht, die das erfolgreich in alle Machtpositionen gepresst hat.

Sofa Hunne
Sofa Hunne
6 Monate zuvor

Gendern wäre ja richtig, wenn das Geschlecht von der Natur angelegt würde. Aber wir wissen ja von Frau Judith Butler, daß das Geschlecht ein soziales Konstrukt ist, also anerzogen. Und wir wissen, daß es veränderbar ist, und auch oft verändert wird. Darum kann jeder Mensch, der sich nicht miterwähnt fühlt, sein Geschlecht innerhalb kürzester Zeit ändern. Und zwar solange, bis er mitgedacht ist.

Jupp Schmitz
Jupp Schmitz
6 Monate zuvor

@7
Butler sprach vom Gender als gesellschaftlich konstruiertes Geschlecht (bspw. Frauen gehören hinter den Herd) im Unterschied zum biologischen Geschlecht (sex). Das „soziale“ Geschlecht wird eben gerade nicht durch Penis und Vagina definiert, sondern bspw durch Kapitalismus (dt. Marktwirtschaft) und Patriarchat.
Was gegenwärtig als Transgender firmiert, ist demnach eigentlich transsexuell bzw Travestie, die sich letztlich immer auf das primäre Geschlechtsmerkmal beziehen. Eine Konstruktion von Kleider tragenden Männern als „Frauen“ wird nach meinem Verständnis von Butler gerade nicht gedeckt.

Sofa Hunne
Sofa Hunne
6 Monate zuvor

@8 Dann paßt Butler, ohne daß es jemand bemerkt hätte, heute gar nicht mehr rein, in die queere Welt?

thomas weigle
thomas weigle
6 Monate zuvor

Was zum Teufel ist an Stamms Überlegung auszusetzen? Ist doch völlig normal,nicht sofort die Flinte ins Korn zu schmeißen. Ich vermute mal,es geht eher wieder um das übliche ÖRR- und Gender-Bashing..Ich selbst habe noch keine in Stein gehauene Haltung zum Gendern.

Stefan Laurin
Admin
6 Monate zuvor
Reply to  thomas weigle

@thomas weigle: Sie ist Journalistin, keine Lehrerin.

Manu
Manu
6 Monate zuvor

Ich als Transperson feiere die Entscheidung der Schüler! Dieser Gendersprech ist zu nichts nutze. Unsere Bemühungen um Akzeptanz werden durch diesen krampfhaften Versuch, es allen wie einer Mastgans in den Rachen zu stopfen, nur konterkariert. Wir haben ganz andere Probleme als Sprachinklusion, die in Wahrheit eher exkludiert: nämlich Ausländer und Legastheniker, die sich durch die ganze. *_ und : mitten im Wort künftig noch schwerer tun, unsere (Schrift-)Sprache zu lernen. Es wird Zeit, dass die woke Elite mal darüber nachdenkt, was sie eigentlich erreichen will – und was sie tatsächlich erreicht.

Gerd Brunner
Gerd Brunner
6 Monate zuvor

Zu Manu:

…grosser Respekt für diese Meinung, die von Reflexion und Intelligenz geprägt ist und sich wohltuend von den 90% unterscheidet, die sich dem WOKEN- Stanpunkt unreflektiert anschliessen, nur weil es dem Zeitgeist schmeichelt und „in“ ist.

Janine
Janine
6 Monate zuvor

@8

Was ich irgendwie noch nie verstanden habe… warum sollen wir Frauen *hinter* den Herd gehören, wenn die Knöpfe doch vorne sind?

Aber schön, dass sich das Zielpublikum nicht von den eingeladenen vermeintlichen „Peers“ beeindrucken ließ. Das gibt mir zumindest ein bisschen Hoffnung.

B. Denker
B. Denker
5 Monate zuvor

Mein Vorschlag: Statt den Gender-brainwash fortzusetzen und in einem Jahr aufs Waschergebnis zu warten, sollte die durchdoktrinierte und gegen jedes grammatikalisch begründete Gegenargument resistente Spitze des Sprachwandels auf andere Themen setzen. „Die Erde ist flach“ zum Beispiel. Oder „Die Sonne dreht sich um die Erde“. Vielleicht sind die Erfolgsaussichten damit größer.

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