
Hamas und Palästinensische Volksfront, iranische Revolutionsgarden und Organisierte Kriminalität. Die Japanische Rote Armee, Revolutionäre Zellen und Putins Sippe, der KGB. Kommt einiges zusammen, wenn Die Linke sondiert. Sie ist auf dem Weg zur Volkspartei.
Wahlparty in Neukölln, Kreuzberg beginnt auf der Straßenseite gegenüber. Die Linke feiert, jeder vierte Berliner hat sie gewählt, in Neukölln jeder Dritte, es feiern mit: ein Clan-Chef, Issa Remmo, und ein Herr Ibrahim Ibrahim, der allerlei Initialwörter mit sich führt. VPNK? PFLP? HAMAS? IRGC? Ein Netzwerk, lose geknüpft oder auch nicht. Beginnen wir mit der
PFLP,
der marxistisch-leninistischen Popular Front for the Liberation of Palestine. Ende 1967 gegründet, nachdem die arabische Welt zur „Befreiung Palästinas“ geblasen und innert sechs Tagen eine blamable Niederlage bezogen hatte. Jetzt die Volksfront, sie stellt sich auf wie von Lenin verordnet, dann von Mao und zwischendurch von Hitler: sowohl als politische Partei wie als Terrorkommando. „Kampf und politische Aktion“, heißt es im Gründungsdokument der PFLP, seien „verschmolzen“, Terror und Parlament seien die beiden „Aspekte“ einer „unified fighting party“, einer vereint kämpfenden Partei. Die politische Organisation, heißt es, müsse über eine militärische Struktur verfügen, die militärische Organisation über eine „ausgereifte politische Struktur“. Ziel: die „Massen“ – die Wähler – „in one direction“ zu mobilisieren, nämlich Israel auszulöschen.