Beim Prozess um den Neonazi-Überfall von 2010 auf die Szenekneipe Hirsch Q rufen die Betreiber Unterstützerinnen und Unterstützer zur Prozessbeobachtung auf:
Am vergangenen Donnerstag hat am Landgericht Dortmund der Prozess gegen zehn Neonazis aus dem Umfeld der “Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld” wegen des brutalen Überfalls auf die Kneipe “Hirsch-Q” am 12.12.2010 begonnen. Den zwei Frauen und acht Männern wird Sachbeschädigung, Landfriedensbruch und schwere Körperverletzung vorgeworfen – einer der Angeklagten hob nach dem Angriff die Hand zum Hitlergruß. Beim Prozessauftakt wurde nach dem Verlesen der Anklageschrift, die Hauptverhandlung auf den 27.06. vertagt. Wir rufen hiermit zur kritischen Prozessbegleitung auf.
Bei dem Angriff wurden damals mehrere BesucherInnen der “Hirsch-Q” schwer verletzt. Unter anderem wurde einer am Boden liegenden Person mehrfach mit Springerstiefeln gegen den Kopf getreten und mit einem Messer in Oberschenkel und Arm gestochen.
Wir möchten euch hiermit dazu aufrufen den Prozess zu beobachten, damit die Bänke im Saal nicht den Neonazis überlassen werden. Zudem ist es weiterhin wichtig den Prozess kritisch zu begleiten
Der BVB-Doppeltorschütze vom Samstag: Marco Reus. Foto: BVB
Wer hätte das im Vorfeld gedacht? Der Supercup gestern Abend in Dortmund war eine wunderbare Werbung für die anstehende Bundesligasaison.
Das dabei mit Borussia Dortmund auch noch der vermeintliche Außenseiter mit 4:2 gegen die schier übermächtig scheinenden Bayern aus München gewinnen konnte, das macht Millionen Fußballfreunden im Lande Mut, dass die Saison vielleicht doch nicht ganz so einseitig werden könnte, wie es viele Beobachter aktuell noch befürchten.
Dass die Bayern aber eben doch nicht unschlagbar sind, das hat der BVB also gestern bereits bewiesen. Da das Spiel aber, für ein Spiel in der Saisonvorbereitung, schon auf einem erstaunlich hohen Niveau war, stellt sich danach aber nun die Frage, ob das Spielgeschehen des Abends so nur nicht noch einmal verdeutlicht hat, dass Dortmund und der FC Bayern dem Rest der Liga schon ein ganz schönes Stück enteilt sind? Zumal, wenn man dazu noch berücksichtigt, dass beide Teams noch nicht einmal in der vermeintlichen Bestbesetzung aufgelaufen waren.
Das Dortmunder Musikmagazin Visions hat eine App über den britischen Produzenten, Toningenieur, Gitarristen und Keyboarder Steven Wilson herausgebracht.
Die App ist ein umfassendes und interaktives Band-Kompendium und bietet die umfassende Möglichkeit, einen Künstler kennen zu lernen. Die erste Folge der langfristig angelegten Reihe beschäftigt sich mit dem Schaffen von Progrock-Mastermind Steven Wilson. Neben allen Storys, Features und Rezensionen, die in den letzten 25 Jahren zu Wilsons Bands Porcupine Tree, Blackfield, No-Man, Bass Communion und seiner Solokarriere im Musikmagazin Visions erschienen sind, enthält die App exklusiv für diese Veröffentlichung erarbeitete Inhalte: Musikvideos, Reviews und das Visions Prog-Radio. Hier wurden passend zum Thema der App mehr als 100 Songs aus der weiten Welt des Progressive Rock gesammelt. Neben Stücken von Wilson und seinen diversen Projekten auch Stücke von Pink Floyd, The Mars Volta, Yes oder Genesis. Abgerundet wird das audiovisuelle Archiv durch exklusive Video-Interviews mit Steven Wilson.