Nach Ansicht eines Richters am Dortmunder Amtsgericht ist das, was auf dem oben stehenden Bild zu sehen ist keine Uniform sondern vergleichbar mit der Bekleidung von Teilnehmern eines Junggesellenabschieds. Gestern hat das Dortmunder Amtsgericht eine Klage gegen Mitglieder der Nazi-Wehr aus genau diesem Grund nicht zugelassen und damit nichts anderes getan, als den Nazis offiziell die Erlaubnis zu erteilen, in Uniform auf den Straßen der Stadt zu patrouillieren. Die Jubeln aus guten Gründen über das Urteil: „Stadtschutz Dortmund heißt, unsere Stadt zu schützen. Diese Forderung transportieren wir in Zukunft noch deutlicher!“
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Wir möchten Euch einladen zur Vernissage am Mittwoch, 15. April zum Comic „WEISSE WÖLFE“ in das Schauspielhaus Dortmund (Foyer). Die Ruhrbarone sind Sponsoren der Vernisage.
Die Stadt Dortmund tief im Ruhrgebiet hat eine der vitalsten Neonazi-Szenen Deutschlands. Die Gewalttäter haben hier Familien aus ihren Häusern vertrieben. Sie haben im Laufe der Jahre mehrere Menschen umgebracht. Und heute ziehen sie mit Fackeln vor Flüchtlingsheime und schicken Journalisten Todesanzeigen. Dasgemeinnützige Recherchebüro CORRECT!V ist ihren Spuren gefolgt.
Im Jahr 2000 erschoss ein 31-jähriger Neonazi bei einer Verkehrskontrolle drei Polizisten in Dortmund. Nicht weit entfernt wurde der Mörder kurze Zeit später tot aufgefunden. In der rechtsradikalen Szene Dortmunds tauchten anschließend Flugblätter auf. Darauf stand: „3:1 für Deutschland.“
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Zugegeben, die Stimmung beim und rund um den BVB ist nach der jüngsten 1:3-Pleite in Mönchengladbach aktuell ziemlich im Keller. Und das auch zu recht. Eine schwache Leistung der Mannschaft, bereits zum dritten Mal in dieser Saison ein Gegentor in der Anfangsminute (nach den vergleichbaren Erlebnissen bei den Heimspielen gegen Leverkusen und Mainz), die schwache Leistung in den verbliebenen 89 Minuten danach, als neuer Tiefpunkt einer ohnehin schon verkorksten Spielzeit. Die Enttäuschung bei Fans, Spielern und Mitarbeitern rund um den Club ist zwangsläufig groß.
Relativ leicht wäre es mit dem ein oder anderen ‚Bonuspunkt‘ bei den letzten beiden, zugegeben schweren, Bundesligaspielen möglich gewesen die noch immer kleine Lücke in Richtung Europa League-Plätze weiter zu verkürzen, und so eine desaströse Saison am Ende vielleicht doch noch retten zu können. Chance vertan, zudem ziemlich leichtfertig, möchte man meinen.
Dass da Ärger aufkommt, auch innerhalb des Teams, mit dem Trainer, mit den Fans diskutiert und meinetwegen auch gestritten wird, das erscheint nicht nur ganz normal, das ist wohl auch notwendig und grundsätzlich eigentlich ein gutes Zeichen.
Wäre doch schlimm, wenn es anders wäre. Oder?
Was nun mancherorts daraus gemacht wird, wie teilweise offensichtlich zusätzlich noch Salz in die BVB-Wunden gestreut wird, das ist ganz schön daneben.
So schreibt man heute u.a. auch in der Online-Ausgabe des Focus, rein spekulativ von einem möglichen ‚Sabbatjahr‘ für Jürgen Klopp, für das man dort nun offenbar plötzlich ganz deutlich Anzeichen zu erkennen glaubt.
Die 76,2-mm-Kanone L/52 und die zwei zwei BrowningMaschinengewehre Kaliber .30-06 waren überzeugende Argumente des Sherman-Tanks bei Diskussionen mit Nazis
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Die neonazistische Kleinstpartei „Die Rechte“ beklagt auf ihrer Internetseite eine geringe Zahl an deutschen Prostituierten. Nur etwa 8% der in Dortmund registrierten Prostituierten besitzen einen deutschen Pass. Wenig Auswahl also für Michael Brück und Co. Die Nazis befürchten, dass unter den 26 deutschen Prostituierten auch noch eingebürgerte Frauen sein könnten. Wenn sich einige der Frauen dann auch noch entscheiden, ihre Dienstleistungen nicht für die „Kameraden“ anzubieten, wird es natürlich besonders bitter.
Vielleicht sollten die Neonazis doch darüber nachdenken, „Kitty Blair“ in ihrer Partei eine Heimat zu bieten. Sonst bleibt nur selbst Hand anlegen oder dem Beispiel Michael Kühnens folgen und die Kameradschaft auch mal etwas inniger werden lassen.
Bereits am Dortmunder Hauptbahnhof mußte man sich gestern am frühen Abend schon an der langen Schlange zur Westfalenhalle anstellen. Eine Stadt im Ausnahmezustand. Anlass war der unmittelbar bevorstehende Auftritt der Hamburger Hip-Hop- und Electropunk-Formation Deichkind. Tausende von Fans, viele natürlich im typischen Deichkind-Outfit ( Neon-Klebestreifen, Pyramiden auf dem Kopf, bunte Plastiksäcke übergezogen und Klobürsten in der Hand…), waren gekommen, um zusammen mit den MCs Kryptik Joe, Porky und Ferris Hilton, und natürlich dem Rest der Crew, das wie eine Bombe eingeschlagene neue Album Niveau weshalb warum gebührend und exzessiv zu feiern. Und dafür zogen die
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Das Stadion in Mönchengladbach. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Da half auch alles Säbelrasseln und der zur Schau gestellte Optimismus im Vorfeld der Partie nichts: Nach einer enttäuschenden Leistung verlor der BVB heute in Mönchengladbach glatt mit 1:3 (0:2). Nicht gerade die Art von Erlebnissen, die den Traum von einer Europa-League-Qualifikation für die Dortmunder realistischer erscheinen lässt. Ganz im Gegenteil!
Und was nützt es am Ende, sich nach dem umkämpften 3:2-Pokalsieg gegen 18999 Hoffenheim erstmals auch positiv und überraschend offensiv in Richtung Platz 6 zu äußern, so wie einige Spieler es taten, wenn man dem dann auf dem Platz so wenige Taten folgen lässt, einmal mehr in dieser Saison schon in der unmittelbaren Anfangsphase (Gladbach traf bereits in der 1. Spielminute durch Oskar Wendt zur Führung) durch unglaubliche Unkonzentriertheiten so rasch bei einem bekannt heimstarken Gegner in Rückstand gerät?