Diesmal entspannt sich im Familjenpodcast „Wir und Heute“ eine Diskussion um das Schandmal für Bernd oder Björn Höcke (so genau kann sich den Namen niemand merken) von der AfD. Martin Kaysh findet das Projekt des Zentrums für politische Schönheit doof – David ziemlich cool. Das Erinnern an den Holocaust in den Nachbar-Garten des Leugners stellen, was kann man dagegen haben? Danach gehen die Emotionen wegen Christian Lindner hoch. Der vielleicht tumbeste politische Satz stammt von ihm: „Lieber nicht regieren als falsch.“ Martin kann sich an eine Begegnung mit ihm erinnern….
Diesmal wird es hintergründig in unserem Familienpodcast „Wir und Heute“. Zu Gast sind Can Dündar, der Chef des türkischsprachigen Mediums #ÖZGÜRÜZ (ozguruz.org) und Semra Uzun-Önder vom Literatürk-Festival. Wir reden bei einer Portion türkischer Meze über Kemalismus und was er mit der heutigen Situation in der Türkei zu tun hat. David lernt, worauf er tatsächlich stolz sein kann. Martin erfährt die Hintergründe des Putsches in der Türkei. Und Can berichtet, wie Erdogans Weg an die Macht begann. Wie er zum Verräter wurde und was das mit türkischer Literatur und Witzen zu tun hat. Schaut rein. Uns hat es Spaß gemacht – Euch hoffentlich auch.
Im Familienpodcast „Wir und Heute“ geht es diesmal viel um Pferde. Den Pferdemarkt zum Beispiel oder die Wildpferde im Emscherbruch. Oder um die Pferdevernarrten Brukterer und die vielen Geier. Eine Frage treibt Martin und David dabei besonders um: Wenn es Westfalen mit roten Pferden gibt. Wo sind die Ostfalen dann abgeblieben? Hinter Bielefeld Verschütt gegangen? Fragen über Fragen…..
[Senna Gammour – 13.03.2017 / Lichtburg Essen]Die Sängerin und Moderatorin Senna Gammourwurde bekannt als Mitglied der Girlgroup Monrose, die 2003 aus der Castingshow Popstars hervorging. 2011 löste sich die Band auf und Senna hat sich seitdem zu einer wahren Social-Media-Ikone entwickelt. Längst ist die 36-jährige Frankfurterin mit der großen Klappe zu einer Art Frauenbeauftragten 2.0 mutiert.
Mit klarer Kante beantwortet Miss Gammour ihren „schönen Tulpen“, wie sie Ihre Fans liebevoll nennt, wie man am besten mit Liebeskummer umgeht. Denn wenn es um die verschiedenen Phasen des Herzleidens geht, hat Senna nicht nur persönliche Erfahrungen gemacht, sondern hat auch stets ein offenes Ohr für ihre Freundinnen und Fans. Dabei ist ihr aufgefallen, dass die Geschichten sich oft ähneln. Sie sind zwar für jeden Betroffenen sehr traurig,aber ebenso oft auch sehr lustig. Somit gibt es eine gute und eine schlechte Erkenntnis.
Zuerst die Schlechte: Liebeskummer ist eine internationale Krankheit, die vor niemandem Halt macht. Sie nimmt weder Rücksicht auf Geschlecht, Alter noch die Nationalität. Die gute Nachricht jedoch ist, dass jeder geheilt werden kann…
Aus der Sammlung dieser schonungslosen Tatsachenberichte ist ihr Debüt-Programm: „Liebeskummer ist ein Arschloch!“ entstanden.
Bereits im März diesen Jahres präsentierte sie ihr erstes Live-Programm in Düsseldorf, Bochum und Essen und ab Ende November wird sie ihre Tourin ausgewählten deutschen Städten fortsetzen:
Warum bekommt Armin Laschet eigentlich ein Gehalt als Ministerpräsident von NRW, wenn er die ganze Zeit in Jamaika herumhängt? Fragt sich Martin Kaysh. FDP-Boss Christian Lindner hat für den Berliner Job wenigstens seine Arbeit in NRW gekündigt. Ansonsten freuen wir uns über fallende Arbeitslosenquoten. Und wachsende Einwohnerzahlen. Die Folge: Arbeitnehmer können endlich aus der Position der Stärke ihre Löhne verhandeln. Das neue Normal ist ganz schön gut. Hört jetzt das Jammern auf?
Melanie Huber ist heute bei Martin und David zu Gast im Familienpodcast „Wir und Heute“. Eine Literatin, die als Poetin in Residence das Ruhrgebiet beschreibt – zumindest eine Zeit lang, als Gastarbeiterin. Die Saarländerin mit dem bayrischen Namen wohnt eigentlich in Schleswig-Holstein, am Meer, in Kiel. Sie liebt jetzt Dortmund (es gleicht ihrer seelischen Verfassung, sagt sie) und findet Duisburg: naja geht so (tätigkeitslos). Die Ansichten einer Besucherin aus einer fernen Galaxie. Wir freuen uns, dass Melanie da war: Wer ihre Geschichten aus Stadt Land Text nachlesen will, kann gerne hier klicken.
„Wir kommen in Frieden“ – das sagen Spanier in Katalonien, Römer vor Asterix und Kölner Literaten im Revier. Meist fühlen sich eine Menge Menschen danach überspielt. Und schmeißen Steine. In diesem Fall fliegt der erste Brocken von Martin im freundlichen Familienpodcast „Wir und Heute“ aus Essen nach Köln.