›Bochum ungeschminkt‹ von Daniel Sadrowski

Bochum ungeschminkt – eine Bilderserie von Daniel Sadrowski

Was erzählt die Architektur einer Stadt, wenn wir unseren Blick über das Erdgeschoss hinaus heben? Was erzählt sie über die Menschen, die diese Stadt gestalten, über die, die in ihr leben und die, die sie besitzen?

In den letzten zwei Jahren hat sich der Fotograf Daniel Sadrowski mit Bochums Stadtkörper auseinandergesetzt, mit den Epochen und Baustillen welche die Stadt mitten im Ruhrgebiet prägen.

Das Ergebnis ist die Fotoserie „Bochum ungeschminkt“, deren Titel von einer Strophe aus der Hymne „Bochum“ von Herbert Grönemeyer inspiriert ist.

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Der BDS, die Documenta und das Geld: Es ist nichts Persönliches

Ruru-Haus der Documenta in Kassel Foto Jonas Dörge


Kurz vor Eröffnung der Documenta 15 wird aus guten Gründen darüber diskutiert, wie antisemitisch die Kulturszene ist. Dabei wird übersehen, was schon immer die Haupteigenschaft eines Großteils ihrer Vertreter war: Opportunismus.

Am kommenden Samstag wird in Kassel die Documenta 15 eröffnet. Unterstützer und Sympathisanten der antisemitischen BDS-Kampagne finden sich sowohl unter den Künstlern als auch unter Funktionsträgern der nordhessischen Kunstshow. Das Ziel der BDS-Kampagne ist nicht, wie oft zu lesen, die Kritik an Israel sondern dessen Vernichtung. Aber BDS ist hip und gilt in weiten Teilen der postmodernen Kulturszene des Westens als der heiße Scheiß. Wer es wirklich ernst meint mit der angesagten postkolonialen Kritik und als echte Stimme des globalen Südens gilt, sieht nun einmal Juden in Israel als koloniale Siedler, die es zu bekämpfen gilt. Dass Umfragen belegen, dass die meisten

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Polizei zu Documenta-Schmierereien: „Es ist alles offen“

Documenat-Ausstellungsräume in der Werner-Hilpert-Straße 22 in Kassel Foto: Documenta15/Nicolas Wefers Lizenz: Copyright

In einer auf dem Portal e-flux veröffentlichten Erklärung nimmt die Lumbung-Gemeinschaft, der  Künstler und Mitglieder der documenta 15, Stellung zur abgesagten Diskussionsreihe “We Need to Talk! Art – Freedom – Solidarity” und unterstützt einen Brief der Kuratoren, in dem sie den Vorwurf des Antisemitismus von sich weisen. Sie stellen die Kritik in Zusammenhang mit Schmierereien, die in der Nacht vom 27. auf den 28. Mai von

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