Hassprediger kommen nach Dortmund

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Auf Dortmund kommt ein Wochenende der Hassprediger zu: Am Samstag marschieren den Nazis durch die Stadt, am Sonntag kommen salafistische Fundamentalisten nach Dortmund. Der Verein „Afrikabrunnen“ wirbt  für sich unter anderem mit einem Auftritt von Pierre Vogel. Vogel gilt als einer der gefährlichsten muslimischen Hassprediger Deutschlands und erreicht durch sein lockeres Auftreten vor allem junge Menschen.

Nazis in Dortmund: „Wir sollten sie nicht erneut auf die Beine kommen lassen“

michalakdemo12Kaum eine Gruppe kämpft so lange gegen die Dortmunder Naziszene wie die  Autonome Antifa. Wir sprachen mit einem ihrer Vertreter über die geplanten Proteste gegen den Naziaufmarsch am kommenden Samstag.

Wenn am Samstag die Nazis durch Dortmund marschieren, wird es von Seiten der Antifa keine Gegendemo geben. Warum?

Die letzten Aktionen gegen Naziaufmärsche sind in Dortmund von einem Massiven Polizeiaufgebot begleitet worden. Insbesondere am 1. Mai, aber auch schon vorher hat sich gezeigt, das die Polizei Demonstrationen derart gängelt, dass von eher von einem Gefangenentransport gesprochen werden sollte. Um auf diese Repression zu reagieren, haben wir uns entschlossen, auf vorher angemeldete und mit der Polizei “kooperierte” Demonstrationen zu verzichten. Um in Dortmund Naziaufmärsche zu stören oder gar zu verhindern braucht es dynamische Konzepte, die für die Polizei nicht planbar sind.

Wir haben uns entschieden, eine Kundgebung zu organisieren, die allen interessierten Menschen als Anlaufpunkt dienen kann, um sich Informationen über die jeweils aktuelle Situation zu holen. Was dann passiert liegt in eurer Hand, Leute!

 Habt ihr schon einen Ort für die Kundgebung?

Das ist nicht so einfach. Wir befinden uns seit etwa zwei Wochen in Verhandlungen mit der Polizei, die zunächst die Meinung vertreten hat, keiner der ca. ein Dutzend Plätze in der Innenstadt sei für eine solche Kundgebung verfügbar, und uns stattdessen hinter den Hauptbahnhof, weitab von der Öffentlichkeit, verschieben wollte.

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Ullrich Sierau, OB, Dortmund, SPD
Ullrich Sierau, OB, Dortmund, SPD

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Dortmund: Stadt wollte Antifacamp 2012 genehmigen

antifcamp_banner-bigVor einem Jahr, es war kurz vor dem geplanten Naziaufmarsch Anfang September 2012, sorgte das Antifacamp für viel Aufregung: Nazigegner aus ganz Deutschland wollten für ein paar Tage in Dortmund campieren, um gegen den dann durch das Verbot der Kameradschaft Nationaler Widerstand Dortmund  ebenfalls untersagten Naziaufmarsch zu protestieren. Die Stadt verbot das Camp, OB Ullrich Sierau stellte in einer Rede sogar die Nazigegner  auf eine Stufe mit den Rechtsradikalen.

Dokumente, die diesem Blog vorliegen zeigen nun: Die Stadt wollte Anfangs das Antifacamp genehmigen und zog diese Genehmigung erst nach dem Einschreiten der Polizei zurück. Auf Seiten der Stadtverwaltung war man danach vom  Verhalten der Polizei nicht begeistert – und bemängelte die mangelhafte Kommunikation.

Aber von Anfang an. Zuerst sollte das Antifacamp im Revierpark Wischlinghausen stattfinden. Die Polizei verhinderte das und riet den Nazigegnern, sich nach einem anderen Ort umzuschauen und alles mit der Stadt

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150 für Privatsphäre

pirtanen_demo-Do20130825150 Demonstranten gingen gestern in Dortmund auf die Straße, um für ihr Recht auf Privatsphäre zu protestieren. Veranstalter der Demonstration waren Anonymus Dortmund und die Piratenpartei. Auf der Veranstaltung sprachen Redner der Piraten, der SPD, der Grünen und der Linkspartei. Mehr zum Programm hier.

Dortmund: Demo zum Tag der Privatsphäre

acta4Heute ist der Internationale Tag der Privatsphäre. Das wird die meisten von uns nicht daran hindern, brav unsere Daten bei Facebook, Amazon, Google oder Apple abzuliefern, aber durch PRISM ist das Thema etwas stärker in der Öffentlichkeit als sonst. Im Ruhrgebiet findet dann aus anlässlich dieses Tages eine Demo statt. Organisiert von  Anonymous und den Dortmunder Piraten geht es  um 13:37 Uhr an der Kampstraße / Ecke Katharinenstraße los und dann weiter um den Wall zum Friedensplatz.

Hier der Ablauf:

Startkundgebung
13:40 Uhr Beginn: Reden von Marco Bülow (SPD), Michael Kauch (FDP), Ulrike Märkel (Die Grünen)
und Udo Vetter (Piraten)
14:00 Poetry Slam mit Jan Philipp Zymny
Andy Strauß und Sulaiman Masomi
Musik
14:20 Rede von Utz Kowalewski (Die Linke) und Dieter McDevitt (Piraten)
14:30 Beginn der Demostrecke
15:30 Rede von Anon zur Stadionüberwachung
und Rede von Melanie Kalkowski (Piraten)
15:50 Poetry Slam mit Jan Philipp Zymny
Andy Strauß und Sulaiman Masomi
16:00 Ende der Veranstaltung