
In Dortmund demonstrieren zur Zeit 200 Menschen gegen die islamistische Terrororganisation Islamischer Staat (IS), die von Syrien ausgehend ihren Terror auf den Irak und nun auch auch Teile Kurdistans ausgeweitet hat. In den vergangenen Tagen hat IS mehrere Massaker an den Jesiden verübt. Die Demonstration, an der vor allem Jesiden und Kurden teilnehmen eskalierte kurzzeitig, als ein älterer marokkanischer Nationalist die Demonstranten provozierte in dem er die IS-Mörder lobte. Ordner und Polizei klärten die Situation.

Mittlerweile ist die Demonstration beendet. Als Demonstranten islamische Symbole verbrennen wollten, griff die Polizei verhindernd ein.


Das Straßenmagazin macht Sport. Ein ganzes Heft lang. Kein Bundesliga-Auftakt und kein Partypatriotismus, dafür „Immer nur Heimspiel“ beim Knastfußball, eine 87-jährige Schwimmlegende, die immer noch jeden Hobbykrauler abhängt, ein taxifahrender Taekwondo-Nationaltrainer, dessen Team in Kabul trainiert, ein Treffen mit Jugendfußballtrainer Frank Goosen, „Vollkontakt im Kreisverkehr“ beim Roller Derby, essen gehen bei Ente Lippens uvm.
Ruhrhochdeutsch: Autoren lesen kniffligen Kettenkrimi im Spiegelzelt…


Mit einer kleinen Aktion haben Anarchistinnen und Anarchisten gestern in der Bochumer Innenstadt gegen Krieg protestiert. Neben mehreren Aufstellern wurden Flyer verteilt, die auf Aktionen an diesem Wochenende in Dortmund hinweisen. Ab 18 Uhr findet auf den Katharinentreppen gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof die Kundgebeung „Krieg dem Krieg“ statt. In den folgenden Tagen gibt es Vorträge zum Anarchosyndikalismus und Widerstand gegen den 1. Weltkrieg, dazu Lesungen und Workshops. Inmitten antisemitischer „Gaza-Demos“ einseitiger Schuldzuweisungen gegen Israel, eine willkommene Abwechslung. Mehr Infos unter: