Empire Escape, Freitag, 29. September, 20.00 Uhr, Subrosa, Dortmund
Le Trouble
Le Trouble, Donnerstag, 28. September, 20.00 Uhr, Subrosa, Dortmund
The End Men
The End Men, Mittwoch, 27. September, 21.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln
Star Trek Discovery – was gibt es zu entdecken?

Es ist soweit, „Star Trek: Discovery“ hat seinen Weg in die unendlichen Weiten des Internetstreaminganbieters Netflix gefunden und startete heute pünktlich um 09.00 Uhr auch bei uns im deutschsprachigen Raum. Dabei war der Weg bis hier her ein äußerst steiniger. Mehrere Verschiebungen des Serienstarts, Probleme bei der Besetzung der Hauptfigur und der Freiflug des Showrunners Bryan Fuller machten es dem Projekt Discovery sehr schwer richtig durch zu starten. Doch das ist nun Geschichte und „Star Trek: Discovery“ hat seinen Weg auf den Bildschirm gefunden. Doch wie gut ist Discovery geworden? Zunächst möchte ich nicht allzu sehr etwas über die Handlung verraten, denn ich will Ihnen nicht zu viel offenbaren. Daher möchte ich Ihnen meine Eindrücke näher beleuchten. Eine Rezension von Martin Ackermann
Das Serien Intro und die Musik
Über das Intro wurde schon zuvor ganz wild unter den „Star Trek“- Fans spekuliert. Würde es wieder ein Pop/Rock Song wie bei „Star Trek: Enterprise“ werden? Oder wählt man wieder klassische Musik?
Ihr seid die Volksverräter – Schauspielhaus Bochum.

Fuck, Leute, ihr habt mich fertig gemacht. Gestern, am Tag der Bundestagswahl, ein paar Stunden nach dem ich selbst wählen war, gönnte ich mir die Inszenierung Hermann Schmidt-Rahmers von Henrik Ibsens Werk „Ein Volksfeind“. „Volksverräter“ heißt das Stück, dass in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin am 21. September 2017 im Schauspielhaus Bochum Premiere feierte. In Anbetracht der Wahlergebnisse deren Hochrechnungen schon vor Beginn der Vorstellung bekannt wurden, hatten die knapp drei Stunden Realsatire echt Bedeutung, nicht nur für mich.
Premiere an der Oper Dortmund: Arabella von Richard Strauss

Die letzte gemeinsame Oper von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal – Arabella – ist eine lyrische Komödie. Tatsächlich ist sie das Sittengemälde einer untergehenden Gesellschaft, in der die Frauen ihre Lebensentscheidungen der Esoterik überlassen, die Männer spielsüchtig sind, auf Kredit ein längst nicht mehr finanzierbares Leben im Rausch von Alkohol und Bällen zelebriert wird und letztlich ein nicht sonderlich vertrauenserweckender Mann aus einem wenig bekannten Land zum Retter und Heilsbringer hochstilisiert wird. Uraufgeführt wurde dieser Taumel der Dekadenz dann auch noch ausgerechnet 1933 und geschrieben von einem Komponisten der sich mehr als leichtfertig den Nazis an den Hals warf.
Und nun Premiere in Dortmund ausgerechnet am Abend der Bundestagswahl, bei der eine rassistische Horde fast 13% erhält. Als Intendant Jens-Daniel Herzog
Beth Ditto
Beth Ditto, Dienstag, 26. September, 20.00 Uhr, E-Werk, Köln
Premiere in Oberhausen: Amok nach Emmanuel Carrère

Es ist der Abend von Clemens Dönicke und Dietmar Nieder. Die unbedingte Spiellust der beiden Schauspieler dominiert die zweite Premiere am Theater Oberhausen in der Intendanz von Florian Fiedler. Dabei ist „Amok“ nach dem Roman von Emmanuel Carrère keine echte Premiere, sondern eine Übernahme vom Theater Osnabrück. Es ist nicht ungewöhnlich beim Start einer neuen Intendanz, bestehende Produktionen zu zeigen, um erstmal Spielplanpositionen zu besetzen. Mit „Amok“ wurde auch der neue Saal 2 – der ehemalige Malersaal – eingeweiht.
Carrère erzählt in seinem Roman die Geschichte von Jean-Claude Romand, der sich ein Leben samt Doktortitel und Anstellung bei der Weltgesundheitsorganisation in Genf zusammengelogen hat. Jahrelang
Maximo Park
Maximo Park, Montag, 25. September, 20.00 Uhr, Live Music Hall, Köln
Uraufführung in Oberhausen: Schimmelmanns – Verfall einer Gesellschaft

Mario Salazar hat das Stück zur Zeit geschrieben. Nur zwei Tage vor der Bundestagswahl, bei der mit der AfD eine Partei rechts der CSU und des demokratischen Spektrums in den Deutschen Bundestag einziehen wird, flutet der junge Berliner Autor die Bühne des Oberhausener Theaters mit einem Panoptikum von Rassisten. Zugleich ist die Uraufführung des Stückes die Eröffnung der Intendanz von Florian Fiedler, der das Haus seit dieser Spielzeit von Peter Carp übernommen hat.
Die titelgebenden Schimmelmanns sind eine großbürgerliche Familie in deren Mitte wortwörtlich Mutter Rosi thront.