„Sie haben alles gefilmt. Sie wollten, dass die Welt sieht, was sie ihr angetan haben.“

Bild von Liel Vainshtein, die am 7. Oktober 2023 beim Nova-Musikfestival ermordet wurde Foto: Relspas Lizenz: CC BY-SA 4.0

Unter der Leitung von Cochav Elkayam-Levy untersuchte und dokumentierte die Civil Commission die Verbrechen der Palästinenser, die beim Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 sowie danach an den Geiseln begangen wurden. Die Dokumentation gibt den Opfern eine Stimme und tritt der Leugnung der Gräueltaten entgegen.

Am Samstag findet in Wien der Eurovision Song Contest (ESC) unter dem Motto „United by Music“ statt. Über 1000 Musiker, darunter Massive Attack, Peter Gabriel und die Young Fathers, deren Auftritt bei der Ruhrtriennale 2018 durch die Berichterstattung dieses Blogs verhindert wurde, forderten im Vorfeld unter dem Motto „No Music for

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„Eine Tendenz in der feministischen Bewegung, die es zu bekämpfen gilt.“

Trotzki (4. v. l.) zusammen mit Stalin (3. v. r.) als einer der Sargträger bei der Beerdigung von Felix Dserschinski Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei


Der Artikel auf klassegegenklasse.org, der Webseite einer trotzkistischen Sekte, der Teil der gerade boomenden autoritären Linken ist,  ist ein typisches Beispiel für die aktuelle queer-ideologische Wendung großer Teile der „revolutionären Linken“. Er tarnt eine bürgerlich-idealistische Identitätspolitik als Klassenkampf und diffamiert radikalfeministische Positionen als „transfeindliche Hetzkampagne“, „Autoritarismus“ und „Spaltung der Arbeiter:innenklasse“. Aus materialistisch-feministischer Sicht ist diese Darstellung nicht nur faktisch verzerrt, sondern theoretisch rückschrittlich. Sie dient letztlich genau den kapitalistischen und patriarchalen Strukturen, die sie zu bekämpfen vorgibt. Unsere Gastautorin Ina Wagner ist Mitglied der  Initiative „Lasst Frauen Sprechen!“ 

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Merz, Murks und Machtvakuum: Wie Schwarz-Rot der AfD den roten Teppich ausrollt

Läuft seine Uhr als Bundeskanzler schon bald ab? Friedrich Merz, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Die Regierungskoalition in Berlin wirkt inzwischen nicht einmal wie ein müder Aufguss alter Politik – sie erinnert in diesen Tagen eher an abgestandenen Filterkaffee, der seit Stunden auf der Warmhalteplatte vor sich hin gammelt.

Kaum im Amt, taumelt die von Friedrich Merz geführte Bundesregierung bereits durch die Republik, als hätte sie politisch schon jetzt ihren letzten Willen eingereicht. Die Umfragewerte? Verheerend. Die Stimmung im Land? Im Sinkflug. Der Optimismus? Offenbar irgendwo zwischen Koalitionsvertrag und Kanzleramt verloren gegangen.

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Kasparow über Trump und Putin: klare Kante statt Diplomatie

Der russische Oppositionspolitiker Garri Kasparow übt gewohnt scharfe Kritik an Putin und Trump | Foto: wikipedia / Golos Ameriki / gemeinfrei

Garri Kasparow wurde 1963 in Baku geboren und prägte über Jahre die internationale Schachszene. Er galt als einer der stärksten Spieler seiner Zeit und gewann zahlreiche Titel. Nach dem Ende seiner Profikarriere wandte er sich der Politik zu und trat als Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf. Seit mehreren Jahren lebt Kasparow im Exil und äußert sich regelmäßig zu politischen Entwicklungen in Russland – sowie zum Krieg gegen die Ukraine. In einem aktuellen Interview beim youtube-Kanal „Chodorkowski LIVE“ äußert er sich betont kritisch über Trump, Putin und die Nato.

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„Oh mein Gott, da ist ein Jude im Studentenwohnheim“

Oded Horowitz, der Vorstandsvorsitzende der Düsseldorfer Gemeinde und Luai Ahmed Foto: Laurin


Luai Ahmed ist als schwuler, säkularer, israelbegeisterter Araber aus dem Jemen bei Islamisten wahrscheinlich verhasster und zugleich gefürchteter als eine israelische Panzerbrigade. In der Synagoge Düsseldorf erzählte er aus seinem Leben und begeisterte das Publikum mit einer seltenen Mischung aus Humor, Selbstreflexion und Mitgefühl.

Da steht er auf der Bühne der Synagoge in Düsseldorf: schwarze Hose, schwarzes Hemd, ein tannfarbenes Jackett und eine tannfarbene Kippa. Luai Ahmed wurde 1993 im Jemen geboren. Seine Mutter war und ist Feministin. Sie weigerte sich als Kind, zwangsverheiratet zu werden, und studierte später an der American University in Cairo. 2011,

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Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss stieg in NRW im Abgangsjahr 2025 auf Zehnjahreshöchststand

Zollvereinschule in Essen-Katernberg (Symbolbild)Foto: Es-Punkt-Ge-Punkt Lizenz: Gemeinfrei

Im Abgangsjahr 2025 haben nach Angaben von IT.NRW 7.430 von insgesamt 178.135 Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen. Das entspricht einem Anteil von 4,2 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte der Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss damit den höchsten Stand der vergangenen 10 Jahre. 2015 hatten 2,2 % aller Abgängerinnen und Abgänger eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen.

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