Kultursendung „Berühren ohne Berührung

Steinway-Flügel Foto: Steinway & Sons Lizenz: CC BY-SA 3.0


Am Ostersonntag startet die neue Kultursendung „Berühren ohne Berührung“ – B.o.B. – mit einem Studiokonzert des Kölner Sängers Purple Schulz aus den Riverside Studios Cologne. Von unserem Gastautor Detlef Obens.

Am Ostermontag, direkt einen Tag nach der ersten Sendung, wird es dann einen bunten Osterstrauß aus den bisher aufgezeichneten Konzerten zu sehen geben, ein Best-Of aus Pop, Klassik, Jazz, Weltmusik bis hin zu Arrangements aus der Videospielmusik aus „Final Fantasy“ von Benyamin Nuss, moderiert von Emily Whigham!

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Die freie Szene im freien Fall 

Prinzregenttheater Foto: Prinzregenttheater Lizenz: CC BY-SA 4.0

„Applaus ist das Brot des Künstlers“ Dem Journalisten Johannes Gross wird dieses Zitat zugeschrieben. Zur Zeit der Bonner Republik war er u.a. Moderator der Bonner Runde im ZDF. Zudem Publizist und später noch Vorstandsmitglied des Gruner+Jahr Verlages. Mit diesem, durchaus missverständlichem, Satz wollte er zum Ausdruck bringen, dass er sich immer sehr erfreut an guten Kritiken seiner Werke, jedoch nie in der Lage sein wird, damit sein täglich Brot zu erwerben. Mehr als eine Anerkennung ist der Applaus also nicht. Von unserem Gastautor Alexander Sandman.

Natürlich wertvoll. Um nicht Gefahr zu laufen auch nur eine Künstlergattung zu vergessen, konzentriere ich mich auf die Kunstform Musik. Einfach weil ich hier auf Erfahrungswerte zurückgreifen kann, die bestimmt auch bei anderen Gattungen vorkommen, ich jedoch nicht wirklich beurteilen kann. Dies sei mir hoffentlich verziehen.

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Party on! Netflix mit neuer Funktion: Passend zum COVID19-Shutdown!

Netflix hat eine neue Funkion! Den Partymodus! Screenshot Netflix.com
Netflix hat eine neue Funkion! Den Partymodus! Screenshot Netflix.com

Das Timing hätte selbst ein Mastermind im Marketing nicht besser optimieren können.

Social Distancing, wegen der Corona-Gefahr, sorgt dafür, dass Filmabende mit Freunden – auf dem Sofa mit gemeinsamen Bier und viel Spaß – aktuell nicht besonders im Trend liegen.

Eine neue Funkion beim Streamingdienst Netflix schafft jetzt Abhilfe.

Trotz Social Distancing:

Einem Gemeinschaftsgefühl beim Genuss von Suits, Breaking Bad, Ozark oder einer anderen Serie / eines Films steht nichts mehr im Wege – selbst in diesen Zeiten der Seuche.

Die Ruhrbarone haben sich das ganze mal angeschaut!

Vorab: Die Installation ist kinderleicht. Party on!

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Hennes Bender: „Sowas kennt meine Generation nur aus Filmen“

Hennes Bender Foto: Menazoo Lizenz: Copyright

Der Bochumer Comedian Hennes Bender sorgt sich um den Fortbestand von Theatern, Varietés, Musikkneipen, Clubs und auch Festivals. Die harte Linie bei der Bekämpfung von Corona  befürwortet der Künstler allerdings.

Ruhrbarone: Was hast Du gedacht, als Du vom kulturellen Shutdown gehört hast?
Hennes Bender: Wie so viele andere habe ich den Ernst der Lage zunächst nicht übersehen können. Da es zuerst hiess, dass nur Veranstaltungen ab 1000 Menschen abgesagt werden, habe ich gedacht: „Betrifft mich sowieso nicht!“ Im Nachhinein ist das natürlich völliger Blödsinn. Auch bei niederigeren Zuschauerzahlen kann man sich infizieren. Ich bin froh, dass ich kein Kreuzfahrtkomiker bin oder bei Karnevalsveranstaltungen auftrete. Dass der Karneval in NRW stattgefunden hat, war glaub ich das beste, was dem Virus passieren konnte. Aber hinterher ist man immer klüger.

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Culture @ Home in Zeiten von Corona: Mit Google Arts & Culture

Rekonstruierte Fassade des Bauhauses in Dessau;
Rekonstruierte Fassade des Bauhauses in Dessau; Foto: Aufbacksalami / CC BY-SA

Lust auf eine Museumstour? Oder auf eine Ausstellung? Es sieht, aktuell, nicht gut mit solcherlei Aktivitäten aus: Der COVID19-Shutdown hält uns in den eigenen vier Wänden gefangen.

Trotzdem kann man sich virtuell in Museen und Galerien umschauen. Mit der (kostenfreien) App Google Arts & Culture.

Verfügbar ist diese, in Zeiten von Corona sowieso, geniale Anwendung für Android-Geräte im Google Play Store und für iPad und iPhone im App Store von Apple.

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„Doom Eternal“ macht die Musik


In Zeiten der nicht sichtbaren Bedrohung kann es helfen sich realen Dämonen zu stellen. Genau das bietet „Doom Eternal“ auf grandiose Weise mit viel Feinarbeit. Ein actiongeladener Shooter, der brachiale Kämpfe mit einem angriffslustigen Metal-Soundtrack verbindet. Die Shotgun kickt eindrucksvoll und die Explosionen lassen den Bildschirm wackeln. Besonders aufregend wird das Spiel mit einem Kopfhörer und sich nähernden Dämonen im Rücken des Spielers. Ein atemberaubendes, temporeiches und erschöpfendes Spielerlebnis. Beim Spielen der Story-Kampagne muss regelmäßig eine Pause eingelegt werden, um den Kopfhörer abzusetzen und etwas Luft zu holen. Es ist kein Spiel für schwache Nerven und nichts für den Nachwuchs. Die Alterseinstufung ist mit 18 Jahren genau richtig angesetzt.

„Als DOOM Slayer kehren Sie auf die Erde zurück und finden sie von Dämonen überrannt vor“, verkündet die Spielbeschreibung die anstehenden Herausforderungen.“ Drehen Sie auf und entdecken Sie die Ursprünge des Slayers und seiner fortwährenden Mission, zu metzeln und zu schnetzeln, bis nichts mehr steht“. Was beim Start wie ein wie ein wildes Geballer wirkt, ist in

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„Carp schadet als Intendantin erneut der Ruhrtriennale“

Ruhrtriennale-Geschäftsführerin Vera Battis-Reese, NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Intendantin Stefanie Carp.

2018 setzte der NRW-Landtag mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und Grünen ein klares Signal gegen die antisemitische und antiisraelische BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions).  Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp hatte damals mit der Band „Young Fathers“ BDS-Unterstützer zu dem in  weiten Teilen aus Mitteln des Landes finanziertem Festival eingeladen. Es kam zum offenen Streit im Kulturausschuss des Landtags, und es folgten Versprechen der Besserung. Die Eröffnung des damaligen Festivals fand ohne Ministerpräsident Armin Laschet statt.

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Kultureller Shutdown: „Ich vermisse alles, sogar das Text lernen!“

Mareile Blendl Foto: Promo/Privat

Seitdem die Theater geschlossen sind und auch keine Filme mehr gedreht werden, kann  die Düsseldorfer Schauspielerin Mareile Blendl nicht arbeiten.

Ruhrbarone: Was hast Du gedacht als Du von dem kulturellen Shutdown gehört hast?
Mareile Blendl: Das Begreifen lief in Stufen ab. Es begann mit der Verschiebung eines Drehtags auf Unbestimmt, dann hagelte es eine Zeit lang Absagen, ebenfalls auf unbestimmte Zeit und irgendwann stand man dann mit einem völlig leergefegten Terminkalender da und hat sich überlegt, was man mit seinem Sohn als nächstes basteln könnte, damit wenigstens für ihn irgendwas weiter geht.

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Cartoons ohne Bilder #93


Ein Mann mit Mundschutz und Handschuhen. Der Mundschutz ist fleckig und feucht. Von den Handschuhen trieft zähe Flüssigkeit. Schwebende Wellenlinien deuten Gestank oder gefährliche Dünste an.

Bildunterschrift: Horst war fest entschlossen, die Pandemie zu bekämpfen, indem er sämtliche Corona-Viren dieser Welt in seiner persönlichen Schutzausrüstung sammelte.