5 Gründe, warum es keine Apple iWatch geben wird

Ist die iWatch dabei? Foto: Pixabay
Ist die iWatch dabei? Foto: Pixabay

Weil die Technikblogs nicht aufhören, den immer selben umfundierten Krempel über eine «iWatch» abzusondern, fühle ich mich berufen, auch dazu abzusenfen.

1. Ein Mal angenommen (Pure Spekulation, ich rechne mal mit Kosten, die mir subjektiv realistisch erscheinen) eine Smartwatch bringt bei einem Preis von 150$/Stück 90$ Profit, dann macht das Ding erst bei 11 Millionen verkauften Exemplaren eine Milliarde Einnahmen. Das ist in Apples Scheckbuch nahezu nichts (Fakt!) verglichen mit den 45 Milliarden Einnahmen aus iPhone, iPad usw. Im letzten Quartal. Egal wie man es dreht: Die Gelegenheit ist zu klein und das Risiko ist zu groß für Cupertino.

2. Alle Analysten, Fanboys und Technikblogger träumen von einer Smartwatch, weil sie gerne ein cooles Gadget haben wollen. Aber sie bleiben (wie übrigens auch bei Google Glass) den «use case» schuldig, das Szenario in dem ganz normale Kunden dieses Gerät nutzen werden und aus dem sich die Investition in ein solches Gerät rechtfertigt.

3. Ein Gerät für die Benachrichtigungen? Wir schauen schon zu viel auf unsere Smartphones. Das überzeugt vielleicht digital natives, aber keinen der vielen Käufer, die Apple so groß gemacht haben. Eine Benachrichtigungsmaschine braucht kein normaler Mensch.

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Podcasts aus dem Pott (1): Die Haut/ escape


Letzte Woche angekündigt, geht es heute schon los  mit unserer Serie zu Podcasts aus dem Ruhrgebiet. Jede Woche stellen wir nun am Sonntag ein Podcast-Projekt vor. Und werden bald auch allgemeiner in die Welt der Audio-Medien einsteigen.

Die Haut (Quelle: Christian Heinke)
Die Haut (Quelle: Christian Heinke)

Den Auftakt unserer Serie macht dabei der Bochumer Christian Heinke, ein wahrer Tausendsassa, der nicht weniger als ein gutes halbes Dutzend Podcastprojekte betreibt, und sich natürlich auch auf Twitter herumtreibt.
Deswegen stellen wir heute zwei seiner Produktion gebündelt (oder wie der Hipster Berlin-Fan sagt „im Bundle“) dar – nämlich die Thrillerpodcasts „Die Haut“ und „escape“.

Den Podcast für den Thriller ›Die Haut‹ gibt es dabei seit Mai 2005 und er ist inzwischen abgeschlossen.
Der Podcast für den aktuellen Thriller über Künstliche Intelligenz ›escape‹ ist seit November 2010 online.

Worum geht es?

›Die Haut‹ ist ein Thriller aus der Welt der Supermodels in der ein Serienkiller sein Unwesen treibt. ›escape‹ ein Technologe Thriller um das Erwachen einer gefährlichen Künstlichen Intelligenz.

Wieso gibt es diese Podcasts?

Ich wollte mein Manuskript für ›Die Haut‹ als Hörspiel beim WDR unterbringen, doch ein Autor der auch etwas von Hörspielproduktion versteht war dem Sender damals – 2004 – zu suspekt. Daraufhin habe ich ›Die Haut‹ als Podcast veröffentlicht, ein Verlag wurde darauf aufmerksam und hat ›Die Haut‹ dann als Buch verlegt. Das Süddeutsche Magazin bezeichnete mich plötzlich als ›Autor 2.0.‹ Meine aktuellen Bücher wie z.B. ›escape‹ erscheinen im Self-Publishing als Buch und eBook und sind erfreulich erfolgreich.

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Todenhöfer? Jacko? Seriously?!

"Noch heute denke ich an die Kissenschlachten mit Michael": JT und MJ
„Noch heute denke ich an die Kissenschlachten mit Michael“: JT und MJ (Foto: Facebook.com/JuergenTodenhoefer)

Die neurechten Montagsmahnwachen haben Beobachter mit einer neuen, wirren Verschwörungstheorie erstaunt: Michael Jackson wurde ermordet, weil er sich für den Frieden eingesetzt hat. Der aluhuteske Stahlhelm-Linke Jürgen Todenhöfer gibt dem Affen Zucker.

