Darum sind Pflegeheimplätze in NRW so teuer

Pflegeheim Foto (Symbolbild): Klaus Bärwinkel Lizenz: CC BY-SA 4.0


Ein Platz in einem Pflegeheim kostet immer viel Geld, doch in Nordrhein-Westfalen sind sie besonders teuer. Ein Grund sind die Rekord-Investitionskosten.

Lange lebte Susanne B.s* Mutter in ihrer eigenen Wohnung, aber irgendwann ging es nicht mehr: Die 84-Jährige stürzte immer häufiger, und eine zunehmende Demenz machte einen Umzug in ein Pflegeheim nötig. Das befürchtete Drama blieb zum Glück aus: Das neue Zimmer war schön, sie fand schnell Kontakt zu den anderen Mitbewohnern, und die Pflegekräfte leisten ihre Arbeit engagiert und liebevoll und sie fühlte sich dort schnell wohl. Doch als B. die erste Rechnung der Senioreneinrichtung sah, stutzte sie: Mit deutlich über 800 Euro im Monat waren die Investitionskosten mit Abstand der größte Posten. Die Kosten für Essen und Miete lagen deutlich darunter.

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Der Ruhrpilot

Jochen Ott Foto: SPD-Fraktion NRW


NRW:
SPD will deutlich schlankeres Schulsystem in NRW…Spiegel
NRW: Auf der Suche nach den jungen Migras…taz
NRW: Warum Wüst von „tollem Erfolg“ spricht und Kritik erntet(€)…WAZ

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„Europäische Regeln müssen vor Ort funktionieren“

v.l.n.r.: Dr. Tobias Cremer (SPD-MdEP), Dennis Radtke (CDU-MdEP) und Prof. Dr. Jürgen Mittag auf einer Diskussionsveranstaltung in Bochum. Foto: Roland W. Waniek


Schon ein kleiner Job reicht aus, um Anspruch auf Sozialhilfe und andere staatliche Unterstützungsleistungen zu haben. Politiker aus dem Ruhrgebiet drängen auf eine Änderung der Definition dessen, was ein Arbeitnehmer ist, denn sie leiden unter einer Zuwanderung vor allem aus Südosteuropa in ihre Sozialsysteme. Wir haben EU-Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet gefragt, wie sie den Städten helfen wollen.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union: Jeder Bürger eines EU-Staates hat das Recht, überall in Europa zu arbeiten. Fehlen in den Niederlanden Schreiner, können deutsche Handwerker ohne Probleme einen Job im Nachbarland annehmen. Braucht Deutschland Ärzte, bietet sich eine Chance für griechische Mediziner. Der offene europäische Arbeitsmarkt hat sich bewährt und bietet für Unternehmer und Beschäftigte große Chancen. Doch die Freizügigkeit hat auch ihre Schattenseiten. Städte wie Hagen, Dortmund, Duisburg und vor allem

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Der Ruhrpilot

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Ruhrgebiet:
„Ich verzweifle am Kriegswillen von Menschen wie Herrn Putin“(€)…WAZ
NRW: AfD-Politiker aus NRW bei „Remigrationsgipfel“ in Portugal(€)…RP
NRW: Bonner Nordbrücke jetzt voll gesperrt…NTV

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Enthemmter und bedrohlicher: Antisemitismus in NRW erreicht neuen Höchststand

Antisemitische Demonstration (Symbolbild) Foto (Archiv): Roland W. Waniek


Der Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr erneut deutlich zugenommen. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW) registrierte 2025 insgesamt 1.102 verifizierte antisemitische Vorfälle. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr (940 Fälle) und der höchste Wert seit Beginn der Erfassung.

Den Jahresbericht stellte RIAS NRW am Mittwoch gemeinsam mit NRW-Integrationsministerin Verena Schäffer (Grüne) in Düsseldorf vor. Rein statistisch kommt es damit in Nordrhein-Westfalen jeden Tag zu drei antisemitischen Vorfällen.

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FDP Parteitag: Kubicki besiegt MASZ in offener Feldschlacht

Zweikampf Bild: ChatGPT

FDP-Bundesparteitag. Soll einer sagen, eine aktuell bei 4 Prozent stehende Partei könne keine geile Show abliefern. Ein Kommentar.

Die beiden Schlachtrösser gingen ins Geschirr. Der Hammer hängt wieder.

Natürlich wird in der Presse jetzt dargestellt, wie böse MASZ untergebuttert wurde.

Ganz ehrlich: Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich damit keinen Gefallen getan – aus verschiedenen Gründen.

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Der Ruhrpilot

Hauptbahnof Wanne-Eickel Foto: Laurin


NRW:
Wird Bahnfahren in NRW teurer und noch unzuverlässiger?(€)…WAZ
NRW: Das vernichtende Urteil für die Rente mit 63…Welt
NRW: Die Kölner Bankrotterklärung(€)…FAZ

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Das Public-Value-Paradox

Thomas Nückel Foto: Privat


Die Landesmedienanstalten wollen die Plattformbetreiber zwingen, ihnen genehme Medien zu bevorzugen. Eine Selbstermächtigung, die selbst für alle, die von ihr profitieren sollen, zum Boomerang werden könnte. Unser Gastautor Thomas Nückel gehört zu den Gründern dieses Blogs und ist medienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

Die Veränderungen der Medienlandschaft während der vergangenen zwei Jahrzehnte haben viele beunruhigt, und ich kann das gut verstehen: Die klassischen Medien haben ihre Gatekeeper-Funktion verloren. Neue digitale Medien drängen oft aggressiv auf den Markt. Facebook, Instagram und X ist der Wahrheitsgehalt der von ihnen verbreiteten Postings weitgehend egal. Was geteilt wird, entscheiden Algorithmen, die das Ziel haben, die Nutzer in den Systemen zu halten, um

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„Die Linke muss sich fragen, ob sie Teil der Lösung oder Teil des Problems sein will“

Anti-Israel-Demo am 7.10.2024 in Essen (Foto: Roland W. Waniek)


Nachdem ich das Buch Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft von Nicholas Potter gelesen habe, sehe ich die linke Bewegung klar in der Sackgasse. Mit ihren autoritären Bestrebungen, ihrem unerträglichen Antisemitismus, ihrer gegen alle Vernunft und nur von Ideologie getragenen Politik befindet sie sich nicht nur zunehmend politisch im Aus, sondern sie wird auch gefährlich für die Demokratie. Besonders gefährlich ist in diesem Zusammenhang die neue autoritäre Linke, die Potter ausführlich beschreibt.

Nicholas Potter bezieht sich in seinem Buch vor allem auf Erfahrungen gegen ihn persönlich mit Morddrohungen aus islamistischen und linksautoritären Kreisen und den zunehmenden Antisemitismus der Linken sowie ihre Allianzen mit Islamisten und Autokraten. Dabei war erschreckend zu lesen, wie gewaltbereit und aggressiv die neuen Linksextremisten vorgehen. Terror gilt als probates Mittel, und Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah werden nahezu glorifiziert. Er

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„Dieses Milieu versteckt den realen Antisemitismus heute hinter soziologischen Phrasen wie Postkolonialismus oder Intersektionalität“

Kemi Badenoch Foto: Simon Dawson / No 10 Downing Street Lizenz: OGL 3

Als Chefin der britischen Tories bezeichnet Kemi Badenoch den Judenhass als existentielle Gefahr für die Gesellschaft. Doch progressive Medien drängen die pro-israelische Schwarze systematisch aus der Nahost-Debatte – ein rassistisches Muster, das den öffentlichen Diskurs genau um jene überlebenswichtige Perspektive beraubt. Von unserer Gastautorin

Der westliche Kulturbetrieb spricht gern über Vielfalt, Repräsentation und marginalisierte Stimmen. Universitäten, Medienhäuser und politische Institutionen betonen regelmäßig die Notwendigkeit, Perspektiven sichtbar zu machen, die historisch übergangen wurden. Doch diese Offenheit endet oft dort, wo Minderheiten vom erwarteten Skript abweichen.

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