Frontm3n, Montag, 8. Januar, 20.00 Uhr, Kulturfabrik, Krefeld
Pohlmann live in Münster
BDS auf Entzug: Keine Fördermittel mehr für Israelhass in Berlin

Joe Chialo, Kultursenator in Berlin, hat eine „Anti-Diskriminierungsklausel“ eingeführt, sie besagt: Wer Mittel des Senats beantragt, bekennt sich „gegen jede Form von Antisemitismus“. Wer nicht, kriegt keine Mittel. Klingt einfach, der Clou ist das Wörtchen „jede“: Was Antisemitismus sei und was nicht, bemisst Berlin „gemäß der Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und ihrer Erweiterung durch die Bundesregierung“. Übersetzt: Wer Israel boykottiert, wird nicht mehr gefördert. BDS, die kulturelle Boykottbewegung gegen Israel, wird angeleitet von Hamas.
Erinnert sich noch wer an die “Jerusalem Declaration on Antisemitism”? Im März 2021 hatten 200 internationale Wissenschaftler erklärt, Antisemitismus sei etwas “grundsätzlich” anderes als Antizionismus. Man könne den Staat Israel “ablehnen”, ohne die Menschen abzulehnen, die in Israel leben. Nun sind 3 von 4 Israelis jüdisch, wie das geht, ihnen die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und sie zugleich als Menschen anzuerkennen, lässt sich bei Hannah Arendt nachlesen, es geht gar nicht: Die „abstrakte Nacktheit ihres Nichts-als-Menschseins”, schrieb die politische Philosophin über die staatenlosen Wesen, die nach dem Ersten Weltkrieg wie gespenstische Schatten durch Europa zogen, sei ihre „größte Gefahr” gewesen. Und wäre es heute ebenso, als abstrakte Menschenwesen würden sie abermals zurückfallen in das, “was die politische Theorie den ‚Naturzustand’ und die zivilisierte Welt die Barbarei nannte“.
Joint Venture live in Münster
Joint Venture, Samstag, 6. Januar, 20.30 Uhr, Sputnikhalle, Münster
Captain Planet live in Dortmund
Captain Planet, Freitag, 5. Januar, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund
Herner Flottmann Hallen starten neue Live-Musik-Reihe

Ab dem 16.01.2024 wird in der Flottmann Kneipe eine gute alte Tradition wieder zum Leben erweckt: Live Musik. Ab diesem Termin werden jeden Dienstag Bands aus Herne und der Region ihr Können akustisch zum Besten geben. Der Eintritt ist frei, die Musiker freuen sich natürlich über einen kleinen Obolus im Hut, der später rumgehen wird.
Radio Havanna live in Düsseldorf
Radio Havanna, Mittwoch, 3. Januar, 19.00 Uhr, Der Hof, Düsseldorf
Guten Rutsch
Feiert schön, lasst es krachen und kommt gut ins neue Jahr!
Bodo ‑ Das Straßenmagazin im Januar

Das Transorient Orchestra betreibt von Dortmund aus musikalische Verschmelzungsarbeit, der Wittener Glücksforscher Professor Tobias Esch fragt: Wofür stehen Sie morgens auf?, VfL-Jesus möchte keine Kunstfigur sein, der Soziologe Thomas Lux erklärt, wie wenig gespalten die deutsche Gesellschaft in wichtigen Fragen ist ‑ und wieso sie mit Gendersternen, Tempolimit und Lastenfahrrädern auf die Palme zu bringen ist.
„Am schönsten ist es, wenn sich die verschiedenen Einflüsse sehr feinzahnig verbinden, so dass man nachher gar nicht mehr so genau sagen kann, was was ist“, sagt Andreas Heuser. Sein Transorient Orchestra betreibt seit 20 Jahren von Dortmund aus musikalische Verschmelzungsarbeit.
Professor Tobias Esch ist Glücksforscher, Autor und Arzt an der Universität Witten/Herdecke. Ein Gespräch über den inneren Arzt, über Burnout als Unglückserkrankung, das Zufriedenheitsparadoxon und die entscheidende Frage: Wofür stehen Sie morgens auf?
Lutz Rutkowski leitet die Sozialarbeit bei bodo. Ein Gespräch über Krankheit und Resignation auf der Straße, den Nutzen von Streetwork in der Wohnungslosenhilfe, das gemeinsame Öffnen von Briefen und die vielen Schritte auf dem Weg zurück in eine eigene Wohnung.
Dortmund: Museum warnt vor Expressionisten-Ausstellung

Noch bis zum 18. Februar kommenden Jahres zeigt das Museum Ostwall im Dortmunder U bedeutende Werke des Expressionismus im Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten. Mit mehr als 120 zentralen