Noch heute denke ich an die Kissenschlachten mit Michael, Valerie und Françoise nachts um 5 Uhr. Michael konnte nicht schlafen. Ich denke an unser gemeinsames Meditieren. Wir hatten dasselbe Mantra. An unsere Spagetti mit Langustinos, deren Augen er mit einer Serviette zudeckte, weil sie ihn traurig machten.“

Ja. Jürgen Todenhöfer war ein Bekannter des King Of Pop. Das verkündete er heute auf Facebook. Klingt erstaunlich, ist aber

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Neue Serie: „Podcasts ausm Pott“

Podcasthörer-Logo (Quelle: Wikipedia/ CC-BY-SA/ Peter Marquardt)
Podcasthörer-Logo
(Quelle: Wikipedia/ CC-BY-SA/ Peter Marquardt)

Ruhrgebiet – Podcasting ist Internetradio. Oder sowas. Und für viele immer noch Terra incognita. Wo finde ich Podcasts? Muss ich dafür zahlen? Wer macht sowas? Und wieso?

Mit dem Podcast zur Soziologie „SozioPod“ gewann erstmals ein Podcast im Jahr 2013 den Grimme online award. Springer-Chef Mathias Döpfner war im Alternativlos-Podcast zu Gast – und mit Tim Pritlove hat es sogar ein Podcaster in die deutsche Wikipedia geschafft, obwohl Podcasting in der Mitmach-Enzyklopädie nicht als relevant eingestuft wird.

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Vor Ghana-Spiel: Sixt schaltet rassistische Werbung

schlandVor dem Spiel zwischen Ghana und Deutschland heute Abend sorgt der Autovermieter Sixt mit einer rassitischen Werbe-Anzeige für Unmut. Unter dem Slogan „Der Sixt WM-Tipp: Ghana – Das könnte eng werden.“ stehen sich ein arischer Opel Mercedes modernster Bauart und ein völlig überladener, schmutziger Pick-Up Truck gegenüber. Die Botschaft ist klar: Der saubere und ordentliche Deutsche, technisch überlegen, trifft auf den chaotischen Hinterwäldler. „Eng“ wird’s hier höchstens auf der Ladefläche des afrikanischen Vehikels. Im Netz kommt das nicht so gut an. Ein User kommentiert ironisch: „haha es ist witzig weil ghana arm ist …. -.-„. Ein anderer schreibt: „Zur ‪#‎WM‬ sind ja alle GAGA, aber was ihr euch da geleistet habt… Vielleicht mal ein paar hunderttausend an den Verein ‪#‎lampedusaHH‬ zahlen!“

Edit: Das motiv ist schon einige Jahre alt und somit nicht Teil einer aktuellen Werbekampagne.

n-tv: Mitgefühl schuld am Nahost-Konflikt

n-tv.de, abgerufen: 16.06.14, 16:28
n-tv.de, abgerufen: 16.06.14, 16:28

Der gute alte Nahost-Konflikt hat mal wieder Konjunktur. Nachdem drei israelische Studenten mutmaßlich von der Hamas entführt wurden, geht das israelische Militär auf der Suche nach den Entführten gegen Islamisten vor. Doch wer oder was genau ist nun schon wieder Schuld an der neuesten Eskalation? N-TV liefert darauf eine erstaunliche Antwort.

Gleich zu Beginn wird der Artikel auf n-tv.de anklagend: „Die Schuldigen stehen für sie bereits fest. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu macht die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas für das Verschwinden

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CDU: Herr Heibel mag die Homos nicht

Es gibt was zu feiern: Vor 20 Jahren wurde in der Bundesrepublik die Strafbarkeit von Homosexualität in der BRD aufgehoben. Seitdem müssen Betroffene nicht mehr mit Gefängnisstrafen rechnen. Bei der CDU hat diese Gesetzesreform anscheinen nicht überall Freunde.

Zum Beispiel Sven Heibel. Der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Wallmerod in Rheinlandpfalz beglückte die Facebook-Gemeinde am heutigen Donnerstag mit folgender Erklärung:

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In Zeiten der Scheiße-Stürme erfreut sich der Leistungssport „Zurückrudern“ bekanntlich großer Beliebtheit. Da es Kritik hagelte, unter anderem vom Grünen Bundespolitiker Volker Beck („Ach so! Er will Homosexuelle gar nicht diskriminieren, sondern nur inhaftieren. Für 5 Jahre. Na dann. /* ironie off“), zeigt Heibel, was er kann. Wenige Stunden später

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“Ich habe eine Fahne”



Heute startet bekanntlich die Fußball-WM in Brasilien. Die nächsten gut vier Wochen werden daher für Millionen von Sportfans im Lande ganz im Zeichen des runden Leders stehen.

Das heißt aber noch längst nicht, dass man als Fußballfreund gleichzeitig auch dumpfen Nationalismus und ausartenden Patriotismus gut finden bzw. mitmachen muss, wie das aktuelle Video von ‚Deichkind‘ zeigt, welches ich auch an dieser Stelle hier heute kurz einmal vorstellen möchte.

Und soviel kann ich ja schon mal verraten: Wer genug hat von den ewig nervenden Schwarz-Rot-Geil-Hymnen, der dürfte an dem neuen Titel der Nordlichter zur WM in Brasilien sicherlich seinen Spaß haben. 🙂

Ditfurth vs. Elsässer: Nun geht’s vor Gericht

jd„COMPACT verteidigt die Meinungsfreiheit“ behauptet Jürgen Elsässer, Chef des Magazins und einer der Köpfe der neurechten „Montagsdemos“. Dass das gelogen ist, zeigt sich an einem aktuellen Beispiel: Der ergraute Querfrontler will die linke Aktivistin und Autorin Jutta Ditfurth verklagen. Die geht in die Offensive.

Ausgangspunkt ist eine 3sat-Sendung, in der Ditfurth über die „neue“ Friedensbewegung berichtet. Dort nennt sie Jürgen Elsässer einen „glühenden Antisemiten“. Das will Elsässer, ein Shake-Hand-Freund des ehemaligen iranischen Präsidenten und passionierten Holocaustleugners Ahmadinedschad, nicht auf sich sitzen lassen. Er hat eine Klage angekündigt und macht diese Drohung wohl nun auch wahr. Kritikern per Gerichtsbeschluss den Mund verbieten zu wollen, ist eine grundlegende Strategie der „Montagsdemos“. Auch „KenFM“, ein weiterer Führer der Bewegung, verschickt immer wieder Klagedrohungen an arglose Internet-User, die in irgendwelchen Kommentarspalten vermeintlich Verunglimpfendes gegen ihn geschrieben haben (diese Praxis übrigens kennt auch Elsässer: Bei jeder kleinsten Kritik kündigt er an, Leuten mit Klagen zu überziehen).

Jutta Ditfurth lässt sich nicht einschüchtern und richtet folgenen Appell an die Öffentlichkeit:

„Die Akte Elsässer“
Der Neurechte Elsässer verklagt Jutta Ditfurth

Fb-FreundInnen, die über Infos und Materialien zu Jürgen Elssässers Antisemitismus verfügen, bitte ich herzlich, mir solches möglichst ab HEUTE zuzusenden – am liebsten via e-mail, aber auch via PN bei Facebook. Lieben Dank! Natürlich werde ich das ganze Material am Ende dann zusammenstellen und allen, die mir geholfen haben, zur Verfügung stellen. Elsässer hat also einen dicken Fehler gemacht…

Die Auseinandersetzung geht vor’s Landgericht München I. – Seltsam, Elsässer lebt zwar in Brandenburg hat sich aber Anwälte in München gesucht. Ihren Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung habe ich gestern erhalten. Ich soll ihn nicht mehr als „glühenden Antisemiten“ bezeichnen dürfen, wie ich das z.B. bei „Kulturzeit“ (3sat) am 17.4.2014 getan habe.
Er verlangt bei Zuwiderhandlung eine Ordnungshaft
bis zu 6 Monaten bzw. ein Ordnungsgeld von höchstens 250.000 Euro.
Na denn!

Material dürfte genug zu finden sein.

Verfassungsschutzbericht: NSA und NSU nur Randthemen

vs-screenshotHeute ist der Verfassungsschutzbericht Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2013 vorgestellt worden. In der dazugehörigen Pressemitteilung geht Innenminister Jäger ausführlich auf die Gefahren durch Salafisten, deren Zahl sich in NRW erhöht hat, und Rechtsextremisten ein. Zwei Besonderheiten, die sich im Bericht des Verfassungsschutzes finden, werden in der Pressemitteilung nicht erwähnt. Der Verfassungsschutz hat „Konsequenzen“ aus der Aufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrund“ gezogen, und erläutert diese im aktuellen Bericht. Außerdem äußert sich der Dienst im Kapitel „Spionageabwehr“ zum Themenkomplex NSA und Überwachung.

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