In einem dramatischen Appell richtet sich heute der Dortmunder Alternativkarneval „Geierabend“ an seine nicht mehr aktiven Fans: „Tausend Tickets jetzt! – Sonst ist am Aschermittwoch alles vorbei!“, heißt es in einem Newsletter und auf dem Facebook-Kanal der Gruppe.
Im 33. Jahr seines Bestehens wird es eng für den Spaß auf der Dortmunder Zeche Zollern II/IV. Freitags und samstags ist der Saal voll, aber sonntags und donnerstags ist die Resonanz, anders als in vielen Vorjahren, überschaubar.
Gurskys „Gelbe Wand“ in der Ausstellung „Mythos und Moderne“ Foto: Laurin
Mehr als 50.000 Besucher haben schon jetzt die Ausstellung „Mythos und Moderne. Fußball im Ruhrgebiet“ zur erfolgreichsten Fotografie-Schau des Ruhr Museums auf Zollverein in Essen gemacht. Wegen des großen Interesses wird die Sonderausstellung bis zum 20. Mai verlängert.
Konzert zum Tag der Befreiung von Auschwitz. Mit Songs von Billy Joel wie aus weiter Ferne – 113 Tage nach den Massakern der Hamas.
„Wo bleibt der Aufschrei der Kulturschaffenden in dieser Stadt?“ Die Frage stammt von Thomas Eiskirch, Bochums Oberbürgermeister (SPD), er hat sie auf der Gedenkveranstaltung gestellt, die an den Pogrom vom 9. November 1938 erinnert hat: „Wo bleibt der Aufschrei in den Hochschulen? Jetzt ist die Zeit, wo wir laut werden müssen. Jetzt, wo das Existenzrecht Israels bedroht wird.“
BDS-Plakat mit übermalter Israel-Flagge Foto: Takver Lizenz: CC BY-SA 2.0
In Schleswig-Holstein und Berlin sollen Antidiskriminierungsklauseln dafür sorgen, dass Antisemitismus im Kulturbereich künftig nicht mehr gefördert wird. Planen die Landesregierung und die Städte in Nordrhein-Westfalen ähnliche Regelungen?
Schleswig-Holstein hat sie bereits zum 1. Juni vergangenen Jahres eingeführt, aber bundesweit wurde die Antisemitismusklausel im Kulturbereich erst zu einem großen Thema, als auch der Berliner Kultursenator Joe Chialo sie am 4.
Typische ‚Bude‘ im Ruhrgebiet. Quelle: Wikipedia, Foto: Hans-Jürgen Wiese, Lizenz: CC BY 3.0
Der vierte Tag der Trinkhallen verspricht am 17. August ein vielfältiges Programm, interessante Begegnungen und authentische Budenkultur. Bis zum 15. März können sich interessierte Budenbetreiber für das bunte Kultevent anmelden. 40 der angemeldeten Trinkhallen erhalten ein von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) finanziertes und organisiertes Kulturprogramm.
Linda Elsner und Marlena Keil in Queens Foto: Birgit Hupfeld Lizenz: Copyright:
Queens – ist grob, wirklich nur sehr grob angelehnt an Schillers Drama „Maria Stuart“ und eine Inszenierung von Jessica Weisskirchen, Marie Senf und Christopher Fares-Köhler. Das Stück beginnt, ohne dass man es wirklich merkt. Man sitzt im verdunkelten Saal, es dauert einige Momente ehe man wahrnimmt, dass nicht das Publikum tuschelt, sondern, dass es der