„Über die Liebe zum Land“

Amos Oz Foto (Ausschnitt): Michiel Hendryckx Lizenz: CC BY 3.0


Amos Oz war einer der ganz Großen unter Israels Schriftstellern. Er war auch in Deutschland sehr bekannt und viel gelesen. Nahezu alle seine Werke wurden auch ins Deutsche übersetzt. Nun ist, sieben Jahre nach seinem Tode, posthum auf Deutsch eine Sammlung seiner Reden und Essays erschienen, aus den Jahren 1964 bis 2018. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Die Beiträge sind im Buch zeitlich chronologisch angeordnet. Bei seinem ersten Interview war er 25, bei seinem letzten Vortrag 79 Jahre alt; sechs Monate danach verstarb der weltberühmte israelische Schriftsteller. Staatspräsident Reuven Rivlin, der mit Amos Oz gemeinsam die Schule besucht und in Jerusalem dessen Nachbar war, verabschiedete sich mit einer Traueransprache von „unserem geliebten

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„Die Zahlen geben nicht her, dass wir eine strukturell rassistische Gesellschaft sind“

Umfrage Bild: ChatGPT/Chatti


Ist die deutsche Gesellschaft gespalten? Wie steht es mit dem Vertrauen in Politik und Medien? Sind die Deutschen dümmer geworden? Wie verlässlich sind Wahlprognosen? Der Demoskop Thomas Petersen weiß, wie unser Land tickt… Von unseren Gastautoren Ellen Daniel und Michael Miersch.

Bei der „Sonntagsfrage“, die nach der Parteipräferenz fragt, wären am nächsten Sonntag Bundestagswahlen, variieren die Ergebnisse von Monat zu Monat oft nur um ein oder zwei Prozentpunkte. Hat das überhaupt eine Aussagekraft?

 Thomas Petersen: Unmittelbar vor einer Wahl sind zwei Prozent schon relevant. Aber Sie haben Recht: Zwei Prozent sind im Rahmen von statistischen Zufallsschwankungen immer drin. Das ist wie bei einem Fotoapparat, den man nie 100 Prozent scharf stellen kann. Wir hatten allerdings auch mal die FDP bei 5,5 Prozent, und sie kam auf 4,8. Da ist man als Umfrageforscher zufrieden, aber in der

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Der Ruhrpilot

Gelsenkirchen Foto: Roland W. Waniek


NRW:
Städte vor der Pleite…WAZ
NRW: „Grenzkontrollen bringen Ordnung in Migrationsfrage“…NTV
NRW: Kommt das verpflichtende Kita-Jahr?(€)…WAZ

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Ich bin stolz, ein „deutsch sprechender Amerikaner“ zu sein

Die CBGB-Fassade (2005) Foto: Adicarlo CC BY-SA 3.0

Im Interview mit dem Schweizer Magazin Weltwoche sagte AfD-Mastermind Björn Höcke, Westdeutsche seien „deutsch sprechende Amerikaner“. Der Mann hat recht!

Um es vorweg zu sagen: Nicht alles an Ostdeutschland ist schlecht. Die Thüringer Bratwurst schmeckt gut. Dazu kommen eine Handvoll Ostdeutsche, die ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nicht missen möchte, aber das war es auch schon. Identitätsprägend ist das alles nicht. Und wenn ich mal im Osten bin oder mir ein alter Freund, der nun in Zonien an der Küste lebt, von seinen Erlebnissen erzählt, ist mir das fremder als die westeuropäischen Länder, die ich seit meiner Kindheit besucht habe.

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Die Second Hand-Plattform „Vinted“ will keine Artikel, die sich gegen die Hamas richten

Einer der besagten Aufkleber. Foto: Der verbannte Vinted-Nutzer
Einer der besagten Aufkleber an einem Laternenmast. Foto: Der verbannte Vinted-Nutzer

Ein Verkäufer lud Aufkleber mit dem Aufdruck „FCK HMS“ hoch. Die Verkaufsplattform reagiert, indem sie das Profil des Anbieters sperrt. Auf mehrfache Erklärungen und Nachfragen reagieren Mitarbeiter des Kundenservice ohne Verständnis und halten an der Entscheidung fest.

Die Online-Plattform „Vinted“ ging aus der 2008 in Litauen gegründeten Firma „Miju Projects“ hervor. 2009 ging das zugehörige Verkaufsportal „Kleiderkreisel“, das anfangs eine reine Tauschplattform war, online. 2021 wurde „Kleiderkreisel“ deaktiviert und die Benutzer sollten auf das gerebrandete „Vinted“ wechseln. Dort kann man nun neben Klamotten auch Accessoires, Kosmetikprodukte und Elektroartikel verkaufen.

Ein Nutzer stellte dort selbst gestaltete Aufkleber ein, die den Aufdruck „FCK HMS“ enthielten. Nach einer Weile erhielt er eine Nachricht des Kundenservice, in der es hieß:

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Der Ruhrpilot

Herbert Reul, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
Herbert Reul, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


Gelsenkirchen:
Reul verurteilt Migranten-Putz-Aktion der AfD(€)…WAZ
NRW:  „Auch für Lehrkräfte gibt es keine Einstellungsgarantie“(€)…NW
NRW: Spektakuläre Vollbremsung in Düsseldorf(€)…FAZ

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Der Ruhrpilot

Sven Tritschler Foto: Foto-AG Melle Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


NRW:
AfD-Politiker Sven Tritschler reiste zum Gipfel über „Remigration“…KStA
NRW: Bayer-Chef warnt vor weltweiten Ernteausfällen…FAZ
NRW: „Wir müssen Verhütung neu denken“…Welt

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Der Ruhrpilot

Schule in NRW Foto: Jan Mathys Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW:
Scheitern NRW-Schulideen an der Realität?(€)…WAZ
NRW: Warum Wüst Großsprecherei gar nicht nötig hätte(€)…WAZ
NRW: Ministerin Schäffer kritisiert EU-Asylpläne…NRZ

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Juden nicht erwünscht: Ein Hotel im Bayerischen Wald will keine Touristen aus Israel

Kjetil Ree: „Juden Werden Hier Nicht Bedient“, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.
Kjetil Ree: „Juden Werden Hier Nicht Bedient“ Lizenz: CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

Ein Israeli buchte über die Online-Plattform „Booking.com“ ein Zimmer im Hotel „Zum Hirschen“ im Bayerischen Wald. Als Antwort erhielt er eine Nachricht, in der es hieß, dass Juden dort nicht erwünscht seien. In einem Statement versuchte ein Vertreter des Hotels eine Begründung.

Anfang Juli entschied sich ein Israeli, über dessen Identität keine Einzelheiten bekannt sind, Urlaub im Bayerischen Wald zu machen. Im Luftkurort Lam nahe der tschechischen Grenze fand er über das Online-Portal „Booking.com“ das Hotel „Zum Hirschen“ und buchte dort ein Zimmer. Als Antwort erhielt er eine Nachricht des Hotels, in der „Sorry, there are no Jews allowed in our hotel“ stand. Durch einen Post der israelischen Generalkonsulin Talya Lador-Fresher wurde der Fall öffentlich und schlug medial hohe Wellen.

